Unsere Foto-Ausrüstung

Hier findest du unsere gesamte Foto-Ausrüstung! Wenn wir nur daran denken, wie viel Zeit wir schon in die Auswahl von Objektiven, Kameras, all die Gadgets, aber auch Software und Tools investiert haben… unglaublich! Den einen oder anderen „Research“ können wir dir mit unseren Erfahrungen und Empfehlungen sicher ersparen.

Foto-Ausrüstung Canon Sony

Mit was fotografieren wir? Ein kleiner Hinweis auf einen Teil unserer Foto-Ausrüstung.

SingleProductLeft

Janine und ich (Patrick) haben nun fleissig Inventur gemacht und zeigen dir nun unserer Foto-Ausrüstung! 🙂 Ein paar wenige Kategorien sind noch offen, wir füllen diese aber laufend mit unseren ganzen Schätzen. In diesem Artikel verlinken wir auf viele der Produkte, die wir empfehlen. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision dafür. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten – du unterstützt uns aber dabei, weiter für dich zu schreiben. Vielen Dank!

Kameras

Es wäre weitaus effizienter, wenn Janine und ich mit dem gleichen System fotografieren würden. Das haben wir bis anhin aber noch nicht geschafft. Janine hat vor ca. zwei Jahren von Nikon auf Sony gewechselt und ist nun total happy mit ihrem DSLM System. Kürzlich hat sie auch eine Bestenliste mit den Top 10 Systemkameras verfasst – wir durfen schon viele Testen und fleissig schreiben.

Ich bin weiterhin einer treuer Canon Fotograf. Beide Systeme haben ihre Vorteile – hier haben wir die Unterschiede zwischen DSLR und DSLM aufgelistet. Sicher wert zu lesen, denn deine zukünftige Foto-Ausrüstung baut auf der Wahl des Kamera-Systems auf. Nun aber zu unseren Schätzen.

Canon EOS 6D SLR – Vollformatkamera (Patrick)

EOS 6DNachdem ich fünf Jahre lang mit meiner schönen Canon 60D fotografiert habe, entschied ich, mir eine Vollformatkamera anzuschaffen. Vollbild ermöglicht es mir, viel breitere Landschaftsaufnahmen zu machen. Und weil ich die Berge und die Landschaftsfotografie im Allgemeinen liebe, brauchte ich wirklich eine. Ich vermisse zwar den schwenkbaren Bildschirm, den ich bei Canon 60D hatte, aber insgesamt ist es eine großartige Kamera mit besserer Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen. Zudem ist sie eine der günstigsten Vollbildkameras auf dem Markt. Ich liebe und benutze dieses Baby auch für die Astrofotografie!

Canon EOS 77D SLM / 60D – Für Reisefotografie und Anfänger (Patrick)

canon eos 77D reisekamera

Die Canon 60D ist seit 2010 mit mir unterwegs. Verlinken werde ich hier die 77D – ein Nachfolgermodell mit denselben Eigenschaften und Preis, aber natürlich technisch schon etwas moderner als die 60D. Ich liebe ihren klappbaren Livebildschirm und ich habe das Gefühl, dass sie fast unzerstörbar ist. Die 77D / 60D eigent sich perfekt fürs Reisen – sie hat mit mir schon so viele Abenteuer erlebt… durch Wüsten, Ozeane und eiskalte Polargebiete. Abgesehen von einigen wenigen Kratzern blieb sie immer heil. Wenn du fotografieren lernen willst, ist die Canon 77D eine sehr gute Wahl.

Kameragurt

Deine Kamera wurde wahrscheinlich mit einem eigenen Markengurt geliefert. Leider sind die mit Kameras gelieferten kostenlosen Gurten oft klein, schwach, hässlich und unbequem. Zudem musst du ja nicht unbezahlt Werbung machen für die grossen Kamera-Hersteller. Sobald du die wichtigste Foto-Ausrüstung zusammen hast, solltest du dich nach einem hochwertigen Kameragurt umschauen.

Wenn du Wert auf Funktionalität legst, dann ist der prowithlin Gurt die beste Wahl. Ich war selbst erstaunt als ich ihn das erse Mal bei einem Kollegen sah und feststellte, dass da sogar eine Montageplatte mit dabei ist! Falls es einfach etwas modern, elegant und gut aussehen soll, dann ist ein Gurt von TARION eine gute Wahl. Ich persönlich mag die Kameragurten Peak Design:

Der Unterschied zwischen einem guten Gurt und einem Kit-Gurt ist wie Tag und Nacht. Super finde ich auch, dass man seine Kamera damit ein Stück weit personalisieren kann. Im Shop von Designstraps gibt echt tolle Kamera-Gurten in verschiedenen Farben und Mustern.

Objektive

Wenn du ein begrenztes Budget für deine Foto-Ausrüstung hast, dann kaufe zu Beginn besser ein günstigeres Gehäuse wie die 60D und investiere in mindestens ein gutes Objektiv mit hoher Qualität. Ich habe schon viele Leute gesehen, die ein Top-Kameragehäuse gekauft und ein billiges Objektiv draufgesetzt haben. Das bringt halt einfach nicht viel. Auch als ich meine Canon 60D kaufte, benutzte ich sie über ein Jahr lang mit einem billigen Kit-Objektiv von Canon (18-55 mm). Und dauernd fragte ich mich, warum meine Bilder alles andere als ein bisschen professionell aussehen (natürlich lag es aber nicht nur am Objektiv). Starten wir wieder mit den Objektiven von mir (Patrick) – also Canon & Co.

Porträtobjektiv: Sigma 50mm F1,4 Art (Canon, Patrick)

Vor kurzem bekam ich immer mehr Auftritte als Porträtfotograf und beschloss daher meine Foto-Ausrüstung etwas zu erweitern, resp. etwas Geld in ein gutes Porträtobjektiv zu investieren und kaufte diese Schönheit. Es ist ein unglaubliches Objektiv. Das Sigma 50mm habe ich unter allen Umständen immer dabei, es hat einen fixen Platz in meiner Tasche. Es ist schnell, einfach zu fokussieren, scharf wie ein Schweizer Messer und hat eine wunderschöne Schärfentiefe. Die Bildqualität, haut mich immer wieder um. Es kreiert ein absolut traumhaftes Bokeh, das wie glatter Samt aussieht und bei dem das Motiv wunderschön vom Hintergrund abfällt.

Zum Lernen: Festbrennweite Canon 50mm f/1.8 II (Canon, Patrick)

Im Artikel über Festbrennweiten haben wir das bereits erwähnt. Es gibt nichts besseres als Fotografie-Anfänger, als mit einem Objektiv mit fester Brennweite zu starten. Es war auch lange Zeit mein Favorit. Super billiges Objektiv, mit einer schönen Schärfentiefe und doch einigermaßen scharf. Es ist auch sehr leicht und eignet sich daher hervorragend für Reisen. Nach dem Kit-Objektiv ist dies eines der meistgekauften Objektive überhaupt. Wahrscheinlich daher, weil es von einer grossen Bandbreite von Fotografen mit unterschiedlichem Level genutzt werden kann. Aus meiner Sicht ein guter Kauf.

Für Landschaften & Sternenhimmel: Canon 16-35mm f/2.8 L III USM

Ok, also hätte ich nie gedacht, dass es Zoom-Objektive mit der gleichen Qualität gibt wie Premium Weitwinkel-Objektive. Zum ersten Mal habe ich dieses Juwel 2017 probiert. Seitdem verlässt es meine Kameratasche nie mehr. Der Kontrast und die Schärfe sind einfach unglaublich! Mit seinen 790g ist es ein schwereres Stück, aber das sind mir die unglaublichen Landschaftsbilder absolut wer. Ich benutze es auch gerne und oft, um die Sterne zu fotografieren.

Zweifellos das beste Landschafts-Zoomobjektiv, das ich je hatte. Wenn dein Budget es zulässt, dann musst du das Ding haben – du wirst es nicht bereuen!

Allrounder und Reiseobjektiv: Canon 17-40mm f/4 L

Kurz bevor ich das 16-35mm (siehe oben) bekam, war dies mein Hauptobjektiv für Landschaften. Ich habe es gebraucht gekauft, als ich 2011 in Neuseeland lebte und wollte ein gutes Walkaround-Objektiv für die Landschaftsfotografie. Das Objektiv selbst ist klein und leicht genug, um die Welt zu bereisen. Die Qualität ist einfach großartig – die Bilder fallen durch Farbe, Kontrast und Schärfe auf. Im Bereich von 700 Euro bietet dieses Objektiv ein unglaubliches Preis- Leistungsverhältnis. Kein anderes Objektiv in dieser Preisklasse bietet die gleiche Verarbeitungsqualität, Verzerrungskontrolle und Bildqualität. Definitv in den Top 3 meiner Foto-Ausrüstung!

Berge und Tiere fotografieren: Canon EF 70-300mm f/4-5.6L IS USM

Lange habe ich mir eines gewünscht. Ein wirklich gutes Teleobjektiv für meine Foto-Ausrüstung. Vor kurzem habe ich dieses Baby bekommen. Ich hatte immer gezögert, da ich Angst hatte, dass ich es nicht genug benutze und es nur im Regal verstaubt oder ich zu faul wäre, es in die Berge zu tragen. Aber meine Güte, lag ich falsch! Ich würde dieses Objektiv jetzt so sehr vermissen, denn ich weiss, wozu es fähig ist! Es ist ein großartiges Werkzeug. Besonders in den Bergen, wenn du die majestätischen Felsenfotografieren möchtest. Die breiten Linsen machen die Berge flacher als sie tatsächlich sind.

Dieses Objektiv ist auch ein Muss für die Tierfotografie. Besonders wenn du eine Vollformatkamera hast und dich zwischen 70-200 oder 70-300 mm entscheiden musst… glaube mir, dann besorge dir dieses 300 mm. Du kannst dich später bedanken.

Filter

Mit der Zeit sammeln sich in einer mittelgrossen Foto-Ausrüstung so einige Filter an, vor allem wenn man viel experimentelle Fotografie betreibt, so wie wir. Jeder Filter erfüllt einen ganz bestimmten Zweck.

ND-Filter / Graufilter

ND-Filter gehören zur Grundausstattung und zur Foto-Ausrüstung jedes Fotografen. Du brauchst sie, damit du länger belichten kannst. Einen weichen Wasserfall bei Tageslicht zu fotografieren ist ohne Neutraldichtefilter praktisch unmöglich. Je nach Lichtintensität musst du einen stärkeren ND-Filter für deine Langzeitbelichtung verwenden. Da sich die Verhältnisse laufend ändern, empfiehlt sich ein Set mit unterschiedlichen Stärken. Beachte beim Kauf also die Dichte + den Umfang des Filters, damit er auf dein Objektiv passt. Wir verwenden die unten angegebenen Zwischenringe für jene Filter die nicht direkt passen (vorallem nach Kamera / Objektiv-Wechsel hilfreich).

Weissabgleichfilter und Graukarten

Wie du vielleicht schon weisst, liefert der automatische Weissabgleich deiner Kamera nicht immer zufriedenstellende Resultate. Vo rallem dann, wenn es im gewünschten Bildausschnitt verschiedene Lichtquellen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen gibt. Als neutrale Referenz zur Bestimmung der optimalen Farbtemperatur während dem Fotografieren oder für die Nachbearbeitung nutzen wir folgende Graukarten und Weissabgleichsfilter in unserer Foto-Ausrüstung:

Polfilter / CLP-Filter

Polarisationsfilter (oder eben auch Polfilter genannt) kannst du benutzen, um Spiegelungen und Reflexionen zu unterdrücken. Fotografierst du z.B. einen Bergsee und möchtest nicht, dass sich ein Berg darin spiegelt, dann ist der Polfilter die richtige Wahl. Erfahre hier alles über Polfilter.

UV Filter

UV Filter braucht man heute in der Foto-Ausrüstung nicht mehr, um ein besseres Bildresultat zu erhalten. Vielmehr dienen sie heute noch als Linsenschutz.

Stative

Externer Blitz – Speedlite

Sicher ist dir bekannt, dass man sein Motiv nie frontal ins Gesicht blitzen soll. Seitlich posierte Blitze ergeben viel schönere uns sanftere Portraits. Zur Foto-Ausrüstung gehören also externe Blitze, die du frei positionieren kannst. In unserem Tutorial zu entfesseltem Blitzen bekommst du noch mehr Einblicke in diese Kunst. Wir nutzen Blitze, die als Aufsteckblitz, aber auch als Slaves frei von der Kamera funktionieren.

Blitz-Zubehör: Gel für Special Effects + Blitzaufsatz

In der Fotografie spricht man immer von „Gel“, dass auf den Blitz aufgetragen wird, um spezielle Bildeffekte zu erzielen. In Wahrheit sind es aber einfach Plättchen aus Plastik, die du auf deinen Blitz kleben, oder mit einer entsprechenden Vorrichtung anbringen kannst. Probiere sie mal aus! Experimentiere mit Orange und Blau-Tönen, wie es dir gefällt. Der Blitzaufsatz von Gary Fong ist super, wenn du z.B. einen Event mit Aufsteckblitz fotografierst und das Blitzlicht aber etwas „weicher“ haben möchstest. Er ist etwas störrisch ehrlich gesagt, tut aber was er soll.

Sobald du externe Blitzgeräte verwendest, wirst du massenhaft Batterien brauchen. Aus diesem Grund solltest du in wiederaufladbare Batterien investieren. Ich persönlich verwende diese wiederaufladbaren AmazonBasics AA Akkus und bin damit immer gut gefahren. Vergiss nicht, ein Ladegerät mit mindestens 8 Slots zu kaufen, sofern du zwei Blitzer verwendest.

Taschen & Schutz

Drohne

Eigentlich wollte ich mir ein neues Spielzeug in meiner Foto-Ausrüstung gönnen – habe dann aber sehr schnell festgestellt, dass die DJI Mavic Air Fly Drohne mit 4K Full-HD Videokamera alles andere als einfaches Spielzeug ist. Initial unterschätzt man diese Drohne total, da sie so klein und handlich ist (was sich immer wieder als sehr nützlich erwiesen hat). Die 32 Megapixel Kamera liefert wirklich eine top Bildqualität – unglaublich. Sogar für mich als Einsteiger war die Bedienung kinderleicht und ich freue mich auch heute noch, diese neue Dimension der Fotografie weiter zu erkundschaften. Viele wertevolle Tipps zur Drohnenfotografie habe ich von einem guten Freund erhalten und für dich aufgeschrieben.

Das obligatorische Drohnen-Kennzeichen habe ich auch verlinkt. Vorallem in hügeligem Gelände kommt es doch ab und zu vor, dass die Verbindung unterbrochen wurde. Ist die Drohne zu diesem Zeitpunkt gerade ausser Sichtweite – was bei einer Reichweite von 4 km durchaus einmal vorkommt – so findet sie den Weg automatisch wieder zurück und landet selbstständig.

Auch ein wenig Zubehör musste sein. Nicht zwingend notwendig, aber irgendwie hat es mich einfach gepackt:

  • ND Filter Set. Gibt’s im 6er Pack zu einem fairen Preis. Wichtig war mir bei der Auswahl, dass diese wasserdicht sind und die Drohne weder durch Gewicht, noch in der Beweglichkeit (auch der Gimbal- und Objektivfunktion) eingeschränkt wird.
  • Koffer von MC-CASES. Anfangs hatte ich darauf verzichtet, da die Drohne und Fernbedienung wunderbar in einen Rucksack passt. Sobald du aber mehrere Akkus, Ladestation und Kabel mitnehmen möchtest, empfiehlt sich dieser Koffer sehr. Ausserdem sind die Propeller um einiges besser geschützt. Kürzlich durfte ich für einen Kunden Luftaufnahmen machen. Im Moment als ich sie ausoackte war ich doch froh, dass ich die Drohne vor dem Kunden aus dem Koffer, und nicht aus einem Rucksack (neben Apfel und Banane) nehmen konnte. Wirkt einfach professioneller.
  • Speicherkarte. Passt zur Drohne.
  • Die Landebahn. Naja, ihr wisst schon. Muss jederMann haben.

Bücher

Du darfst uns als „old-fashioned“ bezeichnen, aber auch noch heute – nach 15 Jahren Fotografen-Dasein – lesen wir noch Bücher. Bücher sind oft strukturierter und führen einem sorgsam an ein neues Thema heran. Du wirst ab und zu gezwungen, etwas langsamer zu machen. Und genau das lieben wir daran. Der hohe Informationsgehalt, die Kreativität (die durch das Lesen viel mehr angeregt wird) und eben diese Entschleunigung machen Bücher für uns immer noch zum unverzichtbaren Lerninstrument. Auch zu deiner Foto-Ausrüstung gehören Bücher dazu. Diese Bücher haben uns in unserer Laufbahn geholfen oder inspiriert:

Gadgets

Glaskugel

Die Glaskugel-Fotografie ist immer eine schöne Abwechslung. Wichtig beim Kauf einer Glaskugel ist, dass diese in Fotoqualität gefertigt wurde. Günstigere Glaskugeln lohnen sich in der Regel nicht, da das Glas schnell brüchig und milchig wird. Die kleinen Risse werden auf deinen Bildern sofort sichtbar sein und eine Retusche wäre sehr zeitintensiv oder gar unmöglich. Sehr wichtig ist daher auch die richtige Lagerung, damit sie nicht verkratzt. Reinigen solltest du die Kugel vor und nach dem Fotografieren nur mit einem Mikrofasertuch, welches du auch für die restliche Foto-Ausrüstung nutzen kannst. Wenn du noch einen tollen Effekt zauber möchtest wie in diesem Glaskugel Foto-Tutorial beschrieben, dann besorge dir noch ein Lochblech.

Kopfhörer & Smartphones

Smartphones

Ja die Smartphones. Sie kommen und gehen, sind aber mittlerweile definitiv Bestandteil unserer Foto-Ausrüstung. Janine verwendet natürlich ein Apple iPhone 10, welches wunderbar in ihre MacWelt passt. Mit meinem Huawei Mate 20 Pro mache ich ihr aber ordentlich Konkurrenz. Zumindest was die Kamera anbelangt. Ich muss zugeben, die Momente in denen ich auf Reisen überlege ob ich meine System-Kamera auspacke oder nur kurz das Smartphone zücke, mehren sich. Ich muss mich da echt wieder disziplinieren. Schon erstaunlich, was mit den kleinen Dingern möglich ist. Satte Fraben, geringe Schärfentiefe, diverse eingebaute Hilfsmittel… Trotzdem, Fotografieren ist mehr als knipsen und schnell schöne Bilder kreieren. Und kaum wirds etwas dunkel, stösst man mit beiden Smartphones schnell an die Grenzen.

Man darf die Smartphones nicht als Ersatz für eine Kamera sehen – denn das sind sie nicht. Vielmehr sind sie eine optimale Ergänzung. Schau dir mal unsere Liste mit allen Apps an, die wir unterstützend für die „richtige“ Fotografie nutzen.

Kopfhörer

Kopfhörer auf, Kaffee holen und los gehts mit der Bildbearbeitung. Etwas vom schönsten und einfach total entspannend für mich. Ich mag es, wenn ich mich „abschotten“ und total auf meine Arbeit fokussieren kann. Leider reicht aber ein Kopfhörer nicht für alle Lebenslagen aus.

Fürs Büro: Bose QuietComfort 35 Wireless Kopfhörer II
Nicht gerade ein Schnäppchen, aber mit der Noise Cancelling Funktion und der weichen Auflage perfekt für mich. Auch nach Stunden am Bildschirm spüre in den Kopfhörer kaum. Die klaren, sanften aber doch irgendwie wuchtige Bässe erstaunen mich immer wieder und geben richtig Antrieb. Ich hatte wirklich schon unzählige Kopfhörer, diesen Bose würde ich aber für nichts wieder hergeben – absolut top.

Für Unterwegs und zum Fotografieren: Beats urBeats3
Die Bose sind mir dann für den Alltag dann doch etwas zu gross – und sie rutschen bei hektischeren Bewegungen oder Kopfneigungen schnell mal vom Kopf. Daher verwende ich für unterwegs die Beats One. Eine Hassliebe, muss ich gestehen. Die Dinger gehen nämlich echt schnell kaputt. Trotzdem lasse ich sie (gegen Garantie) wieder aufbereiten oder kaufe sie gar neu, da sie einfach meinem Wunschklang zu 100% entsprechen. Ich hatte schon massiv teurere in-ear Kopfhörer von JBL und Sennheiser ausprobiert. Entweder sitzen die dann nicht richtig, oder der Klang ist einfach nicht satt genug – irgendwie oberflächlich.

Zum Joggen: Beats BeatsX
Wenn du mit einem Pace von 155-160 unterwegs bist bei deiner regelmässigen Jogging-Routine, dann brauchst du auch einen Kopfhörer mit sattem Sound, der dich vorantreibt. Die BeatsX sind wirklich gut – via Bluetooth gekoppelt hält der Akku mehrere Stunden. Das Beste daran ist, dass man ihn kurz vor dem Joggen nur zwei Minuten einstecken muss, diese Ladung hält dann für mindestens zwei Stunden.

Bildbearbeitung

Wir verwenden die klassische Adobe Suite mit Lightroom und Photoshop. Ein Artikel darüber ist gerade in Arbeit.

Notebooks & Monitore

Janine ist Mac Userin seit eh und je – jedoch auch nicht mehr so überzeugt wie auch schon ;). Apple hat uns mit all den Adaptern und der Touchbar doch einiges abverlangt in letzter Zeit. Trotzdem sind die Geräte unverzichtbar in unseren täglichen Abläufen und sind damit fixer Bestandteil unserer Foto-Ausrüstung. Ich habe vor etwa drei Jahren auf Windows umgestellt und bin seitdem absoluter Dell Fan. Da ich etwas IT Background und ein flair für Technik habe (wie die meisten Fotografen), habe ich über die Jahre viele Notebooks genutzt. Seit einigen Jahren bleibe ich aber der Dell XPS Serie treu. Warum?

Arbeitsplatz Patrick

Mein Arbeitsplatz besteht aktuell aus folgenden Komponenten:

Notebook: Dell XPS 15

4 Gründe, warum ich vom Dell XPS 15 Notebook begeistert bin:

  1. Preis/Leistung ist einfach top. Dell baut die qualitativ hochwertigsten Komponenten ein, die auf dem Markt verfügbar sind. Vergleicht man das XPS mit einem gleichwertigen MacBook Pro, so bekommt man mit dem XPS für rund 1000 Euro weniger die gleiche Leistung.
  2. Hochwertig verarbeitet und schlank. Das XPS ist das kleinste 15″ Notebook der Welt und teilweise aus Carbon gefertigt – daher sehr leicht. Die Handauflage fühlt sich sehr hochwertig und einfach angenehm an.
  3. Dedizierte Grafikkarte. Im Gegensatz zu vielen anderen Notebooks in dieser Gewichtsklasse, verfügt das XPS über eine leistungsfähige dedizierte Grafikkarte, mit welcher jegliche Bildbearbeitung problemlos möglich ist.
  4. Entspiegeltes Display. Dies ist ein wichtiger Faktor für mich, da ich mein Laptop oft für Shootings mit nach draußen nehme oder einfach auf der Terrasse arbeite. Dies funktioniert problemlos, da das nahezu randlose InfinityEdge-Display die Sonneneinstrahlung nicht reflektiert.
  5. Nachteile: Die Webcam ist am unteren Rand des Displays. Beim Skypen mit Webcam wird man immer von einer schlechten Perspektive (von unten) „gefilmt“. Ein Zweitakku ist nicht möglich, da es ein Unibody-Gehäuse ist. Der Akku hält aber gut 8-10h im Normalbetrieb.

Monitore: 2 x Dell U2719D

Die beiden 27″ Monitore sind sicher nicht das feinste, was man kaufen kann. Für meine Arbeit reichen sie aber eigentlich gut aus. Klar, auch hier könnte man locker mehrere tausend Euro investieren, aber irgendwo muss man ja auch realistisch bleiben und die Prioritäten setzen. Diese liegen bei mir weiterhin bei der Kamera und vorallem den Objektiven. In Kombination mit dem Dell Laptop harmonieren diese Monitore wunderbar. Ausreichend Kontrast, gute Schwarzwerte und ein angenehmer Preis.

Der Bürostuhl

Eine Geschichte für sich. Nach gefühlten tausend Stunden an Reviews und Sitzproben, habe ich mich kürzlich für den Chefsessel von Kings entschieden. Für mich war eine Kopfstütze ein absolutes Muss. Ich liebe es, während der Bildbearbeitung ab und zu zurück zu lehnen, etwas zu wippen und allenfalls durch die Entspannung kurz einzudösen 🙂 Der Stuhl ist in der Echtleder-Version hochwertig verarbeitet und ultra bequem. Anfangs habe ich mir Gedanken gemacht, ob ich nicht doch besser einen bleeding-edge-wissenschafts-ergonomie-stuhl kaufen soll. Nach diversen Sitzproben habe ich mich aber für diesen entschieden, da er sich einfach gut anfühlt. Eine gute Entscheidung.

Arbeitsplatz Janine

Janine setzt wie erwähnt auf die Apple Welt. Auf ihrem Bürotisch steht ein 27″ iMac, ein Tassenwärmer, ein paar Adapter und eine Time Capsule fürs Backup.

Was sind die Vorteile eines Apple Ecosystems?

  • Das Design. Ich muss zugeben, Janine’s Arbeitsplatz sieht einfach clean und irgendwie kreativer aus als meiner. Die einfachen Linien der Apple Produkte regen die Kreativität scheinbar noch mehr an.
  • Alle Geräte interagieren wunderbar miteinander. Wie du gleich noch sehen wirst, haben wir auch noch ein MacBook Air. Dieses lässt sich z.B. jederzeit nur mit einem Kabel an den iMac anschließen. Damit wird das MacBook geladen und gleichzeitig nutzt man einfach nur die Eingabegeräte und den Monitor des iMac. Auch unser Netzwerk-Drucker ließ sich kinderleicht innert Sekunden installieren, wohingegen ich mit meinem Windows Setup etwas kämpfen musste.
  • Bildbearbeitung. Mit einem iMac oder MacBook fühlt sich die Bildbearbeitung mit Photoshop oder Illustrator sehr nativ an. Man spürt förmlich, dass diese Programme genau für diese Plattform entwickelt wurde. Funktional spiel es keine Rolle, ob du iOS oder Windows verwendest. Apple vermittelt aber insgesamt ein abgerundeteres Gefühl.
  • Backup & WLAN Router. Die Apple Time Capsule von Janine sichert automatisch und in Echtzeit alle ihre Daten. Die Einrichtung dauert gerade einmal 5 Minuten und schon könnte man jederzeit an einen beliebigen Punkt in der Vergangenheit springen (aus Datensicht versteht sich – wir wollen ja nicht zu viel versprechen). Die Time Capsule ist zugleich unser Router und Accesspoint ins Internet. Für unsere gemeinsamen Daten und langfristiges Backup hingegen nutzen wir andere Dinge wie eine Cloud Lösung und ein NAS. Dazu später mehr.
  • Nachteile der Apple Welt: Wie so oft ist ein Vorteil auch ein Nachteil. In diesem Fall das Apple Ecosystem. Ab und zu nervt es gewaltig, wenn eine Nachfolgeversion eines Geräts aufgrund der Anschlüsse nicht mehr kompatibel ist mit Vorgängerversionen. Neben den sonst schon hohen Preisen, muss man bei Apple immer noch ein Budget reservieren für Adapter und Kabel, damit auch alles weiterhin funktioniert.

Unser Reiselaptop: MacBook Air

Speicherplatz

Cloud

NAS

Speicherkarten

Wichtiges Foto Zubehör

Reinigung

Schmutz, Staub und Feuchtigkeit können in Kameragehäuse, Objektive und Zubehör eindringen. Im schlimmsten Fall kann deine teure Foto-Ausrüstung dauerhaft beschädigt werden. Das Vernachlässigen der Kamerawartung kann also richtig teuer werden.

Leider kann eine professionelle Kamerareinigung ziemlich teuer sein. Deshalb solltest du lernen, wie du deine Kameraausrüstung selbst in Schuss hältst. Mit dem richtigen Reinigungsset sollte dies auch kein Problem sein. Falls es aber jemals ein ernstes Problem gibt, solltest du deine Ausrüstung aber auf jeden Fall zu einem Fachmann bringen. Für die Sensorreinigung brauchst du ein separates Set. Achte dabei darauf, dass du das richtige nimmst (Vollformat oder APS-C).

Fernauslöser

Ein Fernauslöser ist ein absolutes Muss und gehört zu jeder Foto-Ausrüstung dazu. Schon die ersten Schritte in der Fotografie sind schon bald mit einem Stativ und Fernauslöser verbunden. Du kannst damit eine Aufnahme machen, ohne das Kameragehäuse zu berühren. Damit kannst du Verwacklungsunschärfe vermeiden. Am häufigsten wirst du den Fernauslöser in Verbindung mit einem Stativ verwenden. Insbesondere dann, wenn du etwas länger belichten musst wie z.B. beim Milchstrasse fotografieren, samtige Wasserfälle oder Lichtstreifen von fahrenden Autos.

Es gibt zwei Arten von Fernauslösern – verkabelt und kabellos. Ohne Kabel bist du natürlich noch etwas flexibler. Andererseits hatte ich auch schon unangenehme Probleme mit der kabellosen Fernauslösung, da sich die Batterie dem Ende neigte. Die neusten Fernbedienungen bieten zusätzliche Funktionen wie Unterstützung für halbes Drücken, integrierte Timer und LCD-Bildschirme.

Den ayex AX-5/S2 Fernauslöser verwenden wir für die Sony Alpha. Für die Canon die anderen beiden. Die kleine Canon Fernbedienung kostet praktisch nichts. Seit ich aber keine Knopfbatterie mehr auf Lager habe, liegt sie in der Ecke…. Achte darauf, dass der Fernauslöser mit deiner Kameramarke kompatibel ist (Canon, Nikon, Pentax, Sony usw.).

Handschuhe

Adapterringe

Streulichtblenden

Akkus

Speicherkarten

Tücher

Gadgets für Babyfotografie

Magst du diesen Beitrag?

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar