21 Hochzeitsfotografie Tipps für Amateur Hochzeitsfotografen

“Hilfe – ich bin kurz davor meine erste Hochzeit zu fotografieren… Helft mir bitte mit einigen Tipps und Ratschlägen zur Hochzeitsfotografie!” Diese Anfrage haben wir in den letzten Monaten häufiger erhalten. Ich bin zwar kein Profi in der Hochzeitsfotografie, aber ich denke es ist an der Zeit, ein paar meiner Tipps und Ratschläge zum Thema Hochzeitsfotografie mit euch zu teilen.

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Diese 21 Tipps werden dir aber garantiert helfen, damit dein Hochzeits-Shooting gelingt. Die technischen Feinheiten der Hochzeitsfotografie für Profis sind hier kein Thema, denn als Anfänger musst du nur einmal die Grundlagen kennen.

Hochzeitsfotografie Tipps

#1 Erstelle eine “Aufnahmen Liste”

Einer der wichtigsten Tipps zum Thema Hochzeitsfotografie gleich zuerst. Gib dem zukünftigen Ehepaar die Möglichkeit, sich über die gewünschten Hochzeitsbilder Gedanken zu machen. Daraus kannst du einfach eine Liste erstellen, welche du später durcharbeiten und abhaken kannst. Besonders hilfreich ist das wenn es um die Gruppenfotos mit der Familie geht. Es gibt nichts schlimmeres, als beim Erhalt der Hochzeitsbilder festzustellen zu müssen, dass die Grossmutter einfach vergessen ging…

#2 Hochzeitsfotografie – Familienfoto Koordinator

Die Familienfotos in der Hochzeitsfotografie können sehr anstrengend werden. Die Leute sind überall – und doch auch nirgendwo. Man ist sich der Dynamik welche im Spiel ist gar nicht richtig bewusst…. bis zu dem Punkt, an dem es ziemlich chaotisch werden kann. Lass das frisch gebackene Ehepaar ein Familienmitglied auswählen (oder eine Person pro Familienseite), welches dich bei der Organisation vor Ort unterstützt. Diese Person kann helfen, dass alles in Bewegung kommt und schnell von statten geht. Damit ist das Paar dann auch schnell wieder zurück auf der Feier und kann diese geniessen.

Die Anweisungen müssen immer klar und deutlich sein. Diese Dame im Video macht das ganz gut. Wenn du etwas Englisch Kenntnisse und Humor hast, gibts hier sicher was zu lachen:

#3 Erkunde die Shooting Location

Besuche die Hochzeitsfotografie Orte und die verschiedenen Plätze, an denen die Aufnahmen am großen Tag des Brautpaares entstehen sollen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Profis dies nicht immer tun. Ich halte dies aber wirklich für äußert sinnvoll, um Ideen zu sammeln und die Möglichkeiten auszuchecken. Bei einigen Hochzeiten besichtigte ich die Orte auch gleich vorab mit dem Brautpaar und machte ein paar Testaufnahmen (es entstanden wunderschöne „Verlobungsbilder“). Die weiteren Hochzeitsfotografie Tipps gelten natürlich auch für diese Pre-Shootings.

#4 In der Hochzeitsfotografie ist Vorbereitung alles

So vieles kann schief gehen an so einem Tag. In der Hochzeitsfotografie ist es echt wichtig, perfekt vorbereitet zu sein:

  • Alternative Shooting Orte: Wenn du die Shooting Location besuchst, schaue dich auch gleich nach Plätzen um die auch bei schlechtem Wetter funktionieren
  • Batterien der Kamera voll aufladen. Dazu nimmst du unbedingt einen oder mehrere Ersatzakkus mit. Das gilt vorallem, wenn du mit Systemkameras arbeitest. Apropos: Das sind die besten spiegellosen Systemkameras im Überblick!
  • Leere deine Speicherkarte, bevor du an die Hochzeit gehst. Auch hier gilt wieder, nimm eine Ersatz-Speicherkarte mit.
  • Nimm die schnellste Kamera mit. Falls du Serienaufnahmen oder viele Schnappschüsse nacheinander machen willst, braucht deine Kamera eine grossen internen Pufferspeicher. Ansonsten kommt deine Kamera ins Stocken und dir könnten einige gute Schnappschüsse entgehen.
  • Ablaufplan nicht vergessen: Erstelle dir ein einfaches Drehbuch mit den verschiedenen Hochzeitsfotos die gemacht werden sollen. Notiere dir dabei auch gleich die Plätze, an welchen jedes Foto gemacht werden soll.
  • Bei der Probe dabei sein: Die meisten Paare „proben“ den Gang in die Kirche. Eine super Möglichkeit für dich, die Lichtverhältnisse in der Kirche oder den Shooting Plätzen in Erfahrung zu bringen. Frag einfach, du kannst sicher dabei sein.

#5 Erwartungen des Brautpaars kennen

Zeige dem Brautpaar deine bisherigen Hochzeitsfotografie Arbeiten oder deinen Bildstil von anderen Shootings. Damit wissen sie, was sie erwartet. Finde heraus, was sie sich wünschen. Wenn das Brautpaar z.B. Schwarz-Weiss Bilder bevorzug, kannst du hier unsere Tipps zur Schwarz-Weiss Porträts nachlesen.

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Viele Dinge wie die gewünschte Anzahl der Bilder, Schlüsselmomente die fotografisch festgehalten werden sollen, oder auch wofür die Aufnahmen verwendet werden sollen (Druck zum Beispiel) müssen unbedingt im Voraus geklärt werden. Leider verschätzen sich einige Brautpaare in den Kosten der gesamten Hochzeit. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du auf eine Vorauszahlung bestehen.

#6 Schalte den Ton deiner Kamera aus

Pieptöne oder auch das Klacken des Spiegels sind während der Zeremonie störend. Schalte daher den Ton der Kamera vorher ab.

#7 Achte auf die kleinen Details

Fotografiere die Ringe, die Kleidung, Schuhe, Blumen, Tischgedecke, Menus und weitere kleine Details. Solche Bilder vervollständigen später das Hochzeitsalbum und sind ein wichtiger Bestandteil der Hochzeitsfotografie. Die schöne Decko ist genauso wichtig wie das Menu im Restaurant und Onkel Paul. Du brauchst Inspiration? Blättere durch ein Hochzeitsmagazin und die Ideen werden nur so aus dir heraussprudeln! 🙂

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#8 Nutze zwei Kameras

Erbettele, leihe, miete oder klaue dir eine zweite Kamera für diesen Tag. Bestücke diese mit einem anderen Objektiv. Ich fotografiere meist mit einem Weitwinkel Objektiv (großartig für Schnappschüsse oder in engen Räumen besonders während der Zeremonie) und einem Teleobjektiv (es kann von Vorteil sein eine Linse um die 200mm zu haben – Ich nutze ein 70-200mm).

#9 Ein zweiter Hochzeitsfotograf

Einen zweiten Backup-Fotografen dabei zu haben kann eine gute Strategie sein. Das bedeutet weniger Stress während der Zeremonie und den Reden. Wenn der eine Fotograf für die Schnappschüsse und der andere für die formalen Aufnahmen zuständig ist, geht garantiert nichts vergessen. Ein zweiter Hochzeitsfotograf entlastet und unterstützt dich in der Hochzeitsfotografie und nimmt damit auch etwas den Druck.

#10 Sei mutig, aber nicht aufdringlich

Unsere Fotoausrüstung

Du fragst dich mit welcher Ausrüstung wir fotografieren? Hier findest du unser Equipment.

Ausrüstung anzeigen

Mit Schüchternheit erreichst du nicht “DAS Bild” – manchmal benötigt man Mut um einen speziellen Moment zu erfassen und festzuhalten. Der richtige Zeitpunkt in Kombination mit dem richtigen Standort ist der Schlüssel in der Hochzeitsfotografie. Achte aber darauf, dass du die Zeremonie dadurch nicht störst. Während der Zeremonie wechsele ich jeweils 4-5 mal den Standort. Am unauffälligsten sind Standortwechsel zwischen den Liedern, vor oder nach dem Gelübde und zwischen den Reden. Während der formalen Aufnahmen ist zu beachten, dass man weiß was man will und dies mit dem Paar abspricht. Wenn die Feier beginnt, heißt es in Bewegung bleiben, um Momente und Emotionen festzuhalten

#11 Unterschiedliche Lichtverhältnisse kennen

Wenn du kein sehr lichtstarkes Objektiv besitzt, wirst du bei schlechten Lichtverhältnissen nicht um einen Blitz herum kommen. Der richtige Einsatz des Blitzes in der Hochzeitsfotografie ist aber entscheidend. Ein Blitzgewitter ist zum einen unangenehm für die Gesellschaft, und zum Anderen verblassen die Bilder sehr schnell. Nutze einen Diffusor, um ein weiches Licht zu erzeugen. Ich verwende jeweils einen GaryFong Diffusor und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Kläre vorher ab, ob blitzen in der Kirche überhaupt erlaubt ist, denn einige Kirchen gestatten dies nicht. Denke darüber nach, ob sich die Möglichkeit ergibt mit einem indirekten Blitz zu arbeiten.

#12 Fotografiere in RAW

Fotografiere im RAW Format. Was das genau ist kannst du in unserem Artikel über RAW nachlesen. Viele Hochzeitsfotografen denken, dass man gar nicht die Zeit für RAW Aufnahmen hat. Die Kamera arbeitet durch die Verarbeitung einen kleinen Ticken langsamer. Aber eine Hochzeit ist ein Ereignis, bei dem dies von besonderem Nutzen sein kann. Denn nach der Hochzeit wirst du viel Zeit mit der Nachbearbeitung der Bilder verbringen. Wenn du die Bilder im RAW Format zur Verfügung hast, stehen dir alle Möglichkeiten der Entwicklung immer noch offen. So kannst du zum Beispiel auch nachträglich noch die Belichtung und den Weissabgleich einstellen.

#13 Zeige die Aufnahmen schon an der Hochzeit

Im Gegensatz zur Analogen Fotografie hast du mit deiner digitalen Kamera den Vorteil, dass deine Bilder sofort verfügbar sind. Nutze diesen Vorteil und lasse einige Bilder die du während des Tages gemacht hast bereits am Abend auf einem Panel rotieren. Die Gäste werden sich freuen! Deine Diashow wird garantiert ein spassiges Element bei der Abendunterhaltung. Hochzeitsfotografie Live!

#14 Achte auf Hintergründe

Die Gäste an einer Hochzeit bewegen sich ständig, was eine echte Herausforderung in der Hochzeitsfotografie darstellt. Denn mit der Bewegung einer Person ändert sich oft auch der Hintergrund. Bei den formellen Aufnahmen ist es besonders wichtig, sich vorher über den Hintergrund und die richtige Position Gedanken zu machen. Idealerweise bieten sich Bereiche an, welche nicht zerklüftet oder gegen die Sonne gerichtet sind. Positioniere die Personen vor einer Wand wenn du ganz sicher sein willst, dass die Grossmutter nicht durch den Hintergrund rennt.

#15 Lösche keine Bilder!

Die Versuchung der digitalen Fotografie besteht darin, die Aufnahmen permanent zu kontrollieren und die weniger zufriedenstellenden Ergebnisse sofort zu löschen. Oft gehen dabei aber Hochzeitsbilder verloren, welche durch eine Nachbearbeitung einen künstlerischen oder gar abstrakten Effekt erhalten könnten. Keine Panik wenn du mal nicht den richtigen Bildausschnitt erwischst. In der Nachbearbeitung kannst du den Ausschnitt ja immer noch anpassen.

16. Wechsle die Perspektive

Im Hochzeitsalbum werden die „normalen“ Bilder schlussendlich sicher dominieren. Trotzdem ist es wichtig, dass du verschiedene Perspektiven ausprobierst. Fotografiere das Paar aus verschiedenen Winkeln. Einmal von oben, seitlich, von unten, weitwinklig… sei einfach kreativ. Dir fällt bestimmt etwas ein. Am Schluss macht die Mischung verschiedener Perspektiven ein gelungenes Hochzeitsfotografie Shooting aus.

Dieser Hochzeitsfotograf scheint der absolute Profi im Perspektiven-Wechsel zu sein… weniger ist manchmal echt mehr, also bitte nicht übertreiben 🙂

17. Gruppenaufnahmen in der Hochzeitsfotografie

Eine Sache die ich bei jeder Hochzeit gemacht habe sind Gruppenfotos, auf welchen alle Anwesenden verewigt sind. Ganz wichtig ist dabei, dass du etwas höher stehst als die Gruppe. Besorge dir also eine Leiter oder einen hohen Stuhl, um die richtige Höhe zu erreichen. Der Vorteil einer erhöhten Position liegt auf der Hand. Die Leute eichten ihren Blick auf deine Kamera, welche ja nun auch erhöht ist. Dadurch schauen alle leicht nach oben und alle Gesichter werden gut sichtbar sein.

18. Reflektoren richtig einsetzen

Reflektoren (hier gibts ein günstiges Set)  sind eine gute Möglichkeit, um das Hochzeitspaar optimal auszuleuchten. Gerade wenn du gegen die Sonne fotografierst, werden die Gesichter oft dunkel und das Bild unbrauchbar. Mit einem Reflektor kannst du das Sonnenlicht spiegeln und das Motiv damit gut ausleuchten. Achte aber darauf, dass das Brautpaar dadurch nicht geblendet wird. Zugekneifte Augen auf jedem Foto wollen wir ja schliesslich nicht…

19. Modus Serienbildaufnahmen

Die meisten DSLR’s oder DSLM’s verfügen über eine Serienbild-Aufnahmefunktion. Schnell eine Vielzahl von Bildern zu schiessen ist auch in der Hochzeitsfotografie super praktisch. Es gibt Momente an einer Hochzeit, die darfst du einfach nicht verhauen. Zum Beispiel das Anstecken der Ringe oder der Kuss. Da musst du einfach auf „Nummer Sicher“ gehen. Der Serien-Aufnahmemodus hilft dir dabei optimal. Mit mehreren Bildern pro Sekunde ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass du den besten Moment verpasst. Deine Kamera braucht dafür einen schnellen Pufferspeicher und mindestens Class 10 Speicherkarten.

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20. Erwarte das Unerwartete

Ein weiterer Ratschlag den mir jemand an meinem eigenen Hochzeitstag gab: „Die Dinge werden schief gehen – aber es könnten die besten des Tages sein.“ Bei jeder Hochzeit an der ich bisher teilgenommen habe, gab es immer etwas, was schief ging. Der Trauzeuge der den Ring nicht finden kann, Regen der sich über der Gesellschaft ergießt, der Bräutigam der seine Fliege vergisst, ein Blumenmädchen welches nur den halben Weg bis zum Altar gehen will, oder auch die Braut die sich nicht mehr an ihr Gelübde erinnern kann…..

Diese Momente können ein Gefühl von Panik auslösen. Aber genau diese Momente sind es, die tatsächlich den Tag ausmachen. Später wird man darüber lachen können, insbesondere wenn man sich anhand deiner Hochzeitsfotos daran erinnert. Vielleicht verwendest du sogar das eine oder andere Panik-Bild im Hochzeitsalbum 🙂 Es gibt viele Beispiele von lustigen Schnappschüssen an Hochzeiten:

Ich erinnere mich noch immer an die erste Hochzeit, die ich fotografierte. Ich wartete in einem Park auf die Braut und den Bräutigam, welche mit dem Auto unterwegs waren. Vor meinen Augen prallten sie kurz vor dem Parken in eine Strassenbahn. Der Braut standen die Tränen im Gesicht, der Bräutigam war nervlich am Ende. Aber nachdem sich alle beruhigt hatten begannen sie darüber zu lachen. Wir machten ein paar echt gute Bilder mit Polizei und Crash-Auto. Diese Bilder waren letztendlich die absoluten Favoriten! Du weisst also nie was dich erwartet. Aber nutze das Unerwartete.

21. Habe Spaß

Hochzeiten sind Feiern – sie soll Spaß machen. Je mehr Spaß man als Hochzeitsfotograf hat, desto entspannter sind die Fotografierten. Der beste Weg um sein Gegenüber aufzulockern ist ein Lächeln! (Warnung: Ich habe nach dem Fotografieren von Hochzeiten immer einen Muskelkater von dieser Lächelstrategie).

Was sind deine Erfahrungen in der Hochzeitsfotografie? Hast du weitere Tipps oder eine Story die du mit uns teilen möchtest?

pixolum Autor und Fotograf pixolum
Über den Autor

Patrick ist der Gründer von pixolum und versorgt dich seit 2012 mit spannendem Fotografie-Stoff. Neben seiner Leidenschaft für Kameras & Design unterstützt er kreative Köpfe beim Aufbau ihres Business. Er trinkt jeden Tag 7 Kaffees aus der pixolum Tasse, ist absoluter SEO Nerd und beginnt mehr, als er zu Ende bringen kann.

30 Gedanken und Fragen

  1. Simon

    Ich danke Ihnen für die nützlichen Tipps. Nicht nur Hochzeitsfotos sind sehr beliebt. Nein, auch Hochzeitsfilme sind angesagter denn je.

    Antworten
    1. pixolum

      Gerne! Das stimmt auf jeden Fall. Ich denke es wäre sinnvoll als Fotograf eine Partnerschaft mit einer Videoproduktions-Firma einzugehen. Eventuell bietet sich da eine interessante Zusammenarbeit die sich für beide lohnt.

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  2. GAfotografie - hochzeitsfotograf münchen

    Tolle Tips!!

    Antworten
    1. pixolum

      Vielen Dank!

      Antworten
  3. Stefan Schmidt

    tolle Tipps für Amateure und Fortgeschrittene; ich werde die Teilnehmer meiner Fotokurse unbedingt darauf aufmerksam machen !

    Antworten
    1. pixolum

      Hallo Stefan! Freut uns sehr, dass dir unsere Tipps gefallen 🙂 Liebe Grüsse vom pixolum Team

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  4. Hochzeitsfotograf in Berlin

    echt tolle Tipps für Hochzeitsfotografen

    Antworten
    1. pixolum

      Danke für das tolle Feedback, es motiviert uns weiter zu machen 🙂

      Antworten
  5. Hochzeitsfotograg

    super toller und hilfreicher Artikel. Und wenn man auf gaaaanz sicher gehen mag, dann einen Hochzeitsfotografen buchen 😉

    Antworten
    1. pixolum

      Hahaha, einen Profi meinst du? Etwas Übung und die Tipps befolgen ist schon die halbe Miete…

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  6. Gast

    Zur Zeit der analogen Fotografie durften wir die Hochzeit von Freunden dokumentieren. Wir sind beide Hobbyfotografen und es war unsere erste Hochzeit. Das Album wollte das Brautpaar selbst erstellen. Da wir zu zweit waren, wusste das Brautpaar nie, wer nun wirklich am Drücker ist und deshalb entstanden sehr schöne, natürliche Bilder, bei denen nicht immer in die Kamera geblickt worden ist. Später erzählten sie uns, dass einige Ihrer Freunde nach dem Fotografen fragten, da die Bilder so natürlich und nicht gestellt wirkten.

    Antworten
    1. pixolum

      Tolles Beispiel! Danke fürs Teilen mit uns! 🙂

      Antworten
  7. Viktoria Maisner

    Hallo zusammen,
    herzlichen Dank für den spannenden und informativen Beitrag zum Thema Hochzeitsfotograf. Die Bilder sehen wirklich wunderschön aus. In der kommenden Woche heiratet eine sehr gute Freundin von mir uns wir sind auf die Hochzeit eingeladen. Dort werden sicher auch wunderbare Fotos entstehen.

    Antworten
  8. Thomas Kowalzik

    Hallo,
    viele schöne Tipps für alle die das Glück haben eine Hochzeit zu fotografieren. Das ist eine enorme Verantwortung.

    Als ein befreundetes Pärchen ihre Hochzeit bekannt gab musste ich einfach Fragen ob ich ihre Hochzeit experimentell für mich begleiten dürfte. Trotz der Gefahr das am Ende nichts brauchbares dabei herauskommt. Bis dahin habe ich es im Bekantenkreis immer abgeleht eine Hochzeit zu Fotografieren.

    Ich fand meine Leidschaft zur Hochzeitsfotografie und freue mich auf die nächste Hochzeit Darmstadt.

    Antworten
    1. pixolum

      Hallo Thomas. Das sagst du absolut richtig, eine Hochzeit zu fotografieren ist eine riesige Verantwortung. Und viele sind sich derer gar nicht so bewusst. Ein wenig gesunder Respekt ist also immer gut – den behalte ich mir auch weiterhin bei, auch wenn ich schon um die hundert Hochzeiten fotografiert habe. Liebe Grüsse und gutes Gelingen, Patrick

      Antworten
  9. Anja

    Sehr schöne Erläuterungen zum Thema Hochzeitsfotografie. Wirklich super, dass man hier die Gelegenheit bekommt, sich auf so einen Tag als Fotografin mit nützlichen Fakten vorzubereiten. Besten Dank.

    Antworten
    1. pixolum

      Hi Anja, vielen Dank für das nette Feedback! Hoffe es hat geholfen und du hast ein paar tolle Hochzeitsfotos machen können.

      Grüsse
      Patrick

      Antworten
  10. Touil Ahmed

    Besten Dank für Ihre wertvolle Tipps und Erfahrungen.

    Antworten
  11. Esther

    Ganz wichtig finde ich noch, dass das Brautpaar im Vorfeld bei seinen Gästen kommuniziert, dass es einen Fotografen gibt und sie bittet, bei den „Schlüsselmomenten“ ausnahmslos keine weiteren Bilder zu machen.

    Ansonsten hat man in jedem Bild 1-5 Leute stehen mit Fotoapparat und bei den Einzel- und (Klein) gruppenfotos schauen die Leute auf sämtlichen Bildern nur in die Handykamera ihres Partners.

    Antworten
    1. pixolum

      Danke Esther, ein guter Punkt! Habe es schon einige Male erlebt, dass mir in wichtigen Momenten irgendeine Person vor die Linse gesprungen ist. Wie du richtig sagst, muss das Brautpaar das kommunizieren – keinesfalls der Fotograf. Einige Leute könnten sich daran stören und dann den ganzen Tag kein einziges Mal freundlich lachen :/

      Antworten
  12. Schnuti

    Ganz lieben Dank für die Tipps, sie machen mir Mut für die Hochzeit meiner Freundin. Sie wünscht sich das ich die Fotos mache und traut es mir auch irgendwie zu. Danke!

    Antworten
    1. Micha

      Hallo Schnuti ☺️
      So geht es mir auch. Ich wurde auch gefragt, weil man es mir zutraut. Ich war erst anderer Meinung, aber habe mich bereitschlagen lassen ?
      Nun bereite ich mich vor und bin auch hier gelandet ☺️
      Danke für die Tipps … Pixolum ??

      Antworten
  13. Anonymous

    Ich kann nur sAGEN ;MACH SO WEITER

    Antworten
  14. Nelly

    Ich soll demnächst auch auf einer Hochzeit fotografieren und bin dankbar für die guten Tips hier. Aber ich wüsste gerne, was damit gemeint ist, die Fotos auf einem Panel rotieren zu lassen (Tip 13). Darunter kann ich mir überhaupt nichts vorstellen.

    Antworten
    1. pixolum

      Hallo Nelly

      Mit Panel ist ein TV oder grosser Bildschirm gemeint, auf welchem die Bilder laufend angezeigt werden können. Auch ein Beamer wäre eine Variante.

      Liebe Grüsse
      Patrick

      Antworten
  15. Sandrine

    wirklich toll be- und geschrieben.
    Ich bin „nur“ Hobbyfotografin aber das mit sehr großer Leidenschaft. Hinzu kommt, dass ich lieber auf Motive halte, die sich „nicht groß bewegen“, umso größer ist nun die Herausforderung, eine standesamtliche Hochzeit zu fotografieren.
    Ich habe dem Brautpaar von Anfang an gesagt, dass sie sich sicher sein sollen, mir als Hobbyknipserin das Festhalten ihrer Hochzeit zu überlassen. Es ehrt mich sehr, dass sie nicht eine Sekunde gezögert haben und darauf bestehen, dass ich die Bilder mache.
    Um so dankbarer bin ich für diese wertvollen Tipps hier. :-)))

    Antworten
    1. pixolum

      Hallo Sandrine! Ja, gerade bei den ersten Aufträgen bei welchen es wirklich „drauf ankommt“, sind ein paar Tipps nicht schlecht. Auch ich lerne da übrigens nie aus. Wir haben auch eine Checkliste für Hochzeitsfotografen. Schon gesehen? https://www.pixolum.com/blog/fotografie/hochzeitsfotografie-checkliste
      Liebe Grüsse und Danke für deine Worte,
      Patrick

      Antworten
  16. Barbara

    Hallo! Eure Seite ist toll! Bei Position 21 Hochzeitsfotografie steht „#6 Schalte den Ton deiner Kamera aus Pieptöne oder auch das Klacken des Spiegels sind während der Zeremonie störend. Schalte daher den Ton der Kamera vorher ab.“

    Wie stelle ich das Klacken des Spiegels aus?? Das ist doch ein mechanisches Geräusch? Wenn ihr trotzdem einen Kniff dafür habt, wäre das fantastisch! 🙂 Danke!
    Sonnige Grüße Barbara

    Antworten
    1. pixolum

      Liebe Barbara

      Das Geräusch des Spiegels entsteht durch den mechanischen Vorgang beim Hochklappen des Spiegels. Generell abschalten lässt sich das nicht. Immer mehr Fotografen greifen daher bei Hochzeiten zu spiegellosen Systemkameras, wo eben kein Geräusch entsteht.

      Es gibt noch die Funktion „Spiegelvorauslösung“ in deiner Kamera. Dabei wird der Spiegel eben vorab hochgeklappt und verursacht kein Geräusch. Damit siehst du aber das Bild nicht mehr durch den Sucher, sondern nur noch im LiveView, was das Einstellen sehr ungenau machen kann. Das alles verstehts du besser, wenn du in diesem Artikel mal eine DSLR und DSLM im Aufbau vergleichst:
      https://www.pixolum.com/blog/fotografie/was-ist-eine-systemkamera

      Ich habe schon von sogenannten „Blimps“ gehört. Das sind glaube ich so Hüllen, die man kaufen oder selber machen kann, um das Geräusch etwas zu dämpfen.

      Hoffe, ich konnte dir damit etwas helfen 🙂

      Liebe Grüsse,
      Patrick

      Antworten
      1. Barbara

        Hallo Patrick, ja danke, also so wie ich dachte 😉 Informiere ich mich mal über „Blimps“ Über eine andere Kamera habe ich auch schon nachgedacht!
        Schönes Wochenende für dich! 🙂
        Sonnige Grüße
        Barbara

        Antworten

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