Beste Vollformatkamera 2020 I Die Top 7 im Test

Welche ist aktuell die beste Vollformatkamera? Jeder Fotograf strebt nach dem Vollbildformat. Dank ihrem grossen Sensor ist es möglich, tolle Bilder mit einer hochwertigen Qualität zu machen. Denn die Bildqualität hängt zum grössten Teil von der Grösse des Sensors ab. Abgsehen natürlich von der Person, die hinter der Kamera steht. Sparst du also schon lange auf eine Vollformatkamera, bist du hier genau richtig. Ich liste dir die sieben besten Vollformatkameras auf, wäge alle Pros und Cons ab, damit du die richtige Investition tätigen kannst.

beste Vollformatkamera Test

Mein Erfahrungsbericht zu den besten Vollformat-Kameras.

Um wirklich grossartige Bilder zu schiessen, braucht eine Kamera mehr als einen grossen Sensor. Der Fotograf, der hinter der Kamera steht, muss zur Kamera passen. Oder besser gesagt, muss die Kamera zum Fotografen passen. Und genau deshalb habe ich dir in diesem Artikel die besten Vollformatkameras zusammengestellt. Somit findest du eine Kamera, die genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Nachstehend findest du meine Favoriten der besten Vollformatkameras, von spiegellos bis DSLR und von erschwinglich bis astronomisch teuer.

Die besten Vollformatkameras 2020 im Überblick

  • Sony A7R IV
  • Nikon D780
  • Nikon Z6
  • Panasonic Lumix S1
  • Sigma Fp
  • Canon EOS 5D Mark IV
  • Sony A7 II

1. Sony A7R IV

Nicht jeder braucht die 61 Megapixel der A7R IV, aber diese Kamera wird selbst die anspruchsvollsten Fotografen überraschen.

Beste Vollformat Sony A7R IV

Sony A7R IV.

Grösse des Sensors: Vollbild CMOS | Megapixel: 24,2 MP | Autofokus: 693-Punkt-AF | Bildschirmtyp: 3,0-Zoll-Touchscreen mit Neigungswinkel, 921’000 Punkte | Maximale Serienbildgeschwindigkeit: 10 Bilder/s | Filme: 4K | Benutzerebene: Enthusiast/Experte

Positiv Negativ
  •  Fortschrittliches 693-Punkt-AF-System
  • 10 fps Serienaufnahme
  • Eingeschränkte Touchscreen-Steuerung
  • Batterielebensdauer

Sony ist eines der ersten Unternehmen, das eine spiegellose Vollformatkamera herstellt. Daher ist es keine Überraschung, dass Sony auch dann an der Spitze bleibt, wenn Unternehmen wie Canon, Nikon, Panasonic und Sigma mitspielen. Auch nicht wirklich verblüffend ist, dass diese Kamera auf Platz eins der besten Vollformatkamera ist. Überraschend ist jedoch, was Sony alles in eine Kamera packen konnte. Vor allem wenn man bedenkt, wie kompakt das Gehäuse ist. Der Vollbildsensor verfügt jetzt über 61 Megapixel. Das ist eine Auflösung, die man in der Regel nur bei grösseren Mittelformatkameras findet. Der Sensor liefert ausserdem einen ausgezeichneten Dynamikbereich und tolle Farben. 

Leistung

Megapixel sind ja bekanntlich nicht alles. Aber die A7R IV punktet auch mit der entsprechenden Leistung. Trotz dieser 61 Megapixel schafft es die A7R IV immer noch, mit 10 Bildern pro Sekunde, mit voller Auflösung und Autofokus zu arbeiten. Das ist zwar nicht so schnell wie die 20 Bilder pro Sekunde der Sony A9 II, aber für die meisten Fotografen sind 10 Bilder pro Sekunde ausreichend.

AF-System

Die A7R IV verwendet die neuesten Echtzeit-Autofokus-Technologien von Sony und hat damit eines der besten Autofokussysteme, die ich je getestet habe. Sie bietet eine angemessene Empfindlichkeit bei schwachem Licht, eine gute Geschwindigkeit und die beste Gesichts- und Augenverfolgung, die du bekommen kannst.

Gehäuse und Akku

Der Sucher und das OLED-Panel mit 5,7 Millionen Pixeln sind unübertroffen. Trotz all der Technik im Inneren wiegt das Kameragehäuse nur 652 Gramm. Zudem ist das Gehäuse wetterfest und verfügt über ein Steuerungssystem. Dieses ist ausgewogen und einfach zu bedienen (obwohl das Menüsystem von Sony generell verwirrend ist). Der neue Akku ist für 670 Aufnahmen geeignet. Diese Akkulaufzeit entspricht zwar nicht dem DSLR-Niveau, ist aber hervorragend für eine spiegellose Kamera.

Sony hat jetzt viel Konkurrenz von Kameraherstellern wie beispielsweise Canon, Nikon und Panasonic. Trotz diesem Wettkampf entwickelt sich Sony schnell. Es gab nie eine bessere Zeit, um sich jetzt nach einer Vollformatkamera umzusehen. Und wenn du den Preis der A7R IV zu astronomisch findest, gibt es viele andere grossartige Optionen.

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2. Nikon D780

Die ausgezeichnete Ausstattung und der Preis der D780 machen sie zu einer guten Wahl für jeden DSLR-Fan und zum Platz zwei der Liste der besten Vollformatkamera.

Vollformatkameras Nikon D780

Nikon D780.

Grösse des Sensors: Vollbild CMOS | Megapixel: 24,5 MP | Autofokus: OVF: 51-Punkt (15 Kreuztypen, f/8 unterstützt durch 11 Punkte) | Bildschirmtyp: 3,2-Zoll-Touchscreen, 2’359’296 Punkte | Maximale Serienbildgeschwindigkeit: 12 Bilder/s | Filme: 4K | Benutzerebene: Enthusiasten/Experten

Positiv Negativ
  • Gute Kontrolle
  • Kippbarer Bildschirm
  • Zwei Kartensteckplätze
  • Schnelle Live-View-Fokussierung
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Begrenzte Touchscreen-Steuerung
  • Gross und schwer
  • Eher teuer

Die D780 gilt als Geschwisterkamera von Nikon zur spiegellosen Z6 unten. Die Nikon D780 und die Nikon Z6 enthalten denselben 24-Megapixel-Sensor und Expeed 6-Prozessor. Die D780 ist jedoch die erste DSLR von Nikon, die über einen On-Chip-Autofokus mit Phasendetektion verfügt. Mit anderen Worten, ist es die erste DSLR von Nikon mit Live View-Autofokus, die tatsächlich gut ist. Bei meinem Test stellte ich fest, dass sich der Augen-AF-Modus der D780 leicht auf die Augen meiner Testperson einstellen lässt. Auch dann, wenn diese eine dunkle Sonnenbrille trägt.

Videoaufnahmen

Auch hat Platz Zwei der besten Vollformatkamera bezüglich der Videoqualität einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Die D780 erreicht nämlich fast die gleiche Qualität wie die Nikon Z6. Zur Videoausstattung der D780 gehören kamerainterne 4K 8-Bit-Aufzeichnung und 10-Bit-HDMI-Ausgaben. Zudem besitzt sie ein optionales N-Log-Farbprofil. Dieses kannst du benutzen, wenn du im Nachhinein eine Farbkorrektur des Filmmaterials durchführen willst. In Kombination mit dem neigbaren Bildschirm und dem grossartigen Autofokus für die Live-Ansicht ist dies einfach Nikons bisher beste DSLR für Videoaufnahmen.

Vergleich zu älteren Modellen

Unsere Fotoausrüstung

Du fragst dich mit welcher Ausrüstung wir fotografieren? Hier findest du unser Equipment.

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Aber als DSLR fühlt sich die D780 fast zu vertraut an. Der Sucher und das zugehörige 51-Punkt-Autofokusmodul unterscheiden sich im Wesentlichen nicht von der 5 Jahre alten D750. Auch das Gehäuse und das Design sind sehr ähnlich. Obwohl das sicher nicht alles schlecht ist, beklage ich doch das Fehlen eines AF-Punkt-Joysticks. Profis vermissen möglicherweise auch die Möglichkeit, einen vertikalen Batteriegriff zu verwenden. Da der eingebaute Blitz fehlt, kann man die Speedlights ohne ein zusätzliches Zubehör nicht drahtlos auslösen.

Akkulaufzeit

Eine Sache, die sich jedoch dramatisch verbessert hat, ist die Batterielebensdauer. Die D780 kann mit einer einzigen Batterie mehr als 2’200 Aufnahmen machen. Das ist vor allem für Hochzeits– und Veranstaltungsfotografen, die stundenlang ununterbrochene Leistung benötigen, ideal.

Die D780 bleibt also die ausgeglichenste DSLR auf dem Markt. Sie übertrifft in einigen Bereichen, wie beispielsweise Video- und Live-View-Leistung, sogar die grössere und teurere D850. Wenn du immer noch einen optischen Sucher oder die längere Batterielebensdauer einer DSLR benötigst, ist dies die richtige Wahl.

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3. Nikon Z6

Die Z6 ist eine erschwingliche, leistungsfähige spiegellose Kamera, die eine Investition wert und somit auf Platz drei der besten Vollformatkamera ist.

Vollformatkameras Nikon Z 6

Nikon Z6.

Sensor: Vollbild CMOS | Megapixel: 24,5 MP | Autofokus: 273-Punkt-AF | Bildschirmtyp: 3,0-Zoll-Touchscreen mit Schwenkwinkel, 2’100K Punkte | Maximale Serienbildgeschwindigkeit: 12 Bilder/s | Filme: 4K bei 30p | Benutzerebene: Enthusiasten/Experten

Positiv Negativ
  • Solide Video- und Standbild-Qualität
  • Ausgezeichnete Handhabung
  • Begrenzter Tiefenspeicher
  • Nur ein Kartensteckplatz

Wenn du nicht bereits in eine Systemkamera investiert hast, müssen wir uns unbedingt die Nikon Z-Serie anschauen. Die Z6 und die Z7 teilen sich ein Gehäuse mit identischen Bedienelementen, LCD-Monitoren und EVFs mit 3,69 Millionen Bildpunkten. Aber der 24-MP-Sensor der Z6 liefert mehr Geschwindigkeit als der 45-MP-Sensor der Z7. Somit ist die Z6 leistungsfähiger und trotzdem günstiger. Während die Z7 exzellent ist, erfüllt die Z6 die Bedürfnisse und Budgets von den meisten Fotografen. Und dazu bietet sie die gleiche hochwertige Verarbeitung und komfortable Ergonomie.

Die Objektive

Aber was uns bei der Z-Serie wirklich überzeugt hat, sind nicht nur die Kamera selbst, sondern auch die Objektive. Nikon hat die Strategie verfolgt, sehr hochwertige Objektive herzustellen. Dies taten sie jedoch mit etwas langsameren Blendenwerten von f/1,8 im Vergleich zu den Blendwerten von f/1,4, die häufiger bei High-End-Objektiven zu finden sind. Dies hat zu kleineren, leichteren und günstigeren Objektiven geführt. Genau das macht die Z6 zu einer grossartigen Option für anspruchsvolle Fotografen, die scharfe Ergebnisse erzielen möchten. Bitte bedenke aber eins: Dies bedeutet nicht, dass die Objektive günstig sind, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

Bildstabilisierung, AF-System

Im Gegensatz zur oben genannten D780, die weitgehend auf der gleichen Technologie basiert, bietet die Z6 eine Bildstabilisierung im Gehäuse. Diese eignet sich hervorragend für längere Verschlusszeiten. In Kombination mit dem Vollbildsensor hilft das der Z6, auch bei begrenztem Licht eindrucksvolle Bilder zu schiessen. Die Z6 schiesst auch mit knappen 12 fps oder 5 fps bei voller Live-Ansicht, wenn dir eine kurze Verzögerung im Sucher nichts ausmacht. Das 273-Punkte-Hybrid-Autofokussystem ist zwar nicht das gleiche wie das von Sony, aber Nikon hat es immer wieder mit neuen Funktionen wie AF mit Augenerkennung und verbesserter Verfolgungsleistung aktualisiert.

Videoaufnahmen

Darüber hinaus ist dies einfach die bisher beste Videokamera von Nikon, die sogar die neuere D780 übertrifft. Die Kamera kann intern 4K 8-bit oder 10-bit mit N-Log in einem HDMI-Recorder aufzeichnen. Darüber hinaus kann sie sogar RAW-Video über HDMI ausgeben. Das ist eine Premiere für eine hybride spiegellose Kamera und eine Funktion, die bei der D780 nicht verfügbar ist. Um diese Funktionen bei der Z6 freizuschalten, musst du aber zuerst ein Firmware-Update für 183 Euro durchführen.

Gehäuse

All diese Funktionen sind in ein Gehäuse verpackt, das schlanker und leichter ist als die D780. In ihrem Design orientiert sie sich aber an den DSLR von Nikon. Dies ist vor allem an dem Top-Informationsdisplay, dem komfortablen Steuerungsschema und der Wetterabdichtung ersichtlich. Ergonomisch und funktionell ist das Design eine Stufe höher als bei der Sony A7-Serie. Und das, auch wenn du nicht den Grad an Kontrolle und Anpassung finden wirst, den du bei der grösseren Panasonic Lumix S1 (unten) erhältst. Mit dem Kauf einer Z6 musst du dich auch mit einem einzigen XQD/CF-Express-Kartensteckplatz begnügen, im Vergleich zu den zwei Kartensteckplätzen der D780.

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4. Panasonic Lumix S1

Die S1 ist ein Kraftpaket an Technologie und Funktionen, mit einem hochauflösenden 96MP-Modus, der die Konkurrenz übertrifft.

Vollformatkameras Panasonic Lumix S1

Panasonic Lumix S1.

Sensor: Vollbild CMOS | Megapixel: 24,2 MP | Autofokus: Kontrasterkennung: AF mit DFD | Bildschirmtyp: 3,2-Zoll-Dreiachse, 2,1 Millionen Punkte | Maximale Serienbildgeschwindigkeit: 9 Bilder/s | Filme: 4K bei 60p | Benutzerebene: Enthusiast/Experte

Positiv Negativ
  • Hervorragender Sucher
  • Effektives Bildstabilisierungssystem
  • Witterungsbeständigkeit
  • Enorm anpassbar
  • Hervorragende Videoqualität
  • Begrenzter Tiefenspeicher
  • Gross und schwer
  • Ergonomische Probleme
  • Fokussierungssystem hinkt Rivalen hinterher
  • Augenmuschel kann LCD in die Quere kommen
  • Kein DCI 4K
  • V-Log ist ein kostenpflichtiges Update
  • Nur ein Kartensteckplatz

Suchst du nach der besten Vollformatkamera, die preiswerter ist als die Sony A7R IV, leistungsfähiger als die Nikon Z6 und noch robuster als die Canon 5D Mark IV? Dann ist die Lumix S1 vielleicht das Richtige für dich. Dies ist die erste Vollformatkamera von Panasonic. Sie wurde schon von Anfang an auf den Markt gebracht. Die Lumix S1 gehört vielleicht zu einer völlig neuen Serie eines Herstellers, der in der Fotowelt nur für seine kleineren Micro Four Thirds-Kameras bekannt ist, aber sie hat die beste Mischung aus Bildqualität und Design.

Dateiformate

Der 24-Megapixel-Sensor kann dank eines hochauflösenden Mehrfachaufnahmemodus 96-Megapixel-Bilder aufnehmen. Somit erhältst du das Beste aus beiden Welten: einfach zu handhabende kleine Dateien und grosse, detailreiche Bilder. Für den Hochauflösungsmodus ist ein Stativ erforderlich. Aber die Kamera eignet sich hervorragend für die Landschaftsfotografie, solange das Bild nicht zu viel Bewegung enthält.

Die S1 erzeugt einige der besten JPEGs, die wir je gesehen haben. Zudem sind die RAW-Dateien genauso gut wie die von Sony und Nikon. Zudem verfügen sie über einen grossen Farb- und Dynamikbereich und eine gute Rauschleistung bei hohen ISO-Werten.

AF-System

Die Lumix S1 ist natürlich nicht die einzige Kamera, die hervorragende Bilder liefert. Was sie wirklich an die Spitze setzt, ist die Kombination von Qualität und Funktion. Dazu gehört auch das einzigartige Autofokussystem „Depth from Defocus“ von Panasonic, das auch bei schlechten Lichtverhältnissen eine gute Leistung erbringt und eine grossartige Motivverfolgung bietet. Die 5-achsige Stabilisierung im Inneren ist ebenfalls ein grosser Pluspunkt, sowohl für Standfotografie als auch für Videoaufnahmen.

Videoaufnahmen

Apropos Video: Mit einem kürzlich erschienenen kostenpflichtigen Firmware-Update (kostenlos beim Kauf der Kamera) wurde die Unterstützung für V-Log und 10-Bit-Aufzeichnung freigeschaltet. Dies macht die S1 zu einer der leistungsfähigsten Videokameras auf dieser Liste. Diese Funktionen richten sich an professionelle Videofilmer und werden für den Durchschnittsanwender nicht benötigt. Aber sie zeigen, wie weit Panasonic bereit ist zu gehen, um eine Einheitslösung für professionelle Filmer zu liefern.

Gehäuse

Schliesslich gehören das robuste, wetterfeste Design und das professionelle Steuerungslayout zu den besten, die es gibt. Die Tasten lassen sich leicht anpassen und ich liebe die beiden Kartensteckplätze. Wie die A7R IV verwendet auch die S1 einen schönen, 5,7 Millionen Punkte umfassenden EVF. Einer der grössten Nachteile der Kamera liegt jedoch auch im Design. Sie ist um einiges schwerer als andere spiegellose Vollformatkameras und sogar schwerer als einige Vollformat-DSLRs. Aber in Anbetracht der vielen Vorteile ist dies leicht wegzustecken.

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5. Sigma Fp

Mit einem Vollbildsensor und RAW-Video ist die Fp eine professionelle Videokamera, die in eine Tasche passt.

Vollformatkameras Sigma FP

Sigma FP

Sensor: Vollbild CMOS | Megapixel: 25 MP | Autofokus: AF 49 Punkte I Bildschirmtyp: 3,2 Zoll, 2,1 Millionen Bildpunkte | Maximale Serienbildgeschwindigkeit: 12 Bilder/s | Filme: 3840 x 2160 @ 30p, MOV, H.264, Linear PCM

Positiv Negativ
  • Klein, leicht und kompakt
  • Witterungsbeständiges Gehäuse
  • Vollbildsensor
  • Hoher ISO-Bereich
  • Beeindruckende Videoleistung
  • Kein Live-Sucher
  • LCD-Monitor ist nicht einstellbar
  • Elektronische Bildstabilisierung
  • Schlechte Batterielebensdauer
  • Handgriff als „Zubehör“ verkauft
  • Unregelmässiger Autofokus

Die anderen Vollformatkameras auf dieser Liste haben alle Merkmale, die der Sigma Fp fehlen. So fehlen der Sigma Fp beispielsweise ein brauchbarer kontinuierlicher Autofokus. Aber nur wenige andere Kameras haben ein solches Potenzial, wenn es um die Videoproduktion geht. Das wichtigste Verkaufsargument der Fp ist das beeindruckende Verhältnis zwischen Qualität und Grösse. Die Fp ist im Wesentlichen eine Box mit einem 24MP-Sensor. Von sich aus passt sie in deine Tasche und doch nimmt sie RAW 4K-Video auf. Dies tut sie entweder intern in 8-Bit oder direkt auf eine UBS-C SSD in 12-Bit.

Gehäuse

Trotz ihrer geringen Grösse verfügt die Kamera über ein intelligentes Design, das vollständig wetterfest ist und einen effizienten Kühlkörper enthält. Dieser hält die Kamera auch bei langen Aufzeichnungen auf optimaler Betriebstemperatur.

Verwendung

Da die Fp in die Tasche passt, kann sie für viele verschiedene Aufgaben gebraucht werden. Von einer Crash-Cam bis hin zu einem vollwertigen Studio-Setup mit Stativ, Kinoobjektiv, Mattebox und vielem mehr ist sie so konzipiert, dass sie den unterschiedlichen Anforderungen jeder Produktion gerecht wird. Die relativ niedrigen Kosten machen sie auch für Studenten zugänglich. Die meisten Filmemacher müssen sich aber wahrscheinlich mehrere Zubehörteile kaufen, um sie an ihre Bedürfnisse anzupassen. Hinzufügbar sind beispielsweise ein Monitor, eine SSD und eine externe Stromversorgungslösung.

Weil ein mechanischer Verschluss fehlt, empfehle ich dir die Fp nicht für Standbildaufnahmen. Aber für Videoaufnahmen ist es ein wirklich besonderes Produkt, für das es sonst nichts Vergleichbares auf dem Markt gibt. Und es sieht so aus, als ob Sigma die Kamera auch in Zukunft mit Firmware-Updates auf den neuesten Stand bringen wird.

Dateiformate

Auch die Arbeit mit RAW-Videos ist eine zeitaufwändige (und festplattenintensive) Aufgabe. Im Gegensatz zum hocheffizienten Blackmagic-RAW-Format nimmt die Sigma Fp nicht komprimiertes Adobe Cinema DNG auf. Die Dateien sind riesig und für die Aufnahme von 4K-RAW mit mehr als 8 Bit ist eine externe SSD erforderlich. Glücklicherweise kann die Fp Bilder auch im komprimierten MOV-Format mit einer hohen Bitrate aufnehmen, wobei das Log-Gamma in einem zukünftigen Firmware-Update enthalten sein wird.

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6. Canon EOS 5D Mark IV

Magische Bilder, ausgezeichneter Autofokus und tolles Design – mehr braucht die beste Vollformatkamera nicht.

Sensor: Vollbild CMOS | Megapixel: 30,4 MP | Autofokus: 61-Punkt-Autofokus, 41 Kreuzschlitz-Autofokus | Bildschirmtyp: 3,2-Zoll-Touchscreen, 1’620’000 Punkte | Maximale Serienbildgeschwindigkeit: 7 Bilder/s | Filme: 4K

Vollformatkameras Canon EOS 5D Mark IV

EOS 5D Mark IV

Positiv Negativ
  • Reaktionsfähiger Touchscreen
  • Fortgeschrittenes AF-System
  • Live View AF-Leistung
  • Ausgezeichnete Sensorleistung
  • 7f ps Serienaufnahmen
  • Mit anderen Geräten verbinden
  • Teuer im Vergleich zu Konkurrenten
  • ISO-Bereich hat nicht zugenommen
  • 4K-Video-Optionen eingeschränkt

Als eine unserer Lieblings-DSLRs beeindruckt die Canon EOS 5D Mark IV auf ganzer Linie – vor allem durch ihre Mischung aus Bildqualität und Leistung. Die Kamera ist mit einem 30-Megapixel-Sensor ausgestattet, der bei gleichem Preis etwas mehr Auflösung herausholt als viele Kameras der Konkurrenz. Mit hervorragender Bildqualität auch bei höheren ISO-Werten und Serienaufnahmen mit bis zu 7 fps ist die 5D Mark IV im Studio genauso gut wie im Ausseneinsatz. Der Autofokus des 61-Punkt-Suchermoduls ist sehr gut und auch der Live-View-Autofokus ist dank der Dual-Pixel-AF-Technologie von Canon hervorragend.

Videoaufnahmen

Allerdings hinkt die 5D Mark IV hinterher, wenn es um Videoaufnahmen geht. Sie bietet zwar eine Auflösung von 4K, aber nur aus einem stark beschnittenen Bereich des Sensors. Deshalb ist die D780 mit ausgezeichneter 4K-Qualität und einem Live-View-Autofokus die bessere Wahl für professionelle Filmer.

Gehäuse und Bedienung

Wie jedes High-End-Modell von Canon ist auch die 5D IV ergonomisch angenehm zu bedienen und das wetterfeste Gehäuse kann professionellem Verschleiss standhalten. Aber nach etwa 4 Jahren nimmt ihr Leistung ab und es kann nicht allzu lange dauern, bis Canon sie ersetzt. Im Moment liefert diese Kamera aber immer noch eine solide Leistung und verdient ihren Platz auf der Liste der besten Vollformatkamera.

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7. Sony A7 II

Ausgezeichnete Qualität zum günstigen Preis – vielleicht die beste Vollformatkamera für dich?

Sensor: Vollbild | Auflösung: 12,2 MP | Autofokus: 169-Punkt-AF | Bildschirmtyp: 3,0-Zoll-Bildschirm mit Neigungswinkel, 1’228K Punkte | Maximale Serienbildgeschwindigkeit: 5 Bilder/s | Filme: 4K | Benutzerebene: Mittelstufe/Fachmann

Vollformatkameras Sony A7 II

Sony A7 II.

Positiv Negativ
  • Riesiger Dynamikbereich
  • Sensorbasierte Bildstabilisierung
  • Kein Hybrid-AF-System
  • Einige Video-Spezifikationen im Rückstand

Sony entwickelt bereits seit drei bis vier Generationen grossartige spiegellose Vollformatkameras. Die ersten Generationen sind immer noch als Neukauf erhältlich. Das bedeutet, dass Fotografen mit kleinem Budget in einem älteren Modell der Sony A7-Serie ausgezeichnete Bildqualität zu einem günstigen Preis finden können. Die Kameras dieser Serie enthalten sogar mehr Funktionen als eine brandneue Vollformatkamera der Einstiegsklasse, wie die Canon EOS RP. Die Sony A7 ist momentan zwar die günstigste Vollformatkamera im vierstelligen Bereich. Aber die A7 II bietet dir ein paar grossartige Verbesserungen für nicht viel mehr Geld.

Vergleich zu älteren Modellen

Die A7 II verwendet einen ähnlichen 24MP-Sensor wie die neueste Sony A7 III und liefert ausgezeichnete Ergebnisse. Obwohl es sich nicht um den Sensor mit Hintergrundbeleuchtung der A7 III handelt, ist die Bildqualität immer noch sehr ähnlich. Im Vergleich zur ursprünglichen A7 führte die A7 II eine 5-Achsen-Stabilisierung ein. Diese Funktion verbessert so die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen und sorgt bei langen Verschlusszeiten für scharfe Aufnahmen.

Hochwertige Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen sind nicht das Einzige, was Sony mit der zweiten Generation der A7 verbessert hat. Die Kamera verfügt über ein viel besseres Autofokussystem. Zudem sind bei der Videoaufnahme grosse Qualitätsverbesserungen mit mehr Anpassungsoptionen und dem Stabilisierungssystem zu verzeichnen. Dieses System reduziert Verwacklungen der Kamera auf ein Minimum. Die Videoqualität bleibt jedoch bei 1080p. Wenn du also 4K benötigst, musst du auf die A7 III aufrüsten.

Nachteile

Für Sport und Action ist der Serienaufnahme-Modus der A7 II mit 5 Bildern pro Sekunde möglicherweise nicht ausreichend und liegt deutlich unter den 10 Bildern pro Sekunde der A7 III. Auch die Akkulaufzeit, die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen und der Autofokus sind bei der A7 III besser. Aber wenn du maximale Qualität für ein minimales Budget wünschst, ist die Sony A7 II die erste Wahl. Schliesslich gehört diese Kamera nicht einfach ohne Weiteres auf Platz Sieben meiner Liste der besten Vollformatkamera.

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