Model werden – 10 Tipps von einer Modelagentur

Immer top gestylt sein, schöne Kleidung tragen und um die Welt jetten – der Model-Beruf ist seit jeher einer der gefragtesten Jobs der Welt. Wie man Model werden kann und welche Schritte man dazu gehen sollte, gibt es hier nachzulesen. 10 Tipps verraten euch, wie ihr euch perfekt auf den Model-Beruf vorbereiten könnt.

 

 

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Wie kann ich Model werden?

Unsere Tipps wie man seine Modelkarriere vorantreiben kann, oder Model werden kann, gehen weiter als nur: „du musst gut laufen können“. Viel liegt in einer guten Vorbereitung, welche dir den Einstieg in Modelagenturen erleichtert. Auch als selbstständiges Fotomodel helfen dir diese Tipps auf jeden Fall weiter.

 

  • Falls du als Mann eine Modelkarriere starten möchtest, dann lies auch unsere Tipps wie man männliches Model werden kann. Aber auch die Tipps in diesem Artikel werden dir weiterhelfen.

 

 

 

1. Pfirsichhaut und kräftiges Haar: gesund ernähren

Bevor man sich als zukünftiges Model in Agenturen vorstellen kann, gilt es sich langfristig darauf vorzubereiten. Eine gesunde Ernährung ist dabei das A und O. Viel Wasser trinken, Vitamine und Mineralien zu sich nehmen – das sind nur einige Grundregeln, die man für ein jugendliches Aussehen, glänzendes Haar und eine schöne Haut befolgen sollte. Magerkuren sind nicht nur als Vorbereitung auf das Model-Dasein gesundheitsgefährdend. Da das Modelleben sehr stressig sein kann, sollte man seinem Körper mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung die nötige Basis für den Erfolg als Model geben.

 

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2. Rundungen an der richtigen Stelle: Ein straffer Körper

Ebenso wie eine gesunde Ernährung, benötigt es auch ein regelmäßiges Workout um Model zu werden. Je nach Veranlagung neigen auch Models zu Rundungen, die man in diesem Beruf immer im Griff haben sollte. Ein regelmäßiges Workout, die tägliche Joggingrunde oder das Krafttraining sollten für angehende Models zum Muss werden. Genügend Sport stabilisiert zudem deine Körperhaltung und verleiht dir eine positive und selbstsichere Ausstrahlung, welche sich sehr positiv auswirkt.

 

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3. Sei realistisch!

Wenn man nur 1,60 m groß ist, dann sollte man keine Laufsteg-Karriere anstreben. Und auch wer Kleidergröße 46 hat, wird wohl keine klassische Modelkarriere hinlegen. Model werden bleibt oft nur ein Traum, weil man sich falsche Vorstellungen von dem Beruf und vor allem von den eigenen Fähigkeiten bzw. dem eigenen Aussehen macht. Bevor man sich also schon Arm in Arm mit Doutzen Kroes und Adriana Lima sieht, sollte man sich selbst einer Bestandsaufnahme stellen. Dank der breiten Nachfrage nach verschiedenen Typen ist es aber fast jedem Mensch möglich, ab und zu für ein Shooting oder eine Kampagne gebucht zu werden. Vorallem die „People Modelle“ decken diesen Bereich ab. Langfristig gefragt und gut bezahlt wirst du damit aber nicht.

 

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4. Kenne dich selbst: Model Einsatzgebiete

Auch wer nicht die perfekten Masse mitbringt, kann Model werden. Es gibt Models die allein ihre Hände für Werbeaufnahmen verkaufen, Agenturen für Oversize-Models oder für außergewöhnliche Menschentypen, die in der klassischen Modelszene keinen Platz haben. Umso besser man sich selbst und seine Vorzüge kennt, desto effizienter kann man passende Agenturen recherchieren und in einem Gespräch mögliche Einsatzgebiete vorschlagen.

 

 

 

5. Model Sedcard: Auf die Bilder kommt es an

Wie in jedem anderen Beruf geht auch in der Model-Szene nichts über eine perfekte Bewerbungsmappe, der Sedcard. Am wichtigsten sind hier die Bilder, die etwas über deinen Typ und deine Wandlungsfähigkeit als Model aussagen. Achte darauf, dass dein Gesichtsausdruck (und z.B. deine Lippen) nicht auf jedem Bild gleich aussehen. Dies würde auf eine schlechte Wandelbarkeit hindeuten.

 

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Wer noch keine Aufträge als Model erhalten und damit keine Referenzen hat und ganz am Anfang seiner Karriere steht, der sollte sich von einem Fotografen eine Sedcard erstellen lassen. Das ist eine Grundinvestition, um welche du nicht herum kommst. Ein solches Basis Shooting mit ein paar Polaroid Bildern kannst du für 100-200 CHF/EUR machen lassen. Alternativ findest du vielleicht einen Fotografen, der auf TFP Basis mit dir zusammen arbeitet.

 

 

 

6. Sedcard-Fotoshoot: Buche den passenden Stylisten

Wenn der ausgewählte Fotograf es nicht in seinem Leistungspaket anbietet, sollte man sich zusätzlich zum Sedcard-Fotoshooting einen Stylisten buchen. Dieser weiß genau worauf es bei einem solchen Shooting ankommt und versteht es deine Wandlungsfähigkeit durch verschiedene Stylings und Make-Up-Varianten hervorzuheben. Achte jedoch darauf, dass du auch 1-2 ungeschminkte Bilder hast. Es gibt Agenturen, welche dies bei einer Bewerbung verlangen, um die Beschaffenheit deiner Haut beurteilen zu können.

 

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7. Die professionelle Bewerbung

Um dich bei verschiedenen Model-Agenturen oder auf Jobs zu bewerben, bietet es sich an, zuerst in einem Telefonat abzuklopfen, welche Informationen und Unterlagen die jeweilige Agentur sich von dir wünscht. Das Verschicken von Massenmails führt selten zum Erfolg. Verschickt man seine Bewerbung online, sollte man darauf achten, dass alle wichtigen Angaben wie etwa das Alter und vollständige Kontaktdaten angegeben sind.

 

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Oft wird tatsächlich vergessen Bildmaterial mitzuschicken – ein Fauxpas der besonderen Art. Sendet man Bilder per Mail, sollte man auf eine minimierte Auflösung achten, damit die 20Megabyte-Daten nicht den Mailaccount der Agentur sprengen. Modelagenturen wissen: Bewerber die bereits bei der Vorstellung eklatante Fehler machen, werden auch zukünftig bei Agenturkunden nicht gut ankommen. Model werden bei dieser Agentur ist dann so gut wie ausgeschlossen.

 

 

 

8. Bereite dich auf Castings vor

Model werden ist wie im restlichen Berufsleben mit Vorstellungsgesprächen verbunden. Wird man zu einem Vorstellungsgespräch oder sogar dem ersten Casting eingeladen, sollte man sich darauf vorbereiten. Dazu gehört, dass man das Portfolio und die Geschichte der jeweiligen Agentur kennt und so auf Nachfragen vorbereitet ist. Für ein Casting sollte man mit einem möglichst natürlichen Make-Up erscheinen, das es dem Kunden ermöglicht einen Blick auf deine natürliche Schönheit zu werfen. Auf keinen Fall zuviel Make-Up auftragen. Dementsprechend sollte auch die Kleidung zurückhaltend gewählt werden.

 

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9. Glänze mit Manieren und Sprachkenntnissen

Wer eine professionelles Model werden will, der sollte zumindest die englische Sprache beherrschen, um bei internationalen Auftraggebern punkten zu können. Sollte man nicht ein Ausnahmetalent wie Kate Moss sein, kann es zudem nicht schaden sich auch in einem exklusiven Rahmen benehmen zu können. Pünktlichkeit und Disziplin sind ein absolutes Muss.

 

 

10. Nicht ohne meinen Anwalt

Hat man die ersten Hürden genommen und eine Agentur zeigt Interesse an einer Zusammenarbeit, kann man sich erst einmal ausgelassen freuen. Trotzdem wäre es nun verfrüht, einen vorgelegten Vertrag sofort zu unterschreiben. Alle Unterlagen sollten genau durchgelesen und alle Bedingungen und Pflichten in ihrem Umfang verstanden werden. Gibt es keine Einwände, kann es losgehen!

 

 

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