Erfolgsstrategien für selbstständige Fotografen

Fotografen stehen im Zeitalter von Facebook, Youtube und Co. vor einer besonderen Herausforderung. Mit Smartphone und Mobile App kann jeder seine eigenen Bilder bearbeiten und ins Web stellen. Soziale Netzwerke sind mit Bildmaterial überfüllt. Wir sind der Fragen nachgegangen, wie erfolgreiche Fotografen im digitalen Zeitalter agieren und überleben können. Wodurch unterscheiden sich erfolgreiche Fotografen von weniger etablierten?

 

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Eine fundierte Ausbildung zum Fotograf

Eine gute fotografische Ausbildung dient als Basis. Dies bedeutet nicht, dass jeder erfolgreiche Fotograf ein Studium absolviert hat. Vorteilhaft ist es aber allemal, sich strukturiert mit dem Thema Fotografie zu befassen. In einer fundierten Ausbildung lernt man nicht nur nur wie eine Kamera zu bedienen ist, sondern auch wichtige Basis-Elemente wie die Farblehre, Optik, Formate, aber auch gestalterische und soziale Kompetenzen.

 

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Ein Diplom oder Fachausweis in Fotografie schafft vertrauen beim Kunden. Hat eine Person die Wahl zwischen zwei Fotografen mit ähnlichem Stil und Preisniveau, so würde vermutlich auch die Ausbildung eine entscheidende Rolle spielen. Ein Fachausweis öffnet auch neue Türen zu verschiedenen Verbänden und vereinfacht z.B. die Aufnahme bei den Schweizer Berufsfotografen und Fotodesigner (SBF).

 

Gleichzeitig sind Voraussetzungen wie Zuverlässigkeit, Authentizität, Selbstvertrauen und Arbeitswillen essentiell.

 

 

 

Kommerzielles Denken als Fotograf

Fotografen sind kreative Köpfe und arbeiten lieber mit der Kamera als administratives am MAC zu erledigen. Oft kommt das kommerzielle Denken und eine klare Strategie zu kurz. Wer aber langfristig als Fotograf erfolgreich sein will, muss sich ein betriebswirtschaftliches Handeln angewöhnen.

 

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Was also sollte grundsätzlich definiert werden?

 

  1. Festlegen eines klaren Kundensegments / Zielgruppe
  2. Definition der fotografischen Bereiche, welche man anbieten möchte
  3. Eine Finanzplanung übers ganze Jahr
  4. Preisstrategie und Positionierung
  5. Strategien fürs Marketing

 

Die meisten erfolgreichen Fotografen fokussieren sich auf Ihre Stärken in 1-2 Bereichen der Fotografie und bündeln ihre ganze Kraft und Marketing-Budget auf dieses Segment.

 

 

 

Was muss auf jeder Fotografen Website zu finden sein?

Ein guter Webauftritt ist unabdingbar. Achte darauf, dass nicht nur ein ansprechendes Portfolio präsentiert, sondern auch ausreichend schriftliche Informationen zur Verfügung stehen.

 

  • eine klare Darstellung der Kompetenzen
  • gute Referenzen mit Beschreibung des Auftrags (nicht einfach „Migros“)
  • eine Preisliste mit deinen Packages
  • alle möglichen Kontaktformen. Gebt eure E-Mail Adresse an, auch wenn ihr dafür ein paar Spam-Mails erhaltet
  • Aufforderungen an diversen Stellen auf der Page, jetzt ein Shooting zu buchen.

 

Wichtig dabei ist es, dass die Einzigartigkeit und Kreativität zum Ausdruck kommt. Gute Qualität spricht sich rum und Mundpropaganda ist die beste Werbung.

 

 

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Social Media und Kontinuität

In Bezug auf Social Media möchten wir neben Facebook, Foren oder einem eigenen Blog auch Instagram empfehlen. Die Plattform wächst auch hierzulande stark. Gerade für Kreativschaffende eignet sich diese reine Fotoplattform gut. Bei Kommentaren in Foren jeweils den Link auf die eigene Website nicht vergessen. Was macht gutes Social Media Marketing für Fotografen aus?

 

 

  • Kontinuität – gut Ding will Weile haben
  • Kompetenz – tue Gutes, und Rede auch darüber
  • Glaubwürdigkeit – Unsere Überzeugungskraft steht und fällt
    mit unserer Glaubwürdigkeit.
  • Regelmässigkeit – ein Follower folgt dir, weil er regelmässig von dir lesen will.

 

Je nach Spezialisierung können auch Partnerschaften und Kooperationen Sinn machen. Im Weiteren ist es von Vorteil sich ein eigenes Netzwerk innerhalb der Branche aufzubauen.

 

 

Kreative Ideen

Ich erinnere mich, dass ein Fotograf einmal an einem Anlass Bilder von uns geschossen hat. Wir erhielten daraufhin seine Karte. Die Fotos hat er anschliessend mit einem Wasserzeichen versehen auf seine Website gestellt. Bei Interesse hätten wir die Bilder kaufen können. Die Aktion hat bei mir damals einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

 

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Innovative Ideen können helfen um bei Kunden einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Beispielsweise kreative Fototutorials, Kurse, Events, Ausstellungen und Workshops. Auch ein sinnvolles Merchandising trägt zur besseren Wahrnehmung bei.

 

 

Fokussierung auf ein klares Segment

Je früher man als Fotograf eine Spezialisierung anstrebt, desto besser. Fotografen die sich auf 1-2 Fotodisziplinen spezialisieren wie beispielsweise auf Produktfotografie, Babyfotografie oder Hochzeitsfotografie schaffen sich landesweit einen Namen. Das ist weitaus vorteilhafter, als ein regional bekannter Allround-Fotograf zu sein.

 

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Die Zielgruppe kann so besser abgegrenzt werden. Zudem ist es einfacher, Trends und Entwicklungen in einem klar definierten Bereich zu verfolgen um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

 

Bei potentiellen Geschäftskunden lohnt es sich, keinen Aufwand zu scheuen. Mittels Kaltakquise zu werben gilt als mühsam und wenig attraktiv. Doch mit genügend Durchhaltewillen können durchaus interessante Kontakte entstehen.

 

 

Gute Bild-Qualität ist nicht kostenlos

Nicht vergessen: gute Qualität ist nicht kostenlos. Dumpingpreise schaden nicht nur dir selbst, sondern der gesamten Fotografie Branche. Als Fotograf verkaufst du keine Bilder, sondern Emotionen und Erinnerungen. Menschen sind gerne bereit, einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen.

 

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Den Erfolgsgaranten schlechthin gibt es wohl nicht. Doch wir hoffen wir konnten einige hilfreiche Ansätze und Denkanstösse zusammentragen. Nur Talent und Leidenschaft alleine reichen nicht aus, um sich als Fotograf einen Namen zu machen. Wir empfehlen neue Technologien als Chancen zu nutzen um Kompetenz und Vertrauen zu vermitteln.

 

 

Wow, bis hierhin gelesen? Falls du Fotograf bist laden wir dich herzlich ein, bei uns auf pixolum gratis eine Sedcard anzulegen. Ein weiterer guter Schritt, um deine Bekanntheit als Fotograf zu steigern und vielleicht sogar Aufträge zu ergattern.

 

 

 

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