13 Punkte Checkliste für deine erfolgreiche Fotografie Website

Wie wird deine Fotografie Website erfolgreich? Mit unserer 13 Punkte Checkliste wirst du die beste Basis dafür schaffen. Ob du nun deine in die Jahre gekommene Website auffrischen oder eine komplett neue Website erstellen möchtest, spielt dafür keine Rolle. Allenfalls ist es dir schon peinlich, Kunden auf deine Website zu schicken, da sie schlicht veraltet ist. Und niemand kann sie bei Google finden. Und es dauert zwei Wochen, bis dein Webentwickler sie aktualisiert. Hier kommt der Ausweg!

Es ist Zeit, deine Website zu aktualisieren und auf eigenen digitalen Beinen zu stehen. Tief durchatmen. Du schaffst das schon.

fotografie website erstellen

Beispiel Design einer Fotografie Website.

#1 Planung einer Fotografie Website

Bevor du wild im Internet nach irgendwelchen Templates für deine neue Fotografie Website suchst, solltest du dein Projekt etwas planen. Glaube mir, es kann sich hinziehen und sehr entmutigend sein, wenn du die Sache nicht richtig angehst. Ein bisschen Struktur ist also gefragt. Es gibt keine einheitliche Lösung „out-of-the-box“ – denn jeder Fotograf hat seine eigenen Bedürfnisse. Das Design, Struktur, Galerien und Navigation deiner Fotografie Website kann sich also grundlegend von der deiner Kollegen unterscheiden. Das ist auch gut so.

Lege Blatt und Stift bereit und mach dir einen Kaffee. Setz dich hin und mach dir grundlegende Gedanken darüber, was du überhaupt erreichen möchtest. Hier ein paar Gedankenanstösse:

  • Was ist das Hauptziel deiner Website? Nur eine Referenz? Eine online-Ausstellung? Voll auf Auftragsbeschaffung getrimmt?
  • Wen möchtest du ansprechen? Wer ist deine Kundengruppe? Falls du dich auf Packshots spezialisiert hast, wird deine Fotogrrafie Website komplett anders daher kommen als wenn du nur Hochzeiten (resp. Emotionen) verkaufst.
  • Welche Informationen möchtest du unbedingt auf deiner Page haben? Hast du z.B. neben deinen Bildern auch wertvolle Tipps für Kunden, die du vor dem Shooting teilen möchtest?
  • Soll die Website eher schlicht oder schrill sein? Möchtest du ein auffälliges Design oder sollen nur die Bilder sprechen?

#2 Die wichtigsten Inhalte & Struktur

Deine Website kannst du dir wie einen Baum vorstellen. Die Einstiegsseite bildet den Stamm – hier beginnt alles. Jeder Ast ist eine Content Seite mit einem spezifischen Zweck. Die Blätter sind die Elemente, welche auf der Seite eingebunden sind. In einem klassischen Mindmap wie wir das kennen, sieht das dann so aus. Das ist ein Beispiel mit den minimalen Elementen, die deine Fotografie Website braucht. Hast du an alles gedacht?

fotografie website mindmap struktur

Beispiel Aufbau einer Fotografie Website mit Elementen

#3 Fotografie Website einfach erstellen und pflegen

Vielen Fotografen ist es schlicht zu kompliziert und es fehlt das Fachwissen, um die Website selbst zu programmiren und aktuell zu halten. Dies ist heutzutage schlicht auch nicht mehr notwendig. Denn mittlerweile gibt es diverse Homepage-Baukästen und Plattformen, mit denen dir dies leicht fallen wird. Achte also bei der Wahl der Plattform darauf, dass du die Website selbst erstellen und pflegen kannst. Etwas technisch versiertere Fotografen nutzen WordPress, da man dort viel Flexibilität mit Plugins oder eigenem Code hat.

fotografie website baukasten

Designvorlagen von Homepage-Baukästen.

Für Personen die eine pflegeleichte und schnelle Variante bevorzugen, denen empfehlen wir die wirklich einfachen Services der sogenannten Homepage-Baukästen von Wix, Jimdoo oder anderen Anbietern. Bei diesen Anbietern kannst du ein Fotografie Webdesign auswählen und deine Komponenten per Drag und Drop so anordnen, wie es dir gefällt. Zudem findest du auch dort diverse „Apps“, die du auf deiner Website verwenden kannst (zum Beispiel eine Newsletter-Anmeldung; dazu später mehr). Bei Wix kannst du dir auch gleich noch ein neues Logo kreieren. Damit hast du dann wirklich alles aus einer Hand: Website, Hosting und Logo.

#4 Kontaktinformationen auf jeder einzelnen Seite

Dies scheint ein sehr einfacher Punkt zu sein – trotzdem vergessen ihn aber viele Unternehmen oder sind sich der Wichtigkeit nicht bewusst. Egal wo sich ein Besucher deiner Website gerade auf deiner Page befindet, Kontaktinformationen müssen immer sichtbar sein. Warum? Jeder Klick zählt. Je weniger Klicks ein Nutzer braucht, um an eine bestimmte Information zu kommen, desto besser.

Dein Ziel ist es ja, dass deine Bilder auf der Website bestimmte Gefühle beim Betrachter auslösen. Er deine Bilder mag und am liebsten genau das gleiche Bild von sich hätte. In diesem Moment muss irgend eine Telefonnummer oder Kontaktinfo verfügbar sein, damit der Besucher seinem Impuls folgen und dich ohne Umwege kontaktieren kann. Am besten fügst du oben auf deiner Fotografie Website deine Telefonnummer oder eine anklickbare Schaltfläche „E-Mail an uns!“ hinzu, die entweder einen E-Mail-Client oder dein Kontaktformular öffnet.

#5 Ein Blog

Jedes Social Media-Marketing und jedes andere Online-Marketing erfordert qualitativ hochwertige Inhalte. Wenn du also über Online-Marketing nachdenkst, solltest du einen Foto-Blog starten. Um den größtmöglichen SEO-Nutzen zu erzielen, sollte dein Blog unter deiner Domain (z.B. www.meinefotowebsite.de/blog/) aufgeführt sein und nicht außerhalb der Website über einen Dienst wie blogger.com.

blog gehört auf jede website

Ein Blog: Mehrwert für deine Besucher schaffen

Ein Blog kann deinem Unternehmen auf so viele Arten helfen… du wärst sozusagen verrückt, wenn du keinen führst. Vorteile sind:

  1. Suchmaschinenoptimierung (SEO). Google liebt regelmässige, neue Inhalte, die deinen Lesern einen echten Mehrwert bieten. Wenn deine Website bei Goole also besser ranken soll, dann ist In-Bound Marketing mit einem Blog unverzichtbar. Hier kannst du dir ein paar SEO-Basics aneignen.
  2. Kommunikationskanal für dein Unternehmen, der Inhalte produziert, die auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter geteilt werden können
  3. eine Möglichkeit, einen festen Stand als Fotografie-Experte in der Branche zu etablieren und mit deinen Kunden in Kontakt zu treten

#6 Eine SEO-Strategie

Kunden, die deinen Namen kennen, können deine Fotografie Website finden. Doch was ist mit all den potentiellen Kunden, die einfach nach „Fotoshooting Berlin“ googeln? Genau da beginnt der Kampf mit deinen Kollegen um die zahlende Kundschaft. Mit einer guten SEO Strategie wirst du es schaffen, dass dein Angebot (ohne dafür zu zahlen) weit oben angezeigt wird. Das wird dir einen klaren Wettbewerbsvorteil sichern. Nun ist es aber so, dass diese sogenannten Keywords wie eben „Fotoshooting“ in der Fotografie hart umkämpft sind. Jeder Fotograf will doch bei dieser Suchanfrage gefunden werden. Wie stehen also deine Chancen, mit einem solchen Keyword zu ranken? Ehrlich gesagt: nicht so gut. Was kannst du also tun?

Da du dich hoffentlich in einer Fotografie-Nische bewegst mit deinem Angebot, hast du auch viel bessere Chancen mit diesen Keywords gefunden zu werden. So hast du z.B. mit dem Wort „Beste Freundinnen Fotoshooting“ weitaus bessere Chancen.

#7 Eintrag bei Google Business

Als Fotograf bist du auf Kunden in einem bestimmten geografischen Gebiet angewiesen. Du willst ja nicht für jeden Auftrag 200 km mit dem Auto unterwegs sein. Glücklicherweise geben die meisten Menschen bei der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung einen Standort an. Wenn du beispielsweise einen Klempner benötigst, suchst du möglicherweise nach „Klempner in Dortmund“. Aus diesem Grund solltest du deinen Standort in Überschriften und anderen Metadaten sowie im Text auf deiner Website verwenden.

Noch vor jeder SEO Optimierung solltest du aber einen Eintrag bei Google Business machen. Mit deinem Eintrag im Unternehmensregister von Google, wirst du auf Google Maps etc. gefunden. Zudem weiss Google dann ab sofort, in welcher Region du tätig bist und zeigt deine Website bei lokalen Suchen viel weiter oben an.

#8 Erfahrungsberichte

Potenzielle Kunden müssen dir vertrauen, bevor sie sich für eine Zusammenarbeit mit dir entscheiden. Nutze deine Fotografie Website, um deine Glaubwürdigkeit zu stärken, deine Fachkenntnisse zu teilen und Kunden eine gewisse Sicherheit zu geben. Oft ist eine Testimonials-Seite eine der am häufigsten besuchten Seiten auf Websites. Bitte ein paar deiner besten bestehenden Kunden um eine Referenz und frage sie, ob du diese auf deiner Fotografie Website veröffentlichen darfst. Echte Empfehlungen von realen Kunden bedeuten viel mehr als eine anonyme Aussage ohne Bild.

#9 Fotos – Es gibt Regeln!

Kunden mögen Bilder. Und sie möchten gerne sehen, ob dein persönlicher Bildstil ihnen zusagt. Auf einer Fotografen-Website bilden die Fotos immer das Zentrum und sind wohl auch am meisten besucht. Leider neigen viele Fotografen dazu, ihre Website komplett mit Bildern zu überladen. Nicht selten führt dies zu untragbar langen Ladezeiten. Sicher hast du schon gehört, dass ein Besucher maximal 1 Sekunde wartet. Erscheint in dieser Zeit nicht irgend ein Bild oder ein Text, so ist der Besucher wieder weg – und damit ein potenzieller Kunde.

fotografie-website bilder kategorisieren

Kategorisiere deine Bilder.

Achte im Umgang mit Bildern auf folgende Punkte:

  • Verwende maximal 12-15 deiner besten Bilder pro Bereich, in welchen du tätig bist.
  • Erstelle pro Bereich eine eigene Seite, damit nicht alle deine Bilder auf einmal geladen werden müssen.
  • Frage deine Freunde und Kollegen, welche Bild sie am meisten ansprechen und sortiere die restlichen aus
  • Google mag Bilder, aber nur solche, die schnell geladen werden. Optimiere deine Bilder vor dem Upload auf die Website mit Photoshop. Faustregel: Ein einzelnes Bild sollte heute nicht mehr als 80-200 kB wiegen

#10 Video – in 2 Minuten Wunder bewirken

Menschen werden immer „lesefauler“ und schauen sich lieber ein Video an, statt sich Informationen über das Lesen zu beschaffen. Nutze diesen Fakt und biete dem Besucher die Möglichkeit, dich und deine Arbeit schnell kennenzulernen. Wie wäre es also mit einem Begrüßungsvideo auf deiner Startseite und auf der Kontaktpage? Das muss nichts Wahnsinniges sein. Ein kurzer Clip (so 1-2 Minuten). Stelle dich vor, zeig dein Equipment und allenfalls ein paar Szenen, welche dich in Aktion beim Fotografieren zeigen.

#11 Eine Newsletter-Anmeldung

Gib den Besuchern die Möglichkeit, mit dir oder deinem Unternehmen in Kontakt zu bleiben. Die optimale Lösung dafür ist ein Newsletter. E-Mail Marketing gilt nach wie vor als eine der wichtigsten und effizientesten Methoden im Marketing. Versende jeden Monat einen Newsletter per E-Mail. Informiere über spannende Foto-Projekte von dir, neue Schulungsangebote, neue Artikel in deinem Blog, Wettbewerbe oder anstehende Ausstellungen.

#12 Soziale Medien

Eigentlich kaum noch erwähnenswert, aber Social Media Konten gehören einfach dazu. Falls du dich mehr in der Business- und Unternehmensfotografie etabliert hast, dann solltest du dir ein LinkedIn und Facebook Konto anlegen. Richtet sich dein Angebot mehr an Private, dann spielt die Musik heute eher auf Instagram. Nicht selten höre ich von meinen Fotografen-Kollegen, dass sie einen guten Anteil ihrer Aufträge direkt über soziale Medien generieren. Wichtig ist einfach, dass all diese Konten gut mit deiner Fotografie Website verknüpft und verlinkt sind.

#13 Mobilfreundlichkeit

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Test Mobilfreundlichkeit deiner Website

Heute sind über 50% der Menschen mobil im Internet unterwegs. Deine Website muss daher unbedingt auf allen möglichen Geräten optimal dargestellt werden. Ansonsten verlierst du langfristig mehr als 50% potentieller Kunden. Achte also darauf, dass deine Fotografie Website „responsive“ ist. Auch die Ladezeiten spielen eine entscheidende Rolle. Du kannst deine Website mit folgenden Tools auf Mobilfreundlichkeit testen:

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