Produktfotograf finden – Produktfotografie Tipps und Preise

Produktfotograf finden – Produktfotografie Tipps und Preise

Wenn Sie Ihre Uhr oder ein anders Produkt erfolgreich vermarkten möchten, hilft es, wenn Ihr Produktfotograf Fotos erschafft, die Emotionen wecken. Erfolgreiche Produktfotografie setzt die Akzente am richtigen Ort und unterstützt Ihre Botschaft. Die Produktfotografie ist einer der wichtigsten Teilbereiche in der Werbefotografie. Auch wenig berauschende Produkte wie eine Mikrowelle kann durch professionelle Produktfotografie ins richtige Licht gerückt und attraktiv gemacht werden. 

 

 

Produktfotografie – wie zeichnet Sie sich aus?

Produktfotografie bildet – vereinfacht gesagt – Gegenstände ab. Bei diesen „Gegenständen“ kann es sich um alles – von Schmuck über Kleider bis Autos – handeln. Der Produktfotograf setzt dazu die passenden Instrumente ein und versteht es, Produktfotos herzustellen, welche die Aufmerksamkeit Ihrer (potentiellen) Kunden erregt. Die Produkte können freigestellt fotografiert werden, wie dies in Onlineshops üblich ist.

 

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Mehr emotionaler Wert wird aber mit einer gekonnt in Szene gesetzten Fotografie und Bildkompositionen erzielt. Auf Plakaten ist das Produkt deshalb vielfach Teil einer angestrebten Situation, wie z.B. ein gut gekleideter, erfolgreicher Herr mit einer tollen Uhr am Arm. In diesem Fall spricht man dann aber eher von Werbefotografie, statt von der klassischen Produktfotografie.

 

Grundsätzlich kann man die Produktfotografie in drei Bereiche unterteilen:

 

  • Sachaufnahme – Tabletop und Packshots
    Sachaufnahmen zeichnen sich dadurch aus, dass man die Gegenstände meist auf weissem Hintergrund (für Webshops) oder auf einem Grauverlauf fotografiert. Es geht sachlich nur ums Produkt, das Produkt ist der Mittelpunkt und nichts anderes. Solche Bilder macht man z.B. selbst wenn man etwas auf Ricardo oder eBay stellt. Diese Art der Aufnahmen nennt man im Fachjargon auch Tablettop oder Packshots.

    sachfotografie

    Bild von Marco Nietlisbach

  • Produktfotografie
    Das Produkt wir mit kleinen Requisiten inszeniert. Möchte man beispielsweise ein erfrischendes Getränk anpreisen, dann fotografiert man das Glas mit Eiswürfeln, und nicht einfach die „nackte“ Flasche. Eine Brille oder einen Schuh kann man (wie im Titelbild zu sehen) schweben lassen, um einen besonderen Effekt zu erzielen. Wichtig ist aber auch hierbei, dass der Fokus voll auf dem Produkt bleibt.

    produktfotografie klassisch

    Bild von Marco Nietlisbach

  • Still Life
    Das Produkt wird plakativ oder teilweise sogar sehr abstrakt in Szene gesetzt. Oft wird eine Bewegung oder eine ganze Situation geschaffen, damit es aussieht, als wäre das Bild vor Ort aufgenommen worden. Diese Aufnamen werden aber meist im Studio gemacht, weil sich damit das Licht besser steuern lässt.

    still life fotografie

    Bild von Marco Nietlisbach

  • Beverage und Food Fotografie
    Beverage (Getränke) Fotografie und Food (Essens) Fotografie sind streng genommen nochmals eine spezielle Kategorie der Still-Life Fotografie. Dabei wird meistens mit Foodstylisten zusammen gearbeitet. Über Food-Fotografie wird es bald noch einen eigenen Artikel geben.

    food fotografie

    Bild von Marco Nietlisbach

 

Die Unterschiede zwischen diesen Bereichen in der Produktfotografie sind fliessend und die wenigsten Kunden sind sich deren bewusst. Das ist aber nicht weiter schlimm – ein Fotograf, welcher sich auf diesen Bereich spezialisiert hat, weiss garantiert auf was es ankommt. Ebenso vielfältig ist die Anwendung der Produktfotografie. Neben den Websites der Hersteller und Werbeplakaten finden Produktfotos auch in Broschüren, in der Presse und in Magazinen Anwendung.

 

 

Vorbereitung für Sie als Produktfotografie Kunde

Egal ob Sie Ihre Produktfotos für einen Konzern oder einen kleinen Online-Shop brauchen, überlegen Sie sich vor der Buchung des Fotografen, was Ihnen wichtig ist und welche Ziele Sie mit den Produktbildern erreichen wollen. Je mehr Informationen der Fotograf erhält, desto schneller kann er Sie mit deinen kreativen Ideen beraten. Was gerhört zur Vorbereitung?

 

  • Erstellen Sie eine Liste von Produkten, die er fotografieren soll. Ein paar Schnappschüsse mit dem Handy reichen bereits, damit sich der Fotograf ein Bild schaffen kann.
  • Beschreiben Sie, was Ihre Produkte auszeichnet und einzigartig macht. Sind Sie z.B. extrem wasserfest? Dann könnten Sie im Wasser fotografiert werden.
  • Welche Kundengruppe (Alter, Geschlecht, Region) möchten Sie ansprechen? Auch mit diesen Informationen kann der Fotograf mithelfen, eine ideale Bildkomposition zu schaffen.
  • Haben Sie allfällige Vorstellungen zum Bildaufbau? Wünschen Sie eine Nahaufnahme Ihres Produktes oder soll das Produkt im Einsatz gezeigt werden?
  • Projektzeitraum: Bis wann brauchen Sie die fertigen Bilder?
  • Format der Fotos: Wo werden die Bilder überall eingesetzt? Falls die Bilder in den Druck gehen, ist das für den Fotografen relevant.
  • Ort des Shootings: Im Studio des Fotografen oder on Location?
  • Falls on Location: Haben Sie einen Ort im Kopf oder soll der Fotograf eine passende Location suchen?
  • Personal on Location: Sind Mitarbeitende von Ihnen vor Ort, die helfen oder organisiert der Fotograf Assistenten/Models und allenfalls Stylisten?

 

 

Preise für einen Produktfotografen

Auch wenn gute Produktbilder nicht günstig sind, empfiehlt es sich hier zu investieren. Ein gutes Produktfoto ist wie eine Visitenkarte und hat dementsprechend direkten Einfluss auf das Image Ihrer Marke. Man kann es mit dem Anrichten und der Qualität der Speisen in einem Restaurant vergleichen. Gutes Essen hat auch seinen Preis.

 

produktfotografie uhr

Bild von Marco Nietlisbach

 

Die Kosten hängen ab von der Art der Produktfotografie, die Sie wünschen. Produktfotos im Studio sind normalerweise günstiger als Shootings on Location. Auch die Menge der zu fotografierenden Produkte hat einen Einfluss auf den Preis. Hat der Fotograf sein Set für einen Produkttyp erstmal aufgebaut und eingestellt, können weiter ähnliche Produkte oder Serien natürlich günstiger fotografiert werden. Falls Sie neue Produktlinien für Ihren Shop fotografieren lassen wollen, lohnt es sich, diese zusammen zu fassen.

 

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Produktfotografie Tipps für Fotografen

Produktfotografie kann sehr unterschiedliche Anforderungen an den Produktfotografen stellen. Daher listen wir hier einige Produktfotografie Tipps auf, die in Studio- und on Location-Fotografie unterteilt sind. Grundsätzlich gilt aber, dass die Produktfotografie eine der aufwändigsten und damit kostenintensivsten Arten in der Fotografie ist.

 

produktfotografie studio

Bild von Marco Nietlisbach

 

Spezialausrüstung fürs Studio

Für die Produktfotografie braucht man viel Licht. Je nach Fotogebiet müssen Blitze Spezialanforderungen mitbringen wie z.B. sehr schnelle Abbrennzeiten und konstante Farbtemperatur. Weiter findet man in einem professionellen Studio dutzende Lichtformer (besonders Spezialformer wie Boxlight, Fresnelspots), viele Stative und Stativzubehör, Requisiten, Helferlein (Spiegel, Aufheller, Abschatter, künstliche Tropfen, künstliches Eiswürfel, Effekte wie z.B. Dampf, Klammern, Hacken, Plexiglasplatten, Halter, teuere Objektive und genug Platz.

 

 

Die hohen Anforderungen an den Fotografen

Ein Produktfotograf braucht vor allem ein grosses KnowHow in der Lichtführung und ein fundiertes technisches Grundwissen der Fotografie so wie der Materialkunde. Das ist aber noch nicht alles… Oft baut man selbst Requisiten, was viel Basteltalent und Geduld erfordert. Einfach die Kamera auspacken und loslegen funktioniert hier nicht. Man braucht sehr viel Zeit für den Aufbau, das Einrichten und Testen der Lichtkonstruktionen. Um Einspiegelungen oder Verläufe richtig zu setzen, ist wie erwähnt auch fundiertes Wissen in der Materialkunde erforderlich, welches man sich erst aneignen muss. Lasst euch aber nicht entmutigen.

 

produktfotografie fortgeschritten

Bild von Marco Nietlisbach

 

Produkte fotografieren im Studio

 

  • Bei glänzenden Gegenständen spiegelt sich das Studio. Es muss also so viel wie möglich flächig abgedeckt werden, damit keine Spiegelungen entstehen. Vorsicht vor farbigen Gegenständen (inkl. Kleidung!)
  • Handschuhe helfen, Fingerabdrücke zu vermeiden
  • Striplights sorgen für schöne, langgezogene Highlights auf den Gegenständen
  • Spiegel und Silberfolie können benutzt werden, um Licht umzulenken und schattige Bereiche aufzuhellen
  • Bei kleinen Gegenständen sind Makroobjektive sehr hilfreich
  • Ab Stativ fotografieren, mehrere Aufnahmen mit verschieden gesetztem Licht/Reflektoren machen und die Bilder in Photoshop zusammenfügen
  • Einmal eingerichtet, sollte möglichst nichts verschoben werden

 

Produkte fotografieren on Location

 

  • Suchen Sie sich eine Location, die absolut zum Produkt passt. Sowohl farblich, als auch vom Stil her. Besticht das Produkt mit seiner Einfachheit und schlichten Eleganz, so wäre ein detailreicher und komplizierter Hintergrund die falsche Nachricht.
  • Blitzlicht ist auch on Location sehr empfehlenswert. Besuchen Sie die Location schon vor dem Shooting, beobachten Sie die Sonne und Lichtverhältnisse, um zur besten Stunde zu fotografieren. Falls Sie gegen die Sonne fotografieren, verwenden Sie eventuell einen ND-Filter für die korrekte Belichtungszeit und Reflektoren, damit das Produkt gut ausgeleuchtet ist.
  • Vorsicht bei glänzenden Produkten: Auch hier werden Stative und der Fotograf gespiegelt.
  • Mehrere Bilder mit unterschiedlicher Lichtführung machen und in Photoshop zusammenführen
  • Die Kamera auf dem Stativ fixieren, nicht bewegen. Verwenden Sie einen Fernauslöser, wenn sie längere Zeit belichten oder Serienaufnahmen für HDR Fotos machen.

 

 

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