Immobilienfotografie – Wertvolle Tipps für Kunden und Immobilienfotografen

Immobilienfotografie – Wertvolle Tipps für Kunden und Immobilienfotografen

Immobilien sind nicht nur Wohn- sondern auch Investitionsobjekte. Wenn es um den Verkauf geht, werden aufwändige Dokumentationen erstellt. Dieser Eindruck wird durch professionelle Immobilienfotografien verstärkt. Zu oft werden selber Fotos gemacht, anstatt dass man diese Aufgabe einem Immobilienfotograf anvertraut. Denn wie in jedem Genre der Fotografie gilt es auch in der Immobilienfotografie gewisse Tricks und Kniffs zu beherrschen.

 

 

Neben Eigenheimen und Investitionsobjekten gehören auch Hotels und deren Anlagen zu Objekten in der Immobilienfotografie. Bei der Immobilien- oder Hotelfotografie können neben Gesamtansichten auch Bilder von Details, Dekoration oder technischen Anlagen wie Heizung, Wasseraufbereitung oder Küche wichtig sein, um ein Objekt optimal zu präsentieren.

 

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Bild von Patrick Stoll

 

Worauf achte ich als Kunde bei der Immobilienfotografie?

Investieren Sie Geld in einen professionellen Immobilien Fotograf. Die Bilder werden Ihre Immobilie in besserem Licht erscheinen lassen, als wenn Sie die Bilder mit ihrem Mobiltelefon abfotografieren. Machen Sie sich vor dem Termin eine Liste mit allen Räumlichkeiten und Anlagen, die Sie zeigen möchten. Versetzen Sie sich in die Lage eines potenziellen Käufers:

 

  • Was muss ich zeigen, damit ein potenzieller Käufer das für ihn Wichtige sieht?
  • Sind Luftaufnahmen hilfreich (kann so z.B. die geniale Lage der Immobilie unterstrichen werden)?
  • Was wird ggf. an oder in der Immobilie noch renoviert?
  • Was soll der Immobilienfotograf auf keinen Fall zeigen?
  • Wie wird das Shooting organisiert, ohne allfällige Gäste oder das eigene tägliche Leben zu stören?

 

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Bild von Patrick Stoll

 

Räumen Sie Gegenstände, die den Blick aufs Wesentliche versperren aus dem Weg. Allfällige Schäden sollten nicht prominent auf den Fotos sein. Die Bilder dürfen aber keinen falschen Eindruck vermitteln! Schäden müssen natürlich nicht sichtbar sein, wenn diese noch vor dem Inhaberwechsel repariert werden. Alternativ können Sie in der Broschüre auch darauf hinweisen.

 

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Selbstverständlich ist es auch möglich – und teilweise hilfreich – Räumlichkeiten zu „inszenieren“. Musterwohnungen (oder Musterzimmer) geben Interessierten einen plastischen Eindruck, wie ihre Wohnung wirken könnte. Oftmals ist es schwierig, sich die möblierte Wohnung vorzustellen, wenn man sie im leeren Zustand anschaut.

 

Teilen Sie dem Fotografen auf jeden Fall mit, wie die Immobilienbilder zur Anwendung kommen. Für ihn ist es relevant, ob diese nur auf einer Website angezeigt werden sollen, oder in einer Print Verkaufsdokumentation gedruckt werden.

 

 

Wie lange dauert ein Immobilien Shooting?

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus dauern die Aussen- und Innenaufnahmen schnell drei bis vier Stunden. Wohnungen sind je nach Grösse nicht viel weniger aufwändig. Bei Hotels hängt der Aufwand natürlich vom Umfang ab. Wenn es sich um Fotos für die Webseite handelt, braucht der Immobilienfotograf weniger lange als wenn er vom Keller bis im Estrich alles für eine Verkaufsbroschüre ablichten muss.

 

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Immobilienfotografie Preise

Immobilienfotografie Preise hängen demzufolge vom Objekt und den Bedürfnissen ab. Mit Bildbearbeitung, Materialkosten und der Immobilien-/Hotelfotografie selber entstehen Kosten von ca. CHF 1’000 bis CHF 2’000 oder mehr. Denken Sie aber daran: Dies ist ein kleiner Prozentsatz des Erlöses, den Sie mit Ihrer Immobilie erwirtschaften werden. Wenn die Immobilie dank professionellen Immobilienfotografie schneller verkauft wird, sparen Sie Zeit, Nerven und damit auch Geld. Hier auf pixolum finden Sie den richtigen Immobilienfotograf in ihrem Budget. Filtern Sie einfach nach „Immobilien“, stöbern Sie durch die Profile und Portfolios. Sie erhalten hier kostenlos Angebote von verschiedenen Fotografen für perfekte Immobilienfotos.

 

 

Immobilienfotografie Tipps für den Fotografen

Wie in allen Bereichen der Fotografie gibt es auch bei der Immobilienfotografie verschiedene Ansätze (z.B. mit oder ohne Blitze). Wichtig ist aber immer ein stabiles Stativ. Vorteilhaft ist zudem ein Dreiweg-Neigekopf, da so sämtliche Ebenen separat eingestellt werden können. Dies ist wichtig, um die Kamera im „Wasser“ zu positionieren. So werden stürzende Linien verhindert.

 

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Bild von Patrick Stoll

 

Tilt- und Shiftobjektive verwenden

Professionelle Architektur- und Immobilienfotografen setzen oft Tilt- und Shiftobjektive ein. Diese sind unbestritten sehr hilfreich, es geht aber auch mit Weitwinkelobjektiven (10-35mm). Dabei gilt es zu beachten, dass runde Elemente (Tische, Lampen), die an den Bildrändern sind, oval verzogen werden. Zudem sind auch tonnen- oder kissenförmige Verzerrungen möglich, je nach Objektiv. Die kann man mit Lightroom oder anderer Software relativ gut wieder beheben.

 

 

Blitzen und Achtung bei Fenstern

Mit Blitzen kann man in der Immobilienfotografie gut Akzente setzen. Allerdings werden da mehrere Aufnahmen nötig sein, wenn man den Blitz nicht im Bild erkennen soll. In Photoshop werden die Bilder dann übereinander gelegt und die aufgeblitzten Akzente mittels Maske sichtbar gemacht. Wichtig ist es, dass die Fenster nicht einfach als „weisse Löcher“ erscheinen. Um dies zu vermeiden, bietet sich die HDR-Fotografie an: In Abständen von ein bis zwei Blenden werden mehrere Fotos aufgenommen und dann mit einer geeigneten Software zu einem Bild verrechnet. Um Kamerawackler zu vermeiden, bieten sich Fernauslöser oder der 2-Sekunden-Timer der Kamera an.

 

Retuschen sind möglich und dann wünschenswert, wenn beispielsweise eine hässliche Fassade vor dem Verkauf noch erneuert wird. Grundsätzlich sollen die Bilder aber die Realität wiedergeben, da sonst der Ruf des Verkäufers und schlussendlich auch der des Fotografen leidet.

 

Luftaufnahmen mit Drohnen

Oft sind auch Luftaufnahmen interessant. Klären Sie im Vorfeld ab, ob Sie von einem erhöhten Standpunkt aus Übersichtsfotos der Lage machen können oder ob eine Drohne wünschenswert wäre. Falls Sie keine Luftaufnahmen machen können, vergeben Sie den Auftrag für die Luftaufnahmen anderweitig.

 

 

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