{"id":13443,"date":"2020-09-01T20:00:20","date_gmt":"2020-09-01T18:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/?p=13443"},"modified":"2020-09-01T20:02:13","modified_gmt":"2020-09-01T18:02:13","slug":"dpi-vs-ppi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/dpi-vs-ppi","title":{"rendered":"DPI vs PPI \u2013 Was ist der Unterschied?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hast du schon einmal etwas von DPI und PPI geh\u00f6rt oder gelesen und dich gefragt, was diese kryptischen Abk\u00fcrzungen nun schon wieder zu bedeuten haben? Wo liegt der Unterschied zwischen DPI vs PPI? Tats\u00e4chlich werden die beiden Bezeichnungen sehr h\u00e4ufig verwechselt und deshalb auch falsch verwendet. In diesem Artikel m\u00f6chte ich Verwirrung und Verwechslung aus dem Weg r\u00e4umen und all deine Fragen zu DPI vs PPI und ihrer Bedeutung f\u00fcr gedruckte und digitale Bilder kl\u00e4ren!<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_13478\" aria-describedby=\"caption-attachment-13478\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13478 size-large\" src=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-pixel-800x524.jpg\" alt=\"dpi vs ppi pixel\" width=\"800\" height=\"524\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-pixel-800x524.jpg 800w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-pixel-250x164.jpg 250w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-pixel-768x503.jpg 768w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-pixel-1536x1006.jpg 1536w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-pixel-120x79.jpg 120w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-pixel.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13478\" class=\"wp-caption-text\">Die Begriffe DPI und PPI f\u00fchren h\u00e4ufig zu Verwirrung und Verwechslung.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Was ist DPI?<\/h2>\n<p>DPI steht f\u00fcr engl. \u201edots per inch\u201c, also \u201ePunkte pro Zoll\u201d, und bezieht sich auf die <a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/megapixel\">Aufl\u00f6sung<\/a> eines Druckers. Der DPI-Wert beschreibt die Dichte der Farbpunkte, die durch den Druckvorgang auf ein Blatt Papier (oder ein anderes fotografisches Medium) abgegeben werden. Wichtig zu wissen ist: DPI hat rein gar nichts mit digitaler Darstellung zu tun! Das ist genau der Punkt, in dem sich viele irren. Sp\u00e4ter mehr zu DPI\u2026<\/p>\n<h2>Was ist PPI?<\/h2>\n<div class=\"pixol-adsense-mitte-beginn-artiel\" style=\"float: right;\" id=\"pixol-2575725515\"><script async type=\"text\/javascript\" src=\"\/\/cdn.carbonads.com\/carbon.js?serve=CE7IL2JM&placement=wwwpixolumcom\" id=\"_carbonads_js\"><\/script><\/div><p>PPI steht f\u00fcr engl. \u201epixels per inch\u201c, also \u201ePixel pro Zoll\u201d und hat ebenfalls etwas mit Aufl\u00f6sung zu tun, allerdings spezifisch mit der Aufl\u00f6sung eines digitalen Bildes. PPI wird verwendet, um die Gr\u00f6\u00dfe eines Bildes in Vorbereitung auf den <a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/fotos-drucken-digitale-bilder-richtig-vorbereiten\">Druck<\/a> zu ver\u00e4ndern. (Du kannst dir wahrscheinlich inzwischen denken, wie die Verwirrung zustande kommt.) Um zu verstehen, wie das funktioniert, musst du zun\u00e4chst wissen, was genau ein Pixel ist.<\/p>\n<h3>Pixel<\/h3>\n<figure id=\"attachment_13475\" aria-describedby=\"caption-attachment-13475\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13475 size-large\" src=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-vogel-800x533.jpg\" alt=\"dpi vs ppi vogel\" width=\"800\" height=\"533\" title=\"\"\/><figcaption id=\"caption-attachment-13475\" class=\"wp-caption-text\">Ein digitales Bild besteht aus vielen winzigen Elementen, die man in der normalen Betrachtung nicht mehr einzeln wahrnimmt.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_13476\" aria-describedby=\"caption-attachment-13476\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13476\" src=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-vogel-pixel-e1595522785627.jpg\" alt=\"dpi vs ppi vogel pixel\" width=\"800\" height=\"1123\" title=\"\"\/><figcaption id=\"caption-attachment-13476\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;wohl aber, wenn man einen Ausschnitt des Bildes deutlich vergr\u00f6\u00dfert.<\/figcaption><\/figure><p>Ein Pixel (von engl. \u201epicture element\u201c) ist der kleinste Baustein eines digitalen Bildes. Pixel sind quadratisch und werden auf einem Raster angeordnet. Jedes Pixelquadrat hat eine andere Farbe oder Farbschattierung. Das k\u00f6nnen unsere Augen allerdings nicht wahrnehmen, da die Pixel so winzig klein sind. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen wir sie nicht einmal als unterschiedliche Elemente voneinander trennen und verschmelzen sie stattdessen in unserem Gehirn zu einem nahtlosen Bild.<\/p>\n<p>Falls du ein bisschen mehr Ahnung von diesem Thema hast, wirst du dich vielleicht beschweren, dass das so nicht ganz stimmt. Du hast nat\u00fcrlich recht! Pixel bestehen in sich jeweils aus noch kleineren Sub-Pixeln in den Farben Rot, Gr\u00fcn und Blau. Aus der Mischung dieser Sub-Pixel entsteht dann die individuelle Farbe jedes Pixels. Das geht jetzt allerdings f\u00fcr diesen Artikel ein bisschen zu sehr ins Detail\u2026<\/p><div class=\"pixol-inhalt_3\" style=\"margin-bottom: 30px;\" id=\"pixol-3674971454\"><h4>Kennst du schon meine 52 weltbesten Spickzettel?<\/h4>\r\n<div class=\"spickteaser\">\r\n<div class=\"row\">\r\n<div class=\"col-sm-7\">\r\n\t<a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/downloads\/fotografie-spickzettel?utm_source=pixolum&utm_medium=blog_inarticle&utm_campaign=spk_pix_sale_30&utm_term=p79\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-8300\" src=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Fotospickzettel-pixolum-500px.jpg\" alt=\"Fotografie Spickzettel\" loading=\u201dlazy\u201d \/><\/a>\r\n\t<\/div>\r\n<div class=\"col-sm-5\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/downloads\/fotografie-spickzettel?utm_source=pixolum&utm_medium=blog_inarticle&utm_campaign=spk_pix_sale_30&utm_term=p79\">\r\n\t<ul class=\"check_icon_list check_icon_list--spickzettel\">\r\n\t\t<li>Mein ganzes Fotowissen<\/li>\r\n\t\t<li>Bessere Fotos in 5 Minuten<\/li>\r\n\t\t<li>Referenz zum Nachschlagen<\/li>\r\n\t\t<li>Kompakt, immer dabei!<\/li>\r\n\t\t<li>Rabatt nicht verpassen!<b><span>-50%<\/span><\/b><\/li>\r\n\t<\/ul>\r\n\t<div class=\"trenner_30\"><\/div>\r\n<\/a>\r\n<a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/downloads\/fotografie-spickzettel?utm_source=pixolum&utm_medium=blog_inarticle&utm_campaign=spk_pix_sale_30&utm_term=p79\" class=\"btn btn-primary btn-lg btn-block\">Ou ja, zeig mal!<\/a><\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<hr><\/div>\n<div class=\"tippbox\">\n<h5>Tipp:<\/h5>\n<p>Wenn du die Pixel etwas genauer betrachten m\u00f6chtest, geht das selbstverst\u00e4ndlich auch mit blo\u00dfem Auge! Daf\u00fcr musst du dein digitales Bild einfach nur stark vergr\u00f6\u00dfern (siehe oben).<\/p>\n<\/div>\n<h2>Digitale Bildgr\u00f6\u00dfe<\/h2>\n<p>Bevor wir tiefer in die <strong>DPI vs PPI<\/strong> Diskussion eintauchen, lass uns einen Blick auf die Digitale Bildgr\u00f6\u00dfe werfen. Die Gr\u00f6\u00dfe eines Bildes entscheidet sich in deiner Kamera, ist also abh\u00e4ngig sowohl vom Kameramodell als auch von den <a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/kameraeinstellungen\">Einstellungen<\/a>. Ein Beispiel: Eine <a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/fotografieren-in-raw-die-vor-und-nachteile\">RAW-Datei<\/a>, aufgenommen mit meiner Fujifilm X-T2 Kamera, ist 6.000 Pixel breit und 4.000 Pixel hoch. Wenn ich allerdings <a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/bildformate\">JPEG<\/a> fotografiere, kann ich zwischen drei verschiedenen Bildgr\u00f6\u00dfen w\u00e4hlen:<\/p>\n<ul class=\"iconlist\">\n<li><strong>L (gro\u00df):\u00a0<\/strong>6.000 x 4.000 Pixel<\/li>\n<li><strong>M (mittel):\u00a0<\/strong>4.240 x 2.832 Pixel<\/li>\n<li><strong>S (klein):\u00a0<\/strong>3.008 x 2.000 Pixel<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcbrigens: Vielleicht hast du schon einmal geh\u00f6rt, wie jemand von seiner 24 MP Kamera erz\u00e4hlt. Dieser Wert bezieht sich ebenfalls auf die Aufl\u00f6sung und ergibt sich aus der Multiplikation der Pixel. Also: 6.000 x 4.000 = 24.000.000 Pixel, entspricht 24 Megapixel (=MP).<\/p>\n<div class=\"tippbox\">\n<h5>Liebe Nerds&#8230;<\/h5>\n<p>Ich wei\u00df nat\u00fcrlich, dass meine Kamera einen 24,3 MP Sensor hat. Eine Abhandlung \u00fcber tats\u00e4chliche vs effektive Pixel w\u00fcrde hier aber zu weit f\u00fchren&#8230;<\/p>\n<\/div>\n<h2>PPI und Bildschirmaufl\u00f6sung<\/h2>\n<p>PPI wird nicht nur zur Beschreibung der digitalen Bildgr\u00f6\u00dfe, sondern auch der Bildschirmaufl\u00f6sung verwendet. Diese beiden werden ebenfalls h\u00e4ufig verwechselt! Die Bildschirmaufl\u00f6sung ist eine feste Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr jedes Ger\u00e4t, variiert aber zwischen den verschiedenen Modellen. Au\u00dferdem wird die Technologie stetig weiterentwickelt, steigt also qualitativ mit jedem neuen Bildschirm-Modell. Der Bildschirm meines 15\u201c MacBook Pro Retina beispielweise hat eine Pixelanzahl von 2.880 x 1.800 Pixel, was einer Aufl\u00f6sung von 221 PPI entspricht. Ein iPhone X hat eine Pixelanzahl von 1.125 x 2.436 und damit eine Aufl\u00f6sung von 463 PPI. Hier findest du noch einige Beispiele f\u00fcr verschiedene <a href=\"https:\/\/www.touchandscreen.de\/bildschirmaufloesungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bildschirmaufl\u00f6sungen<\/a>.<\/p>\n<p>Bildschirme mit einer h\u00f6heren Aufl\u00f6sung haben kleinere Ger\u00e4tepixel, die dichter beieinander liegen. Das gleiche Bild erscheint auf einem hochaufl\u00f6senden Bildschirm sch\u00e4rfer und klarer als auf einem mit geringerer Aufl\u00f6sung. Das ist allerdings auch nur in einem gewissen Ma\u00df zutreffend. Nat\u00fcrlich sind auch deine Augen Teil der Gleichung: Wie weit du vom Bildschirm entfernt bist und ob du eine Sehschw\u00e4che hast, spielen eine gro\u00dfe Rolle in deiner Wahrnehmung des Bildes.<\/p>\n<h2>Bildaufl\u00f6sung und Bildgr\u00f6\u00dfe<\/h2>\n<p>Da die Pixelanzahl f\u00fcr jedes Ger\u00e4t festgelegt ist, hat die Aufl\u00f6sung eines Bildes keine Auswirkung darauf, wie es auf dem Bildschirm erscheint. Ob du ein Bild mit 72 PPI, 96 PPI oder sogar 5.000 PPI auf ein bestimmtes Display exportierst, macht also keinen optischen Unterschied. Die Gr\u00f6\u00dfe des Bildes allerdings \u2013 also die Anzahl der Pixel auf L\u00e4nge und Breite \u2013 ist sehr wohl entscheidend f\u00fcr seine Darstellung.<\/p>\n<h2>PPI und Druckgr\u00f6\u00dfe<\/h2>\n<figure id=\"attachment_13472\" aria-describedby=\"caption-attachment-13472\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13472 size-large\" src=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-drucker-800x533.jpg\" alt=\"dpi vs ppi drucker\" width=\"800\" height=\"533\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-drucker-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-drucker-250x167.jpg 250w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-drucker-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-drucker-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-drucker-120x80.jpg 120w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-drucker.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13472\" class=\"wp-caption-text\">PPI und die Druckgr\u00f6\u00dfe eines Bildes h\u00e4ngen eng zusammen. (@Steve Buissinne, Pixabay)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir sind am Kern des Verwechslungsproblems <strong>DPI vs PPI<\/strong> angelangt! Viele Menschen denken, dass DPI und PPI dieselbe Sache beschreiben und benutzen die Begriffe deshalb falsch.<\/p>\n<blockquote><p>DPI hat nichts mit digitalen Bildern zu tun. Es beschreibt eine bestimmte Eigenschaft des Druckers und nicht des Bildes.<em style=\"color: #56585d; font-size: 18px; text-align: left;\">\u00a0<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn es um die Druckgr\u00f6\u00dfe geht, bezeichnet PPI die Menge der Pixel aus der digitalen Datei, die pro Zoll f\u00fcr das Druckergebnis gebraucht werden. In welcher Gr\u00f6\u00dfe du ein bestimmtes digitales Bild drucken kannst, ist relativ einfach zu berechnen. Dazu nimmst du einfach die Pixelma\u00dfe des Bildes und teilst sie durch die Aufl\u00f6sung (den PPI Wert). Wenn ich beispielsweise ein 6.000 x 4.000 Pixel Foto von meiner X-T2 Kamera mit einer Aufl\u00f6sung von 200 PPI drucken m\u00f6chte, erhalte ich einen Ausdruck von 6.000\/200 = 30\u201c Breite und 4.000\/200 = 20\u201c H\u00f6he.<\/p>\n<h3>&#8222;Papier-Pixel&#8220;<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich existieren die einzelnen Pixel eigentlich nicht mehr auf dem Papier. Versuch dir trotzdem einmal vorzustellen, dass jedes Pixel des digitalen Bildes als kleines K\u00e4stchen auf dem Fotopapier erscheint. Diese gedruckten K\u00e4stchen nennen wir \u201ePapier-Pixel\u201c. Jedes \u201ePapier-Pixel\u201c erh\u00e4lt in der gedruckten Form den gleichen Farbton wie das entsprechende Pixel in der digitalen Datei. Schauen wir nun einmal auf das \u201eBildgr\u00f6\u00dfe\u201c-Dialogfenster bei <a href=\"https:\/\/www.adobe.com\/de\/products\/photoshop.html?gclid=EAIaIQobChMIy9e0zJzj6gIVROh3Ch1zcwjNEAAYASAAEgIlRPD_BwE&amp;sdid=88X75SKP&amp;mv=search&amp;ef_id=EAIaIQobChMIy9e0zJzj6gIVROh3Ch1zcwjNEAAYASAAEgIlRPD_BwE:G:s&amp;s_kwcid=AL!3085!3!392821526357!e!!\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Photoshop<\/a>\u00a0(das findest du im \u201eBild\u201c-Men\u00fc). Zun\u00e4chst sollte die Option \u201eGr\u00f6\u00dfe \u00e4ndern\u201c inaktiv sein. Achte dann darauf, was passiert, wenn du die Aufl\u00f6sung ver\u00e4nderst. Die Pixelma\u00dfe des Bildes (6.000 x 4.000) und die Gr\u00f6\u00dfe der Datei (137,3 Megabits) bleiben gleich. Breite und H\u00f6he des Bildes allerdings ver\u00e4ndern sich entsprechend unserer vorigen Berechnung:<\/p>\n<table class=\"table table table-hover table-striped table-responsive-sm\">\n<thead class=\"thead-dark\">\n<tr>\n<th scope=\"col\">PPI<\/th>\n<th scope=\"col\">Rechnung<\/th>\n<th scope=\"col\">Bildma\u00dfe<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1.000<\/td>\n<td>6.000\/1.000 = 6; 4.000\/1.000 = 4<\/td>\n<td>6&#8243; x 4&#8243; (= 15,24 x 10,16 cm)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>20<\/td>\n<td>6.000\/20 = 300; 4.000\/20 = 200<\/td>\n<td>300&#8243; x 200&#8243; (= 762 x 508 cm)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>200<\/td>\n<td>6.000\/200 = 30; 4.000\/200 = 20<\/td>\n<td>30&#8243; x 20&#8243; (= 76,2 x 50,8 cm)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Dieser Unterschied bedeutet ganz einfach, dass die \u201ePapier-Pixel\u201c mit zunehmender Gr\u00f6\u00dfe des Drucks ebenfalls gr\u00f6\u00dfer werden. Das kannst du auch selbst \u00fcberpr\u00fcfen, indem du jeweils das mittlere und das gr\u00f6\u00dfte Beispielbild aus einem Abstand von ca. 30 cm betrachtest. Du wirst feststellen, dass du die einzelnen \u201ePapier-Pixel\u201c auf dem mittleren Bild nicht mit blo\u00dfem Auge wahrnehmen kannst, auf dem gr\u00f6\u00dften aber deutlich erkennst.<\/p>\n<h3>Kleiner Exkurs in die Konditorei&#8230;<\/h3>\n<figure id=\"attachment_13471\" aria-describedby=\"caption-attachment-13471\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13471 size-large\" src=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-cupcake-800x533.jpg\" alt=\"dpi vs ppi cupcake\" width=\"800\" height=\"533\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-cupcake-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-cupcake-250x167.jpg 250w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-cupcake-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-cupcake-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-cupcake-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-cupcake-120x80.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13471\" class=\"wp-caption-text\">Die Sache mit den &#8222;Papier-Pixeln&#8220; k\u00f6nnen wir auch auf ein einfacheres (und leckeres) Beispiel \u00fcbertragen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zu theoretisch f\u00fcr dich? Dann lass uns stattdessen \u00fcber Zuckerguss sprechen. Stell dir vor, dass die Menge der Pixel in deinem digitalen Bild in Wirklichkeit eine Dose Zuckerguss ist. In dieser Dose ist eine ganz bestimmte Menge Zuckerguss und du hast nicht die Zutaten, um mehr davon zu machen. Jetzt hast du die Wahl: Entweder du streichst eine ganz d\u00fcnne Schicht Zuckerguss auf einen gro\u00dfen rechteckigen Kuchen, oder aber du verteilst die gesamte Menge auf einem einzelnen kleinen Cupcake. Logischerweise ist die Zuckergussschicht d\u00fcnner, je gr\u00f6\u00dfer dein Kuchen ist (kleiner PPI Wert = gro\u00dfer Druck mit geringer Aufl\u00f6sung). Andersherum ist die Schicht auf dem kleinen Cupcake viel dicker (gro\u00dfer PPI Wert = kleiner Druck mit hoher Aufl\u00f6sung). Alles klar?<\/p>\n<h2>Wie gro\u00df kann ich drucken?<\/h2>\n<p>Eine der h\u00e4ufigsten Fragen, die mir gestellt werden, ist die folgende:<\/p>\n<blockquote><p>Wie gro\u00df kann ich dieses Bild drucken?<\/p><\/blockquote>\n<p>Darauf gibt es eine kurze und eine lange Antwort, und ich will dir beide geben.<\/p>\n<h3>Die kurze Antwort<\/h3>\n<p>Viele Druckwerkst\u00e4tten empfehlen, die zu druckende Datei in einer Aufl\u00f6sung von 300 PPI einzureichen. Um das gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Format deines Bildes zu berechnen, kannst du also ganz einfach wieder die Pixelma\u00dfe durch 300 teilen. Auf unser vorheriges Beispiel bezogen k\u00f6nnten die Bilder also in einer Gr\u00f6\u00dfe von 20\u201c (6.000\/300) x 13,33\u201c (4.000\/300) ausgedruckt werden.<\/p>\n<h3>Die lange Antwort<\/h3>\n<p>Die lange Antwort auf unsere Frage versteckt sich eigentlich hinter einer noch k\u00fcrzeren: <strong>\u201eKommt drauf an\u2026\u201c<\/strong><\/p>\n<h4>Der Abstand macht\u2018s<\/h4>\n<figure id=\"attachment_13477\" aria-describedby=\"caption-attachment-13477\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13477 size-large\" src=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-werbeplakat-800x1200.jpg\" alt=\"dpi vs ppi werbeplakat\" width=\"683\" height=\"1024\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-werbeplakat-800x1200.jpg 800w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-werbeplakat-250x375.jpg 250w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-werbeplakat-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-werbeplakat-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-werbeplakat-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-werbeplakat-120x180.jpg 120w, https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/dpi-vs-ppi-werbeplakat-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13477\" class=\"wp-caption-text\">Wenn du ein solches Werbeplakat aus direkter N\u00e4he betrachtest, wirst du die &#8222;Papier-Pixel&#8220; ganz gro\u00df sehen. Aus der Ferne aber fallen sie gar nicht mehr auf. (@\u041c\u0430rjan Blan, Unsplash)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist es kein Problem, ein gro\u00dfes Bild mit einer geringen Aufl\u00f6sung zu drucken. Normalerweise betrachtet man ein sehr gro\u00dfes Foto ja nicht aus ganz geringer Distanz, weswegen auch die vergr\u00f6\u00dferten \u201ePapier-Pixel\u201c nicht st\u00f6ren. Das ganz gro\u00dfe Format aus unserem Rechenbeispiel (300\u201c x 200\u201c) entspricht in etwa der Gr\u00f6\u00dfe eines Werbeplakats und die \u201ePapier-Pixel\u201c sind in diesem Fall ca. 1,3 mm breit.<\/p>\n<p>Wann standst du das letzte Mal mit der Nase an einer Litfa\u00dfs\u00e4ule? Wenn du das Plakat allerdings von der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite betrachtest, wird dein Auge die einzelnen \u201ePapier-Pixel\u201c nicht mehr wahrnehmen und stattdessen zu einem harmonischen und klaren Bild verschmelzen. Selbst ein Wandplakat von 16\u201c x 20\u201c oder 24\u201c x 36\u201c wird im Normalfall von etwas weiter weg angeschaut, deshalb ist eine Aufl\u00f6sung von 200 oder 240 PPI oft v\u00f6llig ausreichend und ergibt qualitativ hochwertige Drucke.<\/p>\n<h4>Material und Kameraeinstellungen<\/h4>\n<p>Tats\u00e4chlich spielt auch das Material des Druckes eine Rolle. F\u00fcr ein sehr detailliertes Foto auf Hochglanzpapier ist eine h\u00f6here Aufl\u00f6sung empfehlenswert, da sie auch sehr kleine Elemente scharf und klar hervorbringt. Auf einem Medium mit mehr Textur wie zum Beispiel Leinwand verliert sich sowieso einiges an Detail, deshalb ist die hohe Aufl\u00f6sung nicht unbedingt notwendig.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Aufl\u00f6sung, die du am Ende benutzt, rate ich dir, deine Kamera auf die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Dateigr\u00f6\u00dfe einzustellen. So kannst du die M\u00f6glichkeiten voll aussch\u00f6pfen. Vielleicht erinnerst du dich, dass ich oben die verschiedenen Dateigr\u00f6\u00dfen von JPEGs erw\u00e4hnt habe (S, M und L). Wenn du versehentlich bzw. mangels besseren Wissens die kleinste Gr\u00f6\u00dfe S eingestellt hast, k\u00f6nntest du dein Foto mit 300 PPI h\u00f6chstens als 10\u201c x 6,67\u201c Format drucken!<\/p>\n<h2>Resampling<\/h2>\n<h3>Vergr\u00f6\u00dfern durch zus\u00e4tzliche Pixel<\/h3>\n<p>Was wenn du dein Foto gro\u00df ausdrucken m\u00f6chtest, es aber nicht genug Pixel enth\u00e4lt? Auch daf\u00fcr gibt es selbstverst\u00e4ndlich eine L\u00f6sung. Wenn die Pixelma\u00dfe zu gering sind, kannst du die Gr\u00f6\u00dfe des Bildes anpassen. Das nennt man Resampling. Der Vorgang des Resampling f\u00fcgt der Fotodatei nachtr\u00e4glich Pixel hinzu. Allerdings ist dabei Vorsicht geboten! Du musst leider davon ausgehen, dass die Bildqualit\u00e4t durch das Resampling deutlich schlechter wird. Deshalb rate ich dir eher davon ab, im Nachhinein Pixel hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass es nicht anders geht, solltest du auf jeden Fall eine spezielle Software verwenden, wie zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.on1.com\/products\/resize\/?gclid=EAIaIQobChMIjIerpp3j6gIVzuJ3Ch3KyQVqEAAYASAAEgKbt_D_BwE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">On1 Resize<\/a>. Beim Hinzuf\u00fcgen der zus\u00e4tzlichen Pixel \u201er\u00e4t\u201c die Software, wie sie aussehen sollten, um sich m\u00f6glichst nahtlos in ihre Umgebung einzuf\u00fcgen. Ganz einfach gesagt: Die bereits existierenden Pixel werden auseinandergezogen und die L\u00fccken dann mit den neuen Pixeln gef\u00fcllt.<\/p>\n<h3>Verkleinern durch Reduktion der Pixel<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich funktioniert das Resampling auch anders herum, also zur <a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/bilder-verkleinern\">Verkleinerung<\/a> eines Bildes durch Reduktion der Pixel. Das wird vor allem gemacht, um die Dateigr\u00f6\u00dfe zu reduzieren, zum Beispiel zum Hochladen oder Verschicken von Bildern. Tats\u00e4chlich siehst du die Bilder auf einer ganz normalen Webseite \u2013 sofern du sie nicht zum Vergr\u00f6\u00dfern anklickst \u2013 meistens in verkleinerter Form. Die Software der Webseite macht das automatisch, damit der Inhalt schneller l\u00e4dt. Auch das Verkleinern eines Fotos kann die Bildqualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen, da es dabei Pixel, und somit Teil seines Inhalts, \u201everliert\u201c. Deshalb wirken die kleinen, in die Webseite eingebetteten Bilder nicht so scharf und klar wie ihre hochaufgel\u00f6ste Version, die du durch Anklicken erh\u00e4ltst.<\/p>\n<p>Das Resampling ist also in solchen F\u00e4llen immer ein Kompromiss zwischen Dateigr\u00f6\u00dfe und Bildqualit\u00e4t. Letztere leidet zwar ein wenig, daf\u00fcr aber kann jeder Nutzer auf seinem individuellen Bildschirm das gesamte Bild betrachten, ohne scrollen zu m\u00fcssen. Dank der kleineren Dateigr\u00f6\u00dfe wird der Server au\u00dferdem deutlich entlastet.<\/p>\n<h2>DPI erkl\u00e4rt<\/h2>\n<p>Lass uns den Blick in unserer <strong>DPI vs PPI<\/strong> Debatte noch einmal zur\u00fcck auf DPI richten. Wie du bereits wei\u00dft steht DPI f\u00fcr die Punkte pro Zoll auf einem Druck. Anders als in der digitalen Form stehen die Punkte hier nicht f\u00fcr quadratische K\u00e4stchen, sondern f\u00fcr Farbpunkte, also Druckertinte. Ein Druck entsteht, indem winzige Tr\u00f6pfchen von Tinte auf das Papier gespr\u00fcht werden. Ein Bild besteht aus vielen Pixeln, aber ein Pixel besteht bereits aus vielen Tintenpunkten!<\/p>\n<p>Das Drucken an sich ist eine Wissenschaft. Nat\u00fcrlich ist es sehr interessant, wie die Farbpunkte entstehen, wie sie auf dem Papier angeordnet werden oder wie verschiedene <a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/farbraeume\">Farben<\/a> und Schattierungen erzeugt werden. F\u00fcr die meisten Menschen, die einfach wissen wollen, wie sie ihre Bilder in m\u00f6glichst hoher Qualit\u00e4t drucken k\u00f6nnen, sind diese Themen jedoch nicht relevant. Deshalb werde ich hier nicht ins Detail gehen. Das Layout der einzelnen Tintentr\u00f6pfchen kannst du getrost der internen Software deines Druckers \u00fcberlassen!<\/p>\n<h3>Druckereinstellungen<\/h3>\n<p>Drucker verf\u00fcgen im Allgemeinen \u00fcber verschiedene Einstellungen, mit denen die Dichte der Tinte auf dem Papier reguliert wird. Die Aufl\u00f6sung muss bei den meisten Druckern im privaten Gebrauch nicht mit einem spezifischen Wert eingestellt werden. Stattdessen ergibt sie sich automatisch aus dem ausgew\u00e4hlten Modus (Entwurf, Normal, Optimal, Foto). Jede n\u00e4chsth\u00f6here Einstellung verbraucht mehr Tinte, da die Punkte dichter beisammen liegen. Tintenstrahldrucker bieten meist eine Aufl\u00f6sung zwischen 300 und 720 DPI. Manche Laser- und Fotodrucker erm\u00f6glichen Aufl\u00f6sungen von 2.400 DPI oder sogar dar\u00fcber!<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen ist: DPI ist keine Einstellung, die du in deiner <a href=\"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/fotografie\/bildbearbeitungsprogramm-kostenlos\">Bearbeitungssoftware<\/a> ausw\u00e4hlst, sondern eine Funktion deines Druckers. Die Gr\u00f6\u00dfe des Bildes in Kombination mit dem DPI Wert des Druckers entscheidet, wie viele Tintenpunkte f\u00fcr die Abbildung eines digitalen Pixels auf dem Papier verwendet werden. Wenn du \u00fcberlegst, dir einen Fotodrucker anzuschaffen, empfehle ich dir diesen <a href=\"https:\/\/www.digitalphoto.de\/test\/kaufberatung-preiswerte-fotodrucker-zuhause-100271730.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Produktvergleich<\/a>.<\/p>\n<h2>Fazit: DPI vs PPI<\/h2>\n<p>Lass uns zum Abschluss noch einmal alle wichtigen Begriffe zum Thema DPI vs PPI zusammenfassen:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"line-height: 25px;\"><strong>Pixel:<\/strong> Der kleinste Baustein eines digitalen Bildes. Pixel sind quadratisch und werden auf einem rechteckigen Raster angeordnet.<\/li>\n<li style=\"line-height: 25px;\"><strong>Pixelma\u00dfe:<\/strong> Die Anzahl der Pixel entlang der H\u00f6he und Breite des Bildes.<\/li>\n<li style=\"line-height: 25px;\"><strong>PPI:<\/strong> Ein Wert zur Angabe der Aufl\u00f6sung eines digitalen Bildes, der auch \u00fcber seine Gr\u00f6\u00dfe beim Druck entscheidet. Um die Druckabmessungen zu ver\u00e4ndern, kannst du den PPI Wert anpassen (ohne Resampling).<\/li>\n<li style=\"line-height: 25px;\"><strong>DPI:<\/strong> Eine Funktion des Druckers, die angibt, wie dicht beieinander die Tintenpunkte beim Druck eines Fotos auf das Papier gespr\u00fcht werden. <strong>DPI hat nichts mit den Eigenschaften einer digitalen Datei zu tun und sollte nicht damit in Verbindung gebracht werden!<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel das Thema DPI vs PPI etwas verst\u00e4ndlicher machen konnte. Vielleicht kannst du ab jetzt sogar dazu beitragen, den weitverbreiteten Irrtum auszur\u00e4umen! Hast du noch Fragen zum Thema oder Feedback zum Artikel? Lass uns gerne einen Kommentar da!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hast du schon einmal etwas von DPI und PPI geh\u00f6rt oder gelesen und dich gefragt, was diese kryptischen Abk\u00fcrzungen nun schon wieder zu bedeuten haben? Wo liegt der Unterschied zwischen DPI vs PPI? Tats\u00e4chlich werden die beiden Bezeichnungen sehr h\u00e4ufig verwechselt und deshalb auch falsch verwendet. In diesem Artikel m\u00f6chte ich Verwirrung und Verwechslung aus [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":42,"featured_media":13478,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[122,133],"class_list":["post-13443","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fotografie","tag-fotografie-tipps","tag-foto-software-tools-apps"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13443","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/42"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13443"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13443\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13607,"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13443\/revisions\/13607"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pixolum.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}