Kommentare zu: Wie Kamera-Hersteller das Smartphone überleben können https://www.pixolum.com/blog/fotografie/zukunft-dslr-smartphone Sat, 27 Sep 2025 13:59:04 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Von: Sabrina https://www.pixolum.com/blog/fotografie/zukunft-dslr-smartphone#comment-95746 Sat, 27 Sep 2025 13:59:04 +0000 https://www.pixolum.com/blog/?p=10507#comment-95746 Ich habe mir das iphone 16 pro wegen der Kamera gekauft. Ich bin davon ausgegangen, dass ich die Systemknipse, eine EOS-M3 weiter als Back-Up mitführen werde.
Die Qualität vom iphone ist aber so gut, dass ich darauf verzichte, die große Kamera mitzuschleppen. Statt dessen genieße ich die Unbeschwertheit eines kleinen Geräts.
Die Belichtung kann man bei dem i16p auch kontrolliert einstellen im normalen Kameramodus. Damit sind Überbelichtungen vermeidbar. 24 Mpx ist deutlich besser als die 6 Mpx der DSLR Nikon D40 und soger den 12 Mpx der D5000. Also erscheint das Gemecker über die Auflösung der Smarties doch sehr politisch. Der Weißabgleich ist gut, und Riesen RAWs muss ich auch nicht mehr mit mir rumschleppen.
Wenn man nicht spezielle Ansprüche hat, die sich mit Smartphones nicht umsetzen lassen, ist die Schlepperei heute nicht mehr notwendig, um gute Bilder zu bekommen.
Ich denke, dass die Kamerabranche daran gescheitert ist, dass sie nie begriffen hat, dass nicht der Kunde für die Kamera arbeiten, sondern das fertige Bild haben will, und das für einen vertretbaren Preis. Smartphones liefern das. ViVO korrigiert sogar stürzende Linien.

HIngegen liefern die großen Kameras nicht mal letzteres, obwohl sie die Daten der 3D-Wasserwage dafür nutzen könnten. Das ist sicher auch ein HInweis, dass da insgesamt kaum neues mehr kommen wird.
Die Kamerabranche wird in der Nische zu extremen Preisen weiter vor sich hin dümpeln und einige Hersteller werden das Segment aufgeben.

Ich selbst erwarte nichts mehr. Ich habe das Thema große Kameras aufgegeben, zumal es bei den großen Sensoren auch noch physikalische Grenzen bezüglich Schärfentiefe und Blende gibt, die bei kleineren Sensoren nicht so eng gezogen sind. Die Preise und die Schlepperei tun ihr übriges.

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Von: Erhard Ditz https://www.pixolum.com/blog/fotografie/zukunft-dslr-smartphone#comment-93998 Tue, 09 Sep 2025 18:24:32 +0000 https://www.pixolum.com/blog/?p=10507#comment-93998 Obwohl heute nicht mehr wegzudenken, habe ich ein eher gespaltenes Verhältnis zu SMART-Phones. Praktisch ist es im Fotobereich zweifellos für alle möglichen Dokumentationen, sei es für ein Foto für ein Inserat, ein Foto eines Straßenschildes, dass man das Auto wiederfindet oder bei Handwerkeranfragen. Bilder, die man dann irgendwann wieder löscht. Ich gehöre noch jener Generation an, die vom verknipsten Film 7×10 oder 9×13 Abzüge erhielten und war stolz darauf später von einigen ausgewählten Aufnahmen einen 18×24 Abzug machen zu können. Genauso ist es mit dem Mäusekino SMART-Phone. Ganz praktisch, wenn man mal unterwegs ist um ins Internet zu gehen. Aber ich bin froh, zu Hause wieder auf meinen PC mit 27″-Bildschirm zurückgreifen zu können, um egal ob Fotos oder Internetdateien in vernünftiger Größe betrachten und lesen zu können.
Ich finde, die rasante Entwicklung der Kamera- und Bildbearbeitungssoftware ist nicht mehr überschaubar. Gefühlte 1000 Bearbeitungs-Presets nützen nicht viel. Bis man die richtige gesucht hat, kann man ein Bild auch individuell bearbeiten. Ich verwende eine Vollformatkamera mit 25 Mpxl., was vollkommen genug ist. Wie oben richtig ausgeführt wurde, belastet die immer größere Pixeldichte nur die Kapazität des Rechners. 4k-Auflösung am Bildschirm halte ich für sinnvoll, da der Moré-Effekt verringert wird.
Es erscheint allerdings, dass der Graben zwischen anspruchsvoller und Knipserfotografie immer tiefer wird – mit natürlich einer großen Überzahl der Knipser.
Viele Grüße
Erhard

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