Stillleben fotografieren: Gelungene Inszenierung und Ästhetik

Wer eindrucksvolle Stillleben fotografieren will, muss Gegenstände in Szene setzen und eine ansprechende Atmosphäre erzeugen können. In diesem Beitrag gebe ich dir meine besten Tipps, wie du dieses Vorhaben in die Tat umsetzen kannst. Hier erfährst du, wie du mit einfachen Mitteln und ein bisschen Kreativität schöne Fotos von beliebigen Gegenständen erstellen kannst. Und welche Rolle dabei der Staubsauger spielt.

Stillleben fotografieren Keramik

In diesem Beitrag erfährst du, wie du eindrucksvolle Stillleben erzeugen kannst. (@Nik Büschel)

Was ist überhaupt ein Stillleben?

Bevor ich dir zeige, wie du tolle Stillleben fotografieren kannst, eine wichtige Frage vorab: Was meint man überhaupt damit? Vielleicht geht es dir ja so wie mir. Jedes Mal, wenn ich das Wort „Stillleben“ höre, muss ich sofort an den damaligen Kunstunterricht denken. Eine Malerei von einer opulenten Obstschale, die auf einem Tisch steht, mit einer völlig unnatürlich zerwühlten Tischdecke, ein umgeworfenes Weinglas und fragwürdig umher kullernde Weintrauben. Wo kommen die auf einmal her, und warum liegt dort eine angeschnittene Zitrone?

Ganz einfach, weil es dich als Betrachter optisch anspricht. Es ist ein kunstvolles Arrangement an nicht lebendigen Dingen, die eine gewisse Harmonie und lustvolle Atmosphäre schaffen. Dabei spielt die Sinnhaftigkeit der Dinge, die dort auftreten eigentlich keine Rolle, solange es schön aussieht und nicht überladen wirkt. Natürlich kann man den Tisch mit Gegenständen ordentlich vollladen, doch muss alles in sich irgendwie stimmig wirken und seine einzelne Wirkung entfalten. Das hört sich extrem kompliziert an, ist es aber nicht, schließlich gibt es hier keinerlei Gesetzmäßigkeiten, auf die du achten musst. Frage dich beim Vorbereiten einer solchen Szenerie einfach, ob es deiner Auffassung von Ästhetik entspricht, und dann wird es funktionieren.

Stillleben fotografieren Rosen

Stillleben sind kunstvoll arrangierte Fotografien von Gegenständen. (@Nik Büschel)

Was lässt sich gut in Szene setzen?

Alles! Du kannst wirklich alles optisch ansprechend in Szene setzen. Deiner Kreativität sind wie überall in der Fotografie keine Grenzen gesetzt. Überlege jedoch vorher, welche Botschaft du transportieren möchtest.

Produktfotografie

Möchtest du speziell ein einzelnes Produkt ins rechte Licht rücken, dann übertreibe es nicht mit der Dekoration drumherum. Schließlich soll der Fokus auf dein beworbenes Produkt gelenkt werden. Das bedeutet ebenso, dass du für die Dekoration, den Unter,- und Hintergrund Farben wählst, die nicht zu stark vom Produkt ablenken. Mir persönlich macht es besonders Spaß, Keramiken zu fotografieren. Meist sind diese eher in natürlichen Tönen gehalten, also spiele ich ebenfalls mit natürlichen Farben, um sie stimmig und verträumt zu präsentieren. Die Natur kann Dir dabei in Form von Holz, schönen Blumen, usw. ein interessanter Helfer sein.

Handelt es sich jedoch um ein Produkt aus dem Kosmetik Bereich, dann kann es auch gerne mal richtig „clean“ werden. Hier kommt es meist auf Eleganz und Schlichtheit an. Vor allem dann, wenn dein Gegenstand in der Nachbearbeitung noch freigestellt werden soll. Um ein sauberes, ja fast steriles Umfeld zu erzeugen, eignen sich Fotoboxen mit integriertem Licht von allen Seiten besonders gut. Lass dich dazu einfach inspirieren.

Foodfotografie

Vielleicht möchtest du jedoch gerne eine Kombination aus verschiedenen Dingen erstellen. Zum Beispiel im Bereich der Foodfotografie. Klar, die fertige Torte im Bild soll natürlich auch herausstechen, aber hier kann es ruhig so wirken, als sei es eine Momentaufnahme nach einer erfolgreichen Küchenschlacht, aus der deine wirklich ansehnliche Torte hervorgegangen ist. Dabei schadet es nicht, wenn du auch verwendete Zutaten, Bestecke, Schüsseln, etc. interessant mit einbaust.

Dein Bildausschnitt kann dabei ruhig etwas größer sein. Hier wirkt das Foto nämlich gerade durch das ganze Drumherum erst so richtig gut. Es wirkt sogar äußerst interessant, wenn einzelne Gegenstände am Bildrand abgeschnitten sind. Das macht überhaupt nichts. So erzeugst du eine gewisse Spannung und Dynamik. Außerdem eignet sich hier auch die Präsentation als Flatlay (also aus der Vogelperspektive) hervorragend.

Stillleben fotografieren Kaffeetasse

Willst du ein bestimmtes Objekt in Szene setzen, halte die Dekoration drum herum dezent. (@Nik Büschel)

Stillleben fotografieren: Equipment

In diesem Teil erfährst du, welches Equipment du benötigst, um beeindruckende Stillleben zu fotografieren.

Kamera

Du benötigst deine Kamera. Hierbei spielt es keine Rolle, was für eine Kamera du besitzt. Ob Spiegelreflex (DSLR), spiegellose Systemkamera (DSLM) oder gar eine analoge Kamera. Du solltest nur halbwegs mit den Einstellungen von ISO, Belichtungszeit und Blende vertraut sein. Wenn du deine Fotos außerdem nicht gerade in Hauswandgröße ausdrucken möchtest, kommst du super mit Sensorgrößen von MFT (Micro Four Thirds) über APS-C (Advanced Photo System type-C) bis hin zum Vollformat (Kleinbild) zurecht.

Objektive

Eigentlich reicht ein normales Standard Zoom Objektiv völlig aus. Ich arbeite beim Stillleben fotografieren gerne mit einem 1:3.5-5.6 14-42 mm. Dadurch, dass sich bei diesem Objektiv die Blende nicht so weit öffnen lässt, kann man keine große Unschärfe im Hintergrund erzeugen, aber das ist für Flatlays beispielsweise auch gar nicht nötig. In dem Fall ist es sogar gerade schön, so viel wie möglich scharf abzubilden um sich an den Details zu erfreuen.

Möchtest du jedoch gerne ein einzelnes Objekt direkt in den Fokus stellen, dann eignen sich lichtstärkere Objektive am besten. Ich nutze für diese Art der Aufnahmen am liebsten eine Festbrennweite von beispielsweise 45mmf1.8. Mit ihr lassen sich Hintergründe verschwimmen und weich darstellen, während nur das Hauptobjekt durch Schärfe und Details besticht. Wenn du noch eins draufsetzen möchtest, dann kannst du natürlich auch zu Makroobjektiven greifen, aber das solltest du je nach Anwendungszweck und Vorhaben selbst entscheiden.

Fernauslöser

Wenn du beim Stillleben fotografieren eventuell mal länger belichten musst, kannst du durchaus einen extra Fernauslöser nutzen. Dasselbe tut aber auch der Selbstauslöser an deiner Kamera. Stelle ihn auf die geringste Zeit und du vermeidest störendes Verwackeln. Des Weiteren bieten viele moderne Kameras die Möglichkeit, sich mit dem Handy zu verbinden, um dieses als Fernauslöser zu nutzen.

Stativ

Im besten Falle besitzt du ein richtiges Kamera Stativ. Falls nicht, tut es auch ein Stapel Bücher. Zumindest für horizontale Aufnahmen. Ansonsten brauchst du ein ruhiges Händchen, wenn du von oben fotografieren möchtest. Aber da empfiehlt sich tatsächlich doch ein Stativ, damit du immer wieder den richtigen Bildausschnitt triffst und falls erforderlich länger belichten kannst, ohne zu verwackeln. Ansonsten wird es schnell unscharf. Falls du über die Anschaffung eines Stativs nachdenkst, beachte, dass du dir ein Stativ zulegst, welches die Vogelperspektive auch ermöglicht.

Lichtquelle

Für die Lichtsetzung eignen sich „starke“ Lichtquellen, wie Softboxen und Spots auf Stativen. Idealerweise empfehle ich dir, mindestens zwei davon bereitzuhalten. Solltest du nichts Derartiges zur Verfügung haben, dann tut es auch die Schreibtischlampe oder du schiebst dir deinen Tisch an das größte und hellste Fenster und probierst es mit dem verfügbaren Tageslicht. Zusätzlich kannst du dir noch die gute alte Taschenlampe zur Hilfe nehmen, um ein Licht Highlight auf eine bestimmte Stelle zu setzen.

Das Drumherum: Unter- und Hintergrund beim Stillleben fotografieren

Als Erstes solltest du ein passendes Umfeld schaffen, in dem du deine Sachen präsentieren möchtest. Das erreichst du mit der Gestaltung deines Untergrundes und/oder Hintergrundes. Du kannst dir jeden beliebigen Tisch als Basis nehmen, und falls dieser selbst nicht wirklich zu deinem gewünschten Ambiente passt, dann baust du dir aus verschiedensten Dingen einfach selber einen Untergrund. Auch hier kannst du dich völlig frei austoben. Du kannst Holzbrettchen, Fließen, Decken, Bettlaken, Tapete, Ton-Karton, usw. nehmen. Bei mir musste auch schon mal der Vorhang vom Fenster herhalten. Dasselbe gilt natürlich auch für den Hintergrund. Möchtest du jedoch kein allzu „cleanes“ Umfeld schaffen, dann variiere ein wenig mit verschiedenen Farben oder auch Strukturen.

Aber bedenke, dass das Umfeld nur hübsches Beiwerk ist. Es sollte nicht vom Hauptinhalt deines Fotos ablenken.

Extratipp

Deine Tischdecke, o. Ä. muss nicht unbedingt akkurat, faltenfrei als Untergrund eingebaut werden. Lass es ruhig etwas unruhig aussehen. Das lockert ungemein das Endergebnis auf.

Flatlay

Es muss nicht alles super akkurat sein. Ein paar Falten in der Tischdecke lockern das Foto ungemein auf. (@Nik Büschel)

Die Dekoration

Die Dekoration ist ein essentieller Bestandteil Deines Arrangements. Darum solltest du sie keineswegs vernachlässigen und ihr genügend Beachtung bei der Auswahl und Anordnung schenken.

Einen kreativen Denkanstoß geben

Zum einen ist sie natürlich unerlässlich für ein einladendes, freundlich,- stimmiges Gesamtbild. Des Weiteren kannst du anhand deiner Dekoration dem Betrachter eine Vorstellung davon geben, wie oder wozu man deinen Hauptgegenstand im Bild verwenden könnte. Du gibst ihm im Prinzip einen Serviervorschlag und kreativen Denkanstoß. Das ist gerade in der Produktfotografie von Vorteil, denn nicht immer offenbart sich einem sofort die Verwendbarkeit mancher Gegenstände. Oder in der Foodfotografie kannst du zum Beispiel durch ein einziges Foto dem Betrachter gleich die Zutatenliste präsentieren, insofern du die verwendeten Zutaten in das Bild einbaust.

Farb- und Größenverhältnisse darstellen

Zum anderen kann man durch die Deko auch gute Verhältnisse in Größe und Farbe darstellen. Damit will ich sagen, wenn du zum Beispiel eine Schüssel ganz allein fotografierst, wird man nur schlecht erahnen können, ob es sich um ein kleines Finkennäpfchen handelt oder ob ich damit eine Poolparty schmeißen kann.

Dasselbe gilt auch in gewissem Maße für die Farbe. Man kann sich besser ein Urteil über die Farbe deines Gegenstandes machen, wenn Du noch ein paar allgemein bekannte Accessoires ins Bild einbaust, die eine farbliche Referenz zu deinem Hauptprodukt schaffen.

Das Hauptprodukt darstellen

Eine weitere Form der Dekoration ist dein Hauptprodukt selbst. Idealerweise hast du von deinem Produkt noch ein zweites Identisches zur Hand. Du kannst nun beide zueinander so anordnen, dass eine gewisse Dynamik entsteht und das Bild aufgelockert wird. Nehmen wir erneut das Beispiel der Schüssel. Du könntest eine der Schüsseln ganz regelkonform hinstellen und die zweite jedoch daneben kippend anordnen. Das lockert dein Foto natürlich ungemein auf und zusätzlich schenkst du dem Betrachter somit in einem einzigen Foto einen Blick auf die Schüssel und in die Schüssel. Oder falls dein Objekt einen Deckel hat, dann lege ihn ruhig dekorativ daneben. Der Betrachter kann sich dadurch ein perfektes Urteil über die Gegenstände bilden.

Stillleben fotografieren Schüssel

Hast du zwei identische Gegenstände, lege sie in unterschiedlichen Positionen nebeneinander. (@Nik Büschel)

Lichtsetzung bei Stillleben

Beim Stillleben Fotografieren ist die Lichtsetzung neben der Dekoration das Wichtigste. Darum ist hier viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt. Manchmal dauert es eine halbe Ewigkeit, bis man das richtige Licht gesetzt hat. Dennoch ist es kein Hexenwerk. Wenn du, wie eingangs beschrieben, mindestens zwei Lichtquellen zur Verfügung hast, dann kannst du damit eigentlich so ziemlich alle Lichtstimmungen erzeugen. Hier lautet die Devise, probieren geht über studieren. Um ein gewünschtes Arrangement zu beleuchten, benutze ich am liebsten hartes, weißes Licht. Es ist ein sehr „sauberes“ und helles Licht. Fast wie Tageslicht zur Mittagszeit. Damit gelingt dir mit Sicherheit eine gute Ausleuchtung.

Sollte es doch zu „weiß“ sein, dann kannst du es ganz leicht über den Weißabgleich deiner Kamera regulieren oder zur Not in der Nachbearbeitung am Computer. Des Weiteren empfehle ich Dir, den ISO Wert so klein wie möglich zu halten, um ein störendes Bildrauschen zu vermeiden. Dann erhöhe lieber die Belichtungszeit. Das kommt jedoch auch immer auf die jeweilige Kamera an. Die meisten Kameras haben heutzutage selbst bei höherem ISO Wert ein gutes Rauschverhalten.

Extratipp

Wirf beim Ausleuchten deines Arrangements auch gerne immer mal einen Blick auf das rätselhafte und doch so bedeutsame Histogramm in Deiner Kamera. Ist der Hügel in der Mitte und außen nicht abgeschnitten, hast du in der Regel eine gute Ausleuchtung.

Wenn du dein Objekt nun gut ausgeleuchtet hast, mache ein paar Aufnahmen und versuche dann, mal eine der beiden Lichtquellen auszuschalten. Du wirst sehen, es lassen sich dadurch echt tolle Effekte erzielen. Die Beleuchtung von einer Seite wirkt gleich viel geheimnisvoller und sehr kunstvoll. Ebenso interessant wirkt auch spannendes Streiflicht direkt hinter deinem Objekt, sodass nur Konturen zu erkennen sind. Das kannst du übrigens auch mit jeder Taschenlampe erzeugen. Genauso kannst du die Taschenlampe auch nutzen, um vielleicht doch mal eine zu dunkle Stelle an deinem Gegenstand manuell auszuleuchten, oder um kleine Licht-Spots zu setzen.

Das alles solltest du natürlich immer unter Berücksichtigung der Art deines Gegenstandes und der Dekoration probieren. Du siehst, es gibt jede Menge Möglichkeiten, um Dein Arrangement schon allein durch das Licht toll in Szene zu setzen.

Perspektive und Bildausschnitt

Die Perspektive und der Bildausschnitt sind auch nicht zu vernachlässigende Stilmittel, um interessante Stillleben zu fotografieren. Im Prinzip ist hier alles möglich. Eine Perspektive frontal von vorn direkt auf Höhe deines Objektes mit einem größeren Bildausschnitt kann sehr kunstvoll, geordnet und sauber wirken. Während die schräge Perspektive von einer beliebigen Seite das Ensemble räumlicher und dynamischer erscheinen lässt. Außerdem lassen sich so die meisten Ansichten deines Gegenstandes realisieren.

Die Perspektive und der Bildausschnitt sind auch nicht zu vernachlässigende Stilmittel, um interessante Stillleben zu fotografieren.

Eine streng akkurate Draufsicht direkt von oben wirkt sehr künstlerisch und doch geordnet und man hat einen guten Überblick über das ganze Geschehen. Das bietet sich zum Beispiel gut an, wenn du mehrere Sachen gleichzeitig präsentieren möchtest. Spiele ebenso mit dem Bildausschnitt und der „Drittel-Regel“. Dein Foto könnte noch ansprechender aussehen, wenn dein Hauptobjekt vielleicht nicht direkt in der Mitte steht, oder wenn manche Sachen auf deinem Foto angeschnitten sind. Das erzeugt sofort einen kreativeren Eindruck und die Fantasie des Betrachters wird angeregt, wie es außerhalb des Bildausschnittes wohl weitergehen könnte. So wirkt es beinahe wie eine zufällige Momentaufnahme. Hier ist wieder einmal selber probieren angesagt.

Stillleben Räucherstäbchen

Dein Foto wirkt ansprechender, wenn dein Hauptobjekt nicht direkt in der Mitte steht. (@Nik Büschel)

Sei kreativ und hab Spaß!

Neben dem ganzen Drumherum sollten natürlich der Spaß und die Kreativität im Vordergrund stehen. Probiere einfach verschiedenste Dinge und Techniken aus, um zu dem Ergebnis zu kommen, was du dir im Kopf überlegt hast.

Staubsauger, Taschenlampen und Bücher in Alufolie

Du erinnerst dich doch anfangs an den erwähnten Staubsauger?! Damit hat es Folgendes auf sich: Möchtest du vielleicht mit Dampf bzw. Rauch arbeiten, der gebündelt in eine bestimmte Richtung zieht, wie bei meinen Beispielfotos mit der Kaffeetasse oder dem Räucherstäbchen? Dann schmeiß deinen Staubsauger oder den Föhn an. Der Föhn war bei mir selbst auf kleinster Stufe etwas zu stark, aber der Staubsauger hat seinen Zweck erfüllt. Ich positionierte ihn auf aberwitzige Weise mit Büchern auf einer Leiter und schob das Saugrohr immer näher heran, bis ich das gewünschte Ergebnis erzielte.

Des Weiteren hatte ich bei der Kaffeetasse das Problem, dass ich den Dampf zwar gesehen habe, aber die Kamera ihn nicht erfasst hat. Also habe ich direkt hinter die Tasse eine kleine Taschenlampe so in Stellung gebracht, dass sie den Dampf anleuchtet, und schon war er auf dem Foto gut sichtbar. Oder brauchst Du vielleicht einen günstigen Lichtreflektor? Dann vergeude keine Zeit mit dem Quälen der Online Suchmaschine, sondern schnapp Dir ein größeres Buch, umwickle es mit Alufolie, et voilà.

Lasse dich inspirieren!

Du merkst also, man kommt mit etwas Kreativität und dem Spaß an der Sache schon sehr weit. Dabei musst du nicht einmal viel Geld ausgeben. Lass dich von der Natur, dem Supermarkt deines Vertrauens und deinem Haushalt inspirieren. Damit kannst du einiges erreichen.

Ich hoffe, Dir hat dieser Artikel vielleicht etwas weiter geholfen und Lust bereitet, sofort selber loszulegen. Probiere dich aus, und ich würde mich jederzeit über Dein Feedback oder Fragen zur Stillleben Fotografie freuen. Schildere mir gerne einmal deine Erfahrungen. Man lernt schließlich nie aus.

Über den Autor

Nik ist ein Kind der Neunziger. 2016 legte er sich zur Geburt seines ersten Kindes eine Kamera zu, um besondere Familien-Eindrücke festzuhalten. Doch erst 2019 wurde die Fotografie für ihn zu einer wahren Leidenschaft. Seitdem ist die Kamera sein treuer Begleiter, der bei noch so kleinen Ausflügen nie fehlen darf. Immer auf der Suche nach neuen Fotografie Projekten fand er schließlich vor etwa einem Jahr die Liebe zur Stillleben-Fotografie. Seitdem beschert sie ihm regelmäßig schlaflose kreative Nächte, um seine zahlreichen Ideen zu verwirklichen. Eindrucksvolle Arbeiten findest du auf der Website.

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