Fotos verkaufen: 17 top Plattformen im Vergleich

Tolle Bilder machen, die Fotos verkaufen und Geld dabei verdienen – das tönt wie ein Traum für jeden Fotografen. Wenn wir mit unserer Fotografie Geld verdienen, können wir unsere Leidenschaft ausleben, unsere Ausrüstung erweitern und sicherstellen, dass wir weiterhin nach Spitzenleistungen streben. Unser Artikel hier befasst sich mit Plattformen, auf denen du Fotos verkaufen kannst. Wir stellen dir 17 Plattformen vor, erläutern dir ihre Vor- und Nachteile und erklären ihre Funktionsweise. Somit hast du alle Tools, um deine Fotos zu verkaufen.

Fotos verkaufen Titelbild

Auf diesen Websites kannst du deine Fotos verkaufen. (@Tranmautritan, pexels.com)

Stockfotografie-Websites

Fotos verkaufen ist einfacher denn je, zumindest wenn man die Anzahl der Plattformen betrachtet. Was sind die Vor- und Nachteile dieser Plattoformen?

Vorteile

Stockfotografie-Websites sind in vielerlei Hinsicht grossartig: Zuerst einmal verkaufen sie deine Arbeit für dich. Du lädst das Bild hoch, lehnst dich zurück, während es (hoffentlich) funktioniert. So helfen sie dir, Fotos zu verkaufen. Zudem informieren sie dich auch über aktuelle Trends. Die Websites geben dir also Ideen und Hinweise, welche Bilder eine höhere Chance haben, dir Geld zu beschaffen.

Nachteile

Das Problem mit diesen Websites ist, dass sie eine Menge Inhalt bieten. Und dieser wächst jede Minute. So müssen Unternehmen und Privatpersonen lange suchen, um Bilder zu finden, die sie kaufen wollen. Ausserdem kann die Bearbeitung der hochzuladenden Bilder sehr lange dauern. Stockfotografie-Websites verlangen oft, dass du strenge Richtlinien befolgst, wenn du online Fotos verkaufst. Diese drehen sich um Qualität und Informationen wie tagging, die für jedes Bild benötigt werden.

Im folgenden haben wir dir ein paar Plattformen zusammengestellt, auf denen du deine Fotos verkaufen kannst. Falls du dich etwas tiefer mit dem Thema Stockfotos, Lizenzmodelle und Möglichkeiten auseinander setzen willst, dann lies unseren Stockfotografie Leitfaden.

Die top 17 Stockfoto-Portale im Überblick

  • Alamy
  • iStock Photo
  • Shutterstock
  • PhotoShelter
  • Fotolia, Adobe Stock
  • Stocksy
  • 500px
  • EyeEm
  • Etsy
  • SmugMug
  • 123rf
  • Instaproofs
  • GuruShots
  • Fine Art America
  • Fotomoto
  • Dreamstime
  • Deine eigene Website

1. Alamy

Alamy ist eine britische Website für Stockfotografie. Die Website wurde 1999 gegründet und hat über 160 Millionen Bilder und Videos. Es gibt einen Grund für diese enorme Menge an Inhalten: Zum Teil liegt das an der 50%-igen Lizenzgebühr für jedes verkaufte Foto. Die Website ermöglicht es den Fotografen auch, ihre Fotos anderswo zu verkaufen, aber dafür erhältst du nur 40% Provision. Deswegen wird auch klar, wieso diese Website auf Platz Eins unserer Liste ist. Dies ist eine der besten Möglichkeiten, deine Fotos zu verkaufen.

  • Vorteile: Hohe Auszahlung, Fotos auch anderswo verkaufen
  • Auszahlung: 50% (Dein Anteil am Verkauf)
Fotos verkaufen Alarmy

Auf Platz Eins unserer Liste: Alamy.

2. iStock Photo

iStock Photo ist ein grossartiger Ort, um Stockfotografie zu verkaufen, wenn du noch ein Anfänger bist. Sie haben beliebte Foren und Ressourcen, die dir helfen, deine Fotos online hochzuladen und zu verkaufen.

Getty Images ist Eigentümer dieses Dienstes. Getty Images selber ist eine Fotografieseite. Ihr iStock-Service ist ein Microstock-Service. Du musst dich zuerst bewerben, bevor du mit dem Verkauf deiner Fotos beginnen kannst. Der Bewerbungsprozess besteht aus der Einreichung einiger Fotos über die Getty Images-App. Da iStock Photo und Getty Images Partner sind, wirst du möglicherweise in beide Plattformen aufgenommen. Die Lizenzzahlung beginnt bei 15% pro Download. Sie kann bis zu 45% steigen, je nach Popularität deiner Fotos. Wenn ein Kunde ein Bild unter Verwendung seiner Abonnementguthaben kauft, erhältst du nur 15%. Dies alles funktioniert auf der Grundlage eines Vertrags mit einer 30-tägigen Kündigungsfrist.

  • Vorteile: Sehr bekannt, Bewerbungsverfahren
  • Auszahlung: 15 – 45% (Dein Anteil am Verkauf)

3. Shutterstock

In Shutterstock befinden sich 184 Millionen Bilder und 91 Millionen Videos. Seit ihrer Gründung im Jahre 2003 haben sie ein stetiges Umsatzwachstum verzeichnet. Im Jahr 2017 wurden 172’000’000 Bilder heruntergeladen, was den 350’000 Teilnehmern viel Geld einbrachte. Seit der Einführung hat Shutterstock über 500 Millionen Dollar an seine Mitwirkenden ausgezahlt. Durch das Hochladen auf die Plattform erhältst du bis zu 30% des Verkaufpreises deiner Bilder. Dieser Prozentsatz hängt von der Grösser deiner Bilder ab, wobei die Auszahlungen zwischen $0.25 und $28 liegen. Das Beste ist, dass du das Urheberrecht behalten und die Bilder an anderen Orten verkaufen kannst.

  • Vorteile: Urheberrechte, weitere Verkaufsorte möglich, Bekanntheitsgrad
  • Auszahlung: bis 30% ($0.25 bis $28 pro Bild)

4. PhotoShelter

Interessierst du dich nicht für das Hochladen deiner Bilder auf einer Stockfotografie-Website? Dann ist PhotoShelter eine grossartige Option für dich. Dieser Dienst bietet eine fotografieorientierte E-Commerce-Plattform, die sich in deine eigene Website integriert. Dazu gehören ein Cloud-Speicher für deine Fotos, ein integrierter Warenkorb, Drag-and-Drop-Website-Vorlagen und eine intuitive Benutzeroberfläche. Zudem beinhaltet PhotoShelter anständige SEO (Suchmaschinenoptimierung) und verschiedenen Social-Media-Integrationen.

Zu den Vorteilen dieser Option gehört, dass du die vollständige Kontrolle über die Darstellung deiner Fotos behältst. Zudem wird sichergestellt, dass keine Fotos deiner Konkurrenz ausgestellt wird. Und du hast die Möglichkeit, viel mehr vom Verkaufspreis zu verdienen. Leider musst du für diesen Dienst eine Abonnementgebühr bezahlen. Der Grundpreis beginnt bei $10 im Monat und beinhaltet ein Mindestmass an Funktionen.

Fotos verkaufen PhotoShelter

PhotoShelter gehört nicht zu den typischen Stockfotografie-Websiten.

  • Vorteile: Auf deiner eigenen Website, volle Einnahmen bei Verkauf
  • Nachteile: Abo Gebühr, geringe Reichweite

5. Fotolia, Adobe Stock

Fotolia (jetzt Adobe Stock) ist eine weitere Website für Microstock-Fotografie. Adobe kaufte diese Website bereits 2014 und integrierte sie in seinen kreativen Cloud-Service. Hier kannst du Lizenzgebühren zwischen 20% und 46% erhalten. Das Beste an dieser Website ist, dass deine Lizenzgebühren sofort kommen. Andere Websites warten 30 Tage oder so lange, bis du eine gewisse finanzielle Schwelle erreicht hast.

4 Millionen Käufer nutzen diese Website. Daher ist es in deinem Interesse, ihnen deine Bilder zu zeigen. Adobe hat die Art und Weise, wie du deine Fotos hochladen kannst, vereinfacht. Anstatt all deine Bilder mühsam zu markieren, erledigt das Smart Tagging System von Adobe die ganze Markierung für dich. Um dir das Leben noch einfacher zu machen, kannst du deine Fotos über Adobe Lightroom CC, Adobe Bridge CC oder die Website von Adobe hochladen.

  • Vorteile: Integriert mit Adobe Produkten, Sofortige Auszahlung, einfache Prozesse
  • Auszahlung: 20% – 46%

6. Stocksy

Unsere Fotoausrüstung

Du fragst dich mit welcher Ausrüstung wir fotografieren? Hier findest du unser Equipment.

Ausrüstung anzeigen

Stocksy ist nicht die grösste Stockfotografie-Website, aber sicher auch nicht die kleinste. Verleger sehen sich diese Website gerne an, wenn sie nach Bildern suchen. Du wirst feststellen, dass diese Website sehr hohe Standards hat. Es könnte länger dauern, deine besten Bilder zu finden und sicherzustellen, dass sie den Standards entsprechen. Verkaufst du deine Bilder auf Stocksy, kannst du sie nirgendwo anders verkaufen. Am Ende lohnt sich das alles, denn du erhältst zwischen 50% und 75% des Gesamtkaufs.

  • Vorteile: Sehr hohe Qualität, gute Bezahlung
  • Nachteile: Hohe Eintrittshürde, Fotos nur da verkaufen, Nische
  • Auszahlung: 50% – 75%
Fotos verkaufen Stocksy

Trotz den hohen Standards lohnt es sich, Stocksy in Betracht zu ziehen.

Andere Plattformen

7. 500px

500px ist eine der populärsten Websiten, um Fotos zu verkaufen. Hier findest du eine Sammlung der professionellsten Bilder auf dem Internet. Es ist nicht nur eine Plattform für Menschen, die deine Werke kaufen. Es gibt auch einen „Gefällt mir“- und einen „Fotoansicht“-Bereich, der dir zeigt, wie beliebt deine neusten Aufnahmen sind. Hier erhältst du detaillierte Daten darüber, woher diese Interaktionen kommen. Dies könnte hilfreich sein, wenn es darum geht, deine Fotos zu verkaufen. Du kannst so viele Bilder hochladen, wie du willst. Zudem kannst du sogar einen Fotografie-Workshop durchführen. Der Verkauf deiner Bilder erfolgt über die exklusive Nutzung von Getty Images & VCG (Visual China Group), die alles für dich erledigt.

  • Vorteile: Populär, jedoch eher im englischsprachigen Raum
  • Nachteile: Bekannter für Community als für Bildverkauf

8. EyeEm

Wenn du ein Fotograf bist, der sich auf Werbung und kommerzielle Arbeiten konzentriert, könnte EyeEm die richtige Wahl für dich sein. Du findest drei verschiedene Lizenzen, unter denen du deine Bilder verkaufen kannst: Social, Web und Full. Diese Bilder werden an Kunden für $20, $50 und $250 verkauft. Du musst für jedes verkaufte Bild 50% der Provision bezahlen. Aber ohne sie wirst du vielleicht keine Bilder verkaufen. Aber das ist besser als nichts, nicht wahr?! Um deinen Namen und deine Marke bekannter zu machen, gibt es ein EyeEM-Magazin und Missionen, denen du beitreten kannst. Melde dich an und fang gleich an, Bilder hinzuzufügen.

  • Vorteile: Fokussiert auf bestimmtes Klientel
  • Nachteile: Nische, hohe Auszahlung
  • Auszahlung: 50%
Fotos verkaufen EyeEm

EyeEm lässt dich zwischen drei verschiedenen Lizenzen aussuchen.

9. Etsy

Etsy ist die grösste Plattform im Internet für handgefertigte Produkte. Als Fotografkannst du dort physische Abzüge oder digitale Downloads verkaufen. Die meisten Produkte sind Unikate. Es gibt aber auch Einzelstücke, die nie wieder hergestellt werden können. Mit mehr als 30 Millionen Nutzern ist Etsy eine grossartige Plattform, um deine Fotos zu verkaufen. Deine Marke kannst du auf Etsy auch neu erstellen. Du legst den Preis für deine Bilder fest und gestaltest deine Seite so, wie die Fotos angezeigt werden sollen. Etsy behält 20 Cent von jedem Verkauf, sowie 3.5% des Verkaufpreises.

Der Verkauf von Artikeln kann hier eine Herausforderung sein. Sie bieten aber eine hilfreiches Handbuch an. Das kann dir alles über Markenbildung, Marketing, Preisgestaltung, Verkauf von Fotos und Erfolg lehren.

10. SmugMug

SmugMug ist eine grossartige Website für Fotografen mit unternehmerischen Vorstellungen. Sie lassen dir die Wahl, wie viel du für deine Bilder verlangst und du kannst 85% des Aufpreises behalten. Hier ist ein Beispiel dafür von ihrer Website: Du verkaufst ein Bild mit Massen 5×7 für $10,79 und der Standardpreis von SmuGmug dafür ist $0,79. Der Aufschlag beträgt also $10.00. Du behältst $8.50 als Gewinn (85% von $10).

Der Haken an der Sache ist, dass du ein Pro-Abonnement kaufen musst. Dieses beginnt bei $12,50 pro Monat. Es gibt keine kostenlose Option, die man nutzen könnte. Das SmugMug-Pro-Paket ist eine Alternatvie zu PhotoShelter. Die Plattform ermöglicht es dir, die Arbeit auf einer massiv anpassbaren Storefront zu präsentieren und deine Bestellungen gegen eine jährliche Abonnementgebühr zu verwalten. Der Hauptunterschied zu PhotoShelter ist die Möglichkeit, mit dem Druckservice von SmugMug aus deinen Schnappschüssen Drucke, Bücher und Grusskarten zu erstellen. Es gibt auch einige zusätzliche Funktionen wie das Erstellen von Gutscheinen, Fotopaketen und integrierten Analysen.

Fotos verkaufen SmugMug

SmugMug bietet dir eine Vielzahl an tollen Funktionen.

11. 123rf

Auf 123rf werden über 110 Millionen Dateien angeboten und täglich kommen fast 100’000 dazu. Die zu zahlenden Lizenzgebühren variieren zwischen 30% und 60%, je nach Qualität deines Beitrags. Dies bedeutet, dass die Auszahlung umso höher ist, je mehr Fotos du hochlädst. Wenn du weniger als 999 Bilder auf deiner Website hochlädst, verdienst du 30%, was $0,216 pro Download entspricht. Wenn du mehr als 1 Millionen Bilder hochlädst, erhältst du 60%, was $0,432 pro Download entspricht.

12. Instaproofs

Instaproofs ist ein Online-Foto-Geschäft. Der „Insta“-Teil ihres Namens kommt daher, dass du Bilder von deinem Instagram-Konto nehmen kannst. Dann kannst du diese in deinem Instaproofs-Konto platzieren. Du definierst die Druckgrössen und die dazugehörigen Preisschilder. Mit dem kostenlosen Konto kannst du 15 Galerien mit einer Speicherkapazität von 3 GB erstellen. Du erhältst ausserdem 12% Provision. Das günstigste verfügbare Benutzerkonto kostet $10 pro Monat. So kannst du deine Bilder ohne Provision verkaufen.

Fotos verkaufen Instaproofs

Praktisch, simpel, profitabel: Instaproofs.

13. GuruShots

GuruShots ist nicht gerade ein Ort, an dem man Fotos online verkaufen kann, aber man kann sie nutzen, um Geld zu verdienen. Ähnlich wie bei einem Fotowettbewerb treten die Fotografen in einer Vielzahl von Themen gegeneinander an, was den Prozess interessant und spielerisch macht. Andere Fotografen stimmen über die Bilder ab und die Gewinner erhalten Preise im Wert von bis zu $300. Je nach Thema lädst du bis zu vier Bilder dazu hoch.

GuruShots verwendet spezielle Algorithmen, um sicherzustellen, dass jedes eingereichte Foto unabhängig vom Zeitpunkt der Einreichung während des Wettbewerbs gleich behandelt wird. So hat jeder Teilnehmer die gleichen Chancen, durch „statistisch basierte Objektivität“ zu gewinnen.GuruShots

Fotos verkaufen GuruShots

Bereit für eine Challenge? Dann bist du bei GuruShots genau richtig.

14. Fine Art America

Fine Art America ist eine Print-On-Demand-Seite. Das heisst, sie drucken und versenden Bilder für dich, wann und wo die Käufer sie benötigen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Bildenden Kunst, wie Fotografie und digitale Bilder der Malerei, etc. Hier bekommst du so viel Geld, wie du verlangst. Verlangst du zu viel, können die Käufer deine Arbeit überspringen. Verlangst du aber zu wenig, dann erhältst du nicht, was du verdienst. Die Preisgestaltung ist hier fast umgekehrt: Du legst deinen Gewinn fest und nicht den Endpreis. Wenn du zum Beispiel $10 Gewinn forderst, fügt Fine Art America ihren eigenen Aufschlag hinzu. Der Endpreis kann bis zu $47 betragen, wovon du $10 erhältst. Du behältst 35% des Endpreises und sie erhalten die anderen 65%.

Es ist nicht schlimm, wenn du die Bilder nicht drucken oder versenden musst – dafür sorgen sie schon. Und natürlich kannst du deinen Gewinn erhöhen, dann steigt aber auch der Endpreis. Es ist eine praktische Option, den erforderlichen Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu halten.

15. Fotomoto

Fotomoto ist kein Ort, an dem du deine Fotos verkaufen kannst. Stattdessen ermöglicht es deiner Website, Bilder über dein Widget zu verkaufen. Nach der Anmeldung und der Installation werden die Bilder für dich verkauft. Dadurch hast du mehr Zeit, dich auf die Bildaufnahme und die Nachbearbeitung zu konzentrieren. Die Anmeldung dauert fünf Minuten. Wenn du nach Vielseitigkeit suchst, bietet dir diese Website alles! Es gibt sogar einen „freien“ Plan, bei dem du mehr Provisionen ausgibst als bei anderen Plänen. Dies gibt dir die Möglichkeit, zu sehen, ob sich deine Bilder verkaufen, bevor du dich einem monatlichen Gebührenplan anschliesst.

16. Dreamstime

In der Welt der Stockfotografie ist Dreamstime ein angesehener Akteur. Diesen Status hat sie erreicht, indem sie sichergestellt hat, dass alle Uploads überprüft werden. Somit stellen sie sicher, dass die Bilder ihren hohen Standards entsprechen und die Qualität garantiert ist. Sobald deine Fotos genehmigt wurden, erhältst du Lizenzgebühren in Höhe von 25% – 50%. Diese könnten jedoch auf 60% aller Bilder steigen, wenn du einen Exklusitivätsvertrag unterschreibst. Wenn du die Vereinbarung unterschreibst, erhältst du ausserdem einen zusätzlichen Bonus von $0,20 für deine ersten 100 genehmigten Einreichungen.

Fotos verkaufen Dreamstime

Dreamstime garantiert gute Qualität und hohe Standards.

17. Deine eigene Website

Es gibt nichts Besseres, als seine Arbeit auf seiner eigenen Website zu verkaufen. Wenn du technisch versiert bist, kannst du einen Weg finden, dies „kostenlos“ zu tun (ohne Domain- und Hosting-Gebühren). Wenn du nicht für Webdesign oder Programmierung gemacht bist, kannst du Wix oder Square Space beitreten. Sie erledigen die gesamte Hintergrundarbeit für dich. Einmal eingerichtet, kannst du so viele Fotos anbieten, wie du willst. Es gibt keine Gebühren oder Provisionen, die nach jedem Verkauf an Dritte zu zahlen sind. Eine schnelle Google-Suche kann dir helfen, das beste System für deine Website zu finden. Dann kannst du damit beginnen, deine eigenen hochwertigen Archivbilder zu verkaufen.

Fazit Fotos verkaufen

Da haben wir sie: 17 Websites, auf denen du deine Fotos verkaufen kannst und dazu Geld verdienst. Auf den Stock-Websites kannst du ein bisschen Geld verdienen. Je mehr sie benutzt werden, desto mehr Geld verdienst du. Das Beste daran ist die Arbeitsbelastung, die dir als Fotograf abgenommen wird. Sie bringen dir weiterhin Gewinn, indem sie einfach in deinem Portfolio sitzen. Nicht-Stock-Websites werden dir mehr Geld pro Bild einbringen, benötigen aber möglicherweise mehr Arbeit. Etsy verlangt, dass du die Bilder selbst druckst und versendest, was Zeit, Mühe und Energie kostet. Du musst dich auch bemühen, die Funktionsweise der einzelnen Standorte kennenzulernen.

Der Vorteil hier ist, dass die meisten von ihnen nicht exklusiv sind. Du kannst dasselbe Bild auf allen Stockfotografie-Websites hinzufügen und so dein Publikum erweitern. Darüber hinaus kannst du dann die gleichen Bilder anderswo verkaufen. Du bearbeitest deine Bilder also bloss einmal und profitierst zu gleich von beiden Welten. Und jetzt wünschen wir dir viel Erfolg beim Ausprobieren der Plattformen und Verkaufen deiner Fotos!

Welche Erfahrungen hast du mit Stockplattformen gemacht?

10 Gedanken und Fragen

  1. Avatar
    Tinia

    Die Plattform heißt Alamy, nicht AlaRmy. 🙂

    Antworten
    1. pixolum
      pixolum

      Ooooh da hast du natürlich recht Tinia, vielen Dank für den Hinweis! Ist korrigiert 🙂

      Antworten
  2. Avatar
    Pet.Ra

    Hallo, und wie siehts mit Speichergebühren aus? Was kostet das Hochladen?

    Antworten
    1. pixolum
      pixolum

      Hallo Petra

      Der Upload der Bilder kostet nichts. Aber diese Plattformen sind ja auch nicht als Cloud-Speicher für deine Fotos gedacht, sondern für den Verkauf. Die Anbieter haben also ein Interesse, dass du deine Fotos hochlädst und verlangen dafür nichts.

      Liebe Grüsse
      Patrick

      Antworten
  3. Avatar
    Stefan

    Hallo, ein klasse Bericht…
    Nur wie läuft das denn mit der Steuer? Ich als Hobbyist will damit nicht die große Kohle machen oder von den Einnahmen leben können, wenn ich bisschen was an Geld für Bilder bekomme wäre es nice. Also ein paar Euro nebenher um irgendwann vielleicht mal ein neues Objektiv davon kaufen zu können. Muss ich sowas steurlich anmelden? Ich habe davon leider keine Ahnung. Wenn ich bei rebuy oder Ebay sachen verkaufe, muss ich ja auch nix der Steuer melden??! Wäre für eine Antwort dankbar…

    Antworten
    1. pixolum
      pixolum

      Hi Stefan

      Ich habe mir einmal kurz Artikel §18 des Einkommensteuergesetzes angeschaut. Der Verkauf von Nutzungsrechten ist problemlos als Freiberufler möglich – du musst also kein Gewerbe anmelden. Sobald du aber mehr machst (z.B. Hochzeiten, Business), ändert sich die Situation.

      Wenn du regelmäßig Umsätze bei Stockplattformen machst, kannst du dir überlegen dich als Selbständiger „Kleinunternehmer“ einzutragen. Falls es aber unregelmässige, eher kleinere Beträge sind (paar hundert Euro), dann kannst du es normal privat versteuern.

      Alle Einnahmen müssen ja gemeldet und versteuert werden. Bei der Steuererklärung kannst du diese Einnahmen ins Feld „sonstige Einnahmen“ eintragen. That’s it.

      Ein Gewerbeschein lohnt sich für ein paar hundert Euro Umsatz im Monat nicht. Ich glaube solange du unter 50’000 Euro im Jahr bleibst, musst du keinen Gewerbeschein und Umsatzsteuervoranmeldung machen.

      Da ich kein Steuerberater bin, sind alle Angaben mit Vorbehalt 🙂 Hier noch meine Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__18.html

      Hilft dir das weiter?

      Gruss
      Patrick

      Antworten
      1. Avatar
        Anonymous

        Hallo Patrick, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ja das hilft mir… Ich kam darauf, weil ich mich bei shutterstock angemeldet hatte. Nach der Anmeldung war aber etwas zu lesen von einer Prüfung „Auszahlungsberechtigt“ zu sein! So wie ich das verstanden habe, muss man bevor man Geld ausgezahlt bekommt einen Steuerschein (Steuernummer etc.) oder so ähnlich einreichen. Genau das hat mich dann stutzig gemacht und war enttäuscht. Mir würde es schon reichen wenn ich monatlich 50€ bekommen würde, mache das in erster Linie als Motivation für meine Fotografie, besser als wenn alle meine Bilder tot auf der Festplatte liegen und keiner sieht sie… (Instagram Typ bin ich nicht und damit will ich auch nichts zu tun haben) Zu welcher Seite würdest Du mir raten in dieser Top17-Liste… Vielen Dank jedenfalls noch einmal für deine Engagement… LG Stefan

        Antworten
        1. Patrick Werder
          Patrick Werder

          Hi Stefan

          Gut, dass ich dir helfen konnte. Ich habe alle einmal kurz getestet – so richtig damit gearbeitet habe ich halt aber immer zeitverschoben. Meine letzten Erfahrungen z.B. mit 123rf liegen schon recht weit zurück. Persönlich habe ich mit Alamy gute Erfahrungen gemacht. Würde ich empfehlen. Trotzdem solltest du mehrere ausprobieren – was wo ankommt weiss man leider nicht im vornherein. Musst du testen 🙂

          Gruss
          Patrick

          Antworten
          1. Avatar
            Anonymous

            Okay Patrick, nochmal vielen Dank!

          2. Avatar
            Stephan

            Mein Favorit ist seit Jahren Adobe Stock.

            Beste Grüße 😉

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