fotografie tipps

Fotografie Tipps

Über die Jahre haben wir 1000ende Tipps rund um die Fotografie gesammelt. Jede Erfahrung, jeden Trick aber auch unsere Fehler in unserer "Fotografenkarriere" haben wir festgehalten und teilen dies nun hier mit dir. Mit unseren Schritt für Schnritt Anleitungen bekommst du alles in den Kasten was du dir vornimmst. Du wirst erstaunt sein, wie schnell du wirklich tolle Fotos deines Wunschmotivs machen kannst, die viele zum Staunen bringen werden.

12
Minuten Lesezeit
0
Lerninhalte
Bewertung

Artikel zum Thema

Unsere Fotoausrüstung

Du fragst dich mit welcher Ausrüstung wir die Fotos gemacht haben? Hier findest du unser Equipment.

Ausrüstung anzeigen

100+ Fotografie Tipps für bessere Fotos

Es ist viele Jahre her – ich war selbst noch ein Student voller Ideale – stellte ich jedem Fotografen dem ich begegnete, die gleiche Frage: „Was sind deine besten Fotografie Tipps?“

Ich war wirklich dankbar, dass mich mehrere hervorragende Fotografen unter ihre Fittiche nahmen und mir erklärten, wie ich meine Bilder verbessern kann. Ohne ihren Rat wäre ich sicherlich nicht der Fotograf geworden, der ich heute bin. Komischerweise lautet die häufigste Frage, die mir heute gestellt wird ebenfalls: „Wie mache ich bessere Fotos?“

Etwas oberhalb findest du alle unsere Beiträge mit 100+ Tutorials und Anleitungen. Hier stelle ich dir einfach eine Zusammenfassung der 40 wichtigsten Fotografie Tipps zusammen.

1 Gehe nah an das Motiv heran

Der berühmte Fotojournalist Robert Capa sagte einmal:

Wenn deine Fotos nicht gut genug sind, bist du nicht nah genug dran.

Paar umarmt sich Nahaufnahme

Ein Bild wirkt einfach anders, wenn du näher ran gehst.

Er sprach darüber, dass du Teil der Szenerie werden musst. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Fotos nicht lebendig genug sind, gehe ein oder zwei Schritte auf dein Motiv zu. Fülle das Bild mit deinem Motiv aus und du wirst sehen, wie positiv sich der genutzte Platz auswirkt. Je näher du am Motiv bist, desto deutlicher werden übrigens Gesichtsausdrücke. Hast du Bock auch mehr fotografische Weisheiten? Hier findest du 72 inspirierende Zitate.

2 Fotografiere täglich

Übung ist das beste Mittel und einer der besten Fotografie Tipps, wenn du deine Fertigkeiten verbessern willst. Übe viel – das Motiv spielt keine Rolle. Verbringe Stunden hinter deiner Kamera. Wenn sich deine technischen Kenntnisse mit der Zeit verbessern, kannst du dir diese Fähigkeiten zunutze machen, um mit Fotos Geschichten zu erzählen.

3 Achte auf das Licht

Bevor du deine Kamera in die Hand nimmst, finde heraus, woher das Licht kommt. Es gibt mindestens 8 verschiedene Lichtarten. Nutze es zu deinem Vorteil. Ob es sich nun um natürliches Sonnenlicht oder das künstliche Licht einer Lampe handelt – du kannst mit ihm deine Fotos deutlich verbessern. Wie beeinflusst Licht das Motiv und das Thema? Betont es einen Bereich oder kreiert es interessante Schatten? All diese Dinge kannst du nutzen und mit diesem Fotografie Tipp ein gewöhnliches Foto ungewöhnlich machen.

Fotografie Tipp achte auf das Licht

Fotografie Tipp: Achte auf das Licht.

4 Frage um Erlaubnis

Wenn du Personen fotografierst, besonders, wenn du sie in Ländern mit unterschiedlicher Kultur und Sprache aufnimmst, ist die Kommunikation oft schwierig. Wenn du in manchen Ländern jemanden ungefragt fotografierst, den du lieber nicht fotografieren solltest, kann es schnell problematisch werden. Frag aus Respekt immer um Erlaubnis und beachte unbedingt unsere Fotografie Tipps zur Street Fotografie.

Ich habe einmal Bilder von Schulkindern in Pakistan gemacht. Es handelte sich um klassische Portraitbilder, alle sahen direkt in die Linse. Mein Guide half mir bei der Verständigung und ich beschränkte mich darauf zu lächeln, Hände zu schütteln und meine Freude auszudrücken. Nachdem ich das Foto gemacht hatte, konnten es sich die Fotografierten im Digitalfenster der Kamera ansehen. Ein echt toller Fotografie Tipp – du wärst erstaunt, wie schnell sich Menschen öffnen.

5 Verwende das Blitzlicht auch tagsüber

Du denkst vielleicht, dass der Blitz nur nachts oder in Innenräumen eingeschaltet sein sollte – falsch, wie du hier nachlesen kannst. Doch das ist ganz und gar nicht der Fall. Schalte deinen Blitz ein, wenn es draußen sehr hell ist und die Sonne harte Schatten auf dein Motiv wirft. Mit einer zusätzlichen Beleuchtung kannst du störende Schatten auf deinem Motiv aufhellen und es gleichmäßig belichten. Nutze die Spotmessung deiner Kamera und miss die Belichtung rund um die Augenregion, damit diese sicher gut ausgeleuchtet ist.

Fotografieren mit Blitz Umgebungslicht Braut am See

Blitzlicht sorgt für die richtige Ausleuchtung.

6 ISO Fotografie Tipps

Wenn du dir Gedanken über den richtigen ISO-Wert machst, dann stelle dir folgende Fragen:

  • Zu welcher Tageszeit fotografierst du?
    Wenn du mittags draußen fotografierst, brauchst du ein geringes ISO wie 100 oder 200. Fotografierst du nachts und ohne Stativ, brauchst du ein höheres ISO, da der Sensor nicht gleich viel Licht aufnehmen kann.
  • Ist das Motiv gut beleuchtet?
    Wenn dein Motiv zu dunkel ist, musst du ein höheres ISO verwenden, beispielsweise 800 oder 1600. Pass aber auf, dass kein Bildrauschen entsteht.
  • Willst du ein scharfes Bild oder eines mit mehr Bewegung?
    Die Nutzung einer kurzen Belichtungszeit kann bedeuten, dass du sie mit einem hohen ISO ausgleichen musst. Gleichzeitig führt eine lange Belichtungszeit zur Reduzierung der Bildschärfe. Dann musst du zum Ausgleich ein niedriges ISO verwenden. Finde anhand des Belichtungsdreiecks heraus, welche Einstellungen du sonst noch machen kannst, um das Bild aufzuhellen.

Denke daran, dass die Steigerung des ISO die Körnung und Pixelgröße deines Fotos erhöht. Verwende kein ISO von 3200 oder 6400, wenn dein Foto kein „digitales Rauschen“ haben soll. Eine Ausname bildet lediglich das Fotografieren des Nachthimmels.

7 f/4

f/4 ist meine Standard-Blende. Durch ein weites Aufblenden mit einem langen Objektiv (200 mm – 400 mm) kannst du das Motiv vom Hintergrund abheben. Durch die geringe Tiefenschärfe sticht das Motiv heraus. Funktioniert garantiert. Diesen Fotografie Tipp habe ich schon so verinnerlicht, dass ich ihn schon fast wieder vergessen habe.

Eichhörnchen Blende F4 Fotografieren

Sweet 🙂

8 Du machst wohl Witze

Mit einem Witz zur rechten Zeit erhältst du ein natürlicheres Lächeln von deinem Model, als mit einem einfachen „Smile“.

9 Kaufe Bücher, keine Ausrüstung

Der Besitz einer teuren Ausrüstung bedeutet nicht automatisch, dass du gute Fotos machst. Ich habe ein paar absolut faszinierende Bilder gesehen, die nur mit dem Smartphone aufgenommen wurden. Es macht keinen Sinn, zehn unterschiedliche Objektive zu kaufen. Mein Foto-Tipp: Investiere dein Geld lieber in ein paar hervorragende Fotobücher. Wenn du dir die Arbeiten der Profis ansiehst, wirst du inspiriert und holst dir ein paar tolle Foto-Ideen und Inputs, wie du deine Fotos weiter verbessern kannst.

10 Lese das Benutzerhandbuch deiner Kamera

Laaaaaangweilig! Ja, bei der Vorstellung läuft es einem kalt den Rücken hinunter. Aber um herauszufinden, was du mit deiner Kamera alles anstellen kannst, musst du das Benutzerhandbuch einfach einmal lesen. Viele verpassen diesen wichtigen Schritt auf ihrer fotografischen Reise. Jede Kamera tickt anders – also lies das Handbuch! Das waren bereits die ersten 10 Fotografie Tipps! Aber es kommt noch besser, bleib dran!

11 Mach langsamer

Nimm dir Zeit und denk darüber nach, was du im Sucher siehst, bevor du auf den Auslöser drückst. Wie komponierst du die Aufnahme? Wie belichtest du sie? Leg nicht los, ohne es vorher durchzudenken. Eine geschickte Bildkomposition entscheidet darüber, ob dein Bild den Betrachter anzieht oder nicht.

Fotografie Tipps Einfachheit Baum Blaue Stunde

Denke immer über die Bildkomposition nach. Ist der Baum besser am Rand oder in der Mitte?

12 Hör auf zu schimpfen

…Diese schlechte Angewohnheit entwickeln leider viele Fotografen. Immer wieder sehe ich Fotografen, die ein Foto machen und sofort auf die Rückseite der Kamera gucken. Besondere Momente gehen damit zu Hauf verloren. Du kannst deine Bilder später ansehen. Du könntest „DIE Aufnahme“ verpassen! Zudem beeinflussen diese Wechsel deinen Arbeitsfluss negativ. Fotografiere einfach weiter!

13 Framing

Diese Technik wird angewendet, wenn du etwas in deinem Foto in gezielt in Szene setzen willst. Durch das Framing deines Motivs, sagen wir mal ein Fenster oder einen Torbogen, führst du das Auge des Betrachters zum Höhepunkt der Szenerie.

14 Kreiere Formen mit Licht

Fotografiere nicht, wenn die Sonne direkt hinter dir steht. Dadurch wird das Motiv langweilig und flach beleuchtet. Wenn du ein Foto machst und das Licht von der Seite oder von (höher) hinten kommt, kannst du das Licht formen und damit die richtigen Emotionen erzeugen. Dadurch entsteht ein interessanteres oder harmonisches Foto.

Familienfoto mit Baby Fotoipp weiches Licht

Weiches Licht durch richtige Ausrichtung.

15 Wasserzeichen

Dieser Fotografie Tipp steht nicht in direktem Bezug zur Aufnahme von Fotos, doch es beeinflusst ihr Aussehen. Wenn es um Wasserzeichen geht, gilt die Regel „je schmaler, desto besser“. Und wenn du sie vermeiden kannst, solltest du es auch.

Wirst du nicht professionell bezahlt, sind die Chancen relativ gering, dass deine Fotos gestohlen werden. Mit Wasserzeichen kannst du nicht verhindern, dass sie entwendet werden. Sie lenken nur von dem sagenhaften Bild ab, dass du gerade geschaffen hast. Wenn du einmal ein Wasserzeichen darauf geklatscht hast, wird dies das Einzige sein, vorauf der Betrachter achtet. Um zu verhindern, dass dir deine Bilder gestohlen werden, veröffentliche sie nicht im Internet oder lies hier unsere anderen Methoden, mit welchen du deine Bilder schützen kannst.

16 Sei präsent

Halte Augenkontakt, beschäftige dich mit deinem Motiv und höre ihm zu. Nimm die Kamera herunter und sei menschlich. Nimm die Kamera für eine detaillierte Aufnahme hoch. Doch nimm sie ab und zu herunter und tue so, als ob du nach Luft schnappen würdest, um dich mit deinem Motiv zu unterhalten. Behandle dein Motiv nie wie ein wissenschaftliches Experiment unter dem Mikroskop. Das Zusammensein zollt deinem Motiv Respekt, bringt euch bei der Leistungsdynamik auf die gleiche Ebene und beruhigt. So bekommst du sehr viel natürlichere Fotos und motivierst dein Model!

17 Verschlusszeiten

Denke daran, dass deine Verschlusszeit den Unterschied zwischen einer verwackelten Aufnahme und einem scharfen Foto macht. Es hängt davon ab, was du suchst. Wenn du eine Sportveranstaltung oder Kinder im Hinterhof fotografierst, willst du sicherlich, dass deine Motive im Fokus stehen. Um schnelle Bewegungen aufzunehmen, musst du eine Verschlusszeit von weniger als 1/500 Sekunde oder sogar 1/1000 bzw. 1/2000 Sekunde wählen.

Kinder rennen im Regen Fototipp

Kurze Verschlusszeit: Bewegungen einfrieren.

Vielleicht möchtest du die langen, roten Lichtstreifen des Rücklichts eines Autos einfangen, wenn es direkt durch dein Bild fährt. Dann wirst du die Verschlusszeit deiner Kamera auf eine lange Belichtung stellen. Dies kann eine Sekunde, zehn Sekunden oder sogar noch länger sein.

18 Akku aufladen

Auf den ersten Blick erscheint dieser Foto-Tipp nicht schwierig, doch jeden Fotografen auf diesem Planeten hat es schon erwischt. Auch mich. Die Kunst ist, den Akku direkt ins Ladegerät zu stecken, sobald du von deiner Foto-Tour nach Hause kommst. Außerdem solltest du nie vergessen, ihn nach der Ladung zur Kamera zurückzulegen.

19 Konstante Brennweite

Halte es einfach mit der Brennweite und lerne sie richtig anzuwenden. Ich fotografiere alles mit zwei Objektiven (28 mm und 35 mm) und einer Kamera. Zu 70 % nutze ich das 35 mm-Objektiv und zu 30 % das 28 mm-Objektiv. Es braucht eine Weile, um sich daran zu gewöhnen. Doch wenn du es drauf hast, machst du erstklassige Fotos damit. Arbeite immer nur mit dem was du hast und sei nicht faul. Dies bedeutet mehr Bilder und weniger herumhantieren mit Objektiven, durch welche du die speziellen Momente verpassen könntest. Es unterstützt die auch die Konsistenz deiner Bilder einer Serie oder eines Aufnahmeortes. Wenn du an einem Projekt oder einer Serie arbeitest, ist die Einhaltung der gleichen Brennweite ideal, um eine kraftvolle Konsistenz zu erhalten.

20 Werde Teil einer fotografischen Gemeinschaft

Schliesse dir zum Beispiel der pixolum Community, 500px oder sonst einer Gruppe an. Du wirst nicht nur die Möglichkeit haben, deine Fotos offen zu publizieren. Du wirst auch Teil einer Gemeinschaft, die dir Feedback und Unterstützung bietet. Du lernst dazu, tauschst mit anderen deine Fotografie Tipps aus, kannst deine eigene Technik verbessern und sogar neue Freunde mit den gleichen Interessen finden.

21 Fotografiere in Gedanken

Selbst wenn du nicht fotografierst, fotografiere in Gedanken. Übe, Ausdrücke und Lichtverhältnisse wahrzunehmen. Finde heraus, wie du ein Bild des faszinierenden Motivs dort drüben zusammensetzt und welche Belichtung du nutzen könntest, um es optimal abzubilden.

22 Revanchiere dich

Falls du Aufnahmen von Menschen in einem anderen Land machst, denke immer daran, dass sie dir einen Gefallen tun, wenn sie sich von dir fotografieren lassen. Revanchiere dich auf die ein oder andere Weise.

Ich beispielsweise kehre jedes Jahr an die gleichen Orte zurück. Ich bringe Ausdrucke der Fotos mit und suche nach den Menschen, die ich das letzte Mal fotografiert habe. An manchen Orten haben die Menschen nicht einmal ein Bild von sich selbst. Stell dir vor, dass du kein Foto von dir und deiner Familie hättest. Fühlt sich komisch an, nicht wahr? Trotzdem besitzen viele Menschen kein Foto von sich. Ein Ausdruck für 50 Cents kann jemanden echt glücklich machen. Außerdem hilft es, die Tür für weitere Fotos zu öffnen.

23 Habe immer eine Kamera bei dir

Du kannst keine großartigen Fotos machen, wenn du keine Kamera bei dir hast, oder? Ob DSLR oder DSLM, Sucherkameras oder Smartphone, das ist eigentlich egal. Hauptsache, du hast Zugriff auf eine Kamera. So kannst du diese spontanen und einzigartigen Momente erfassen, die du sonst verpasst hättest.

24 Die goldene Stunde

Mache Portraits und fotografiere Landschaften zur goldenen Stunde – das Licht ist weicher und die Farben sind lebhafter. Ein Artikel den zu als Ergänzung zu diesen Fotografie Tipps unbedingt lesen solltest.

Leuchtturm Fotografie Tipp Goldene Stunde

Einfach toll, dieses Farbenspiel während der goldenen Stunde.

25 Halte es einfach

Versuche nicht zu viele Einzelteile in deinem Foto unterzubringen – das schafft nur Chaos. Es reicht, wenn du ein oder zwei Punkte abbildest. Die Betrachter deiner Bilder können das Wesentliche genießen. Etwas genauer haben wir das im Artikel über Minimalismus beschrieben.

26 Weniger Ausrüstung ist mehr

Wir haben alle diese Fotografen kennengelernt. Sie haben zumeist drei bis vier Kameras um den Hals hängen – mit Objektiven, die für fünf Afrikasafaris reichen würden. Doch eine umfangreiche Ausrüstung ist gar nicht nötig. Eine Kamera mit ein oder zwei Objektiven bedeutet, dass du dich freier bewegen kannst, um unterwegs interessante Motive aus anderem Blickwinkel zu fotografieren. Bevor du etwas kaufst, recherchiere und lies Reviews. Hier findest du unsere Foto-Ausrüstung.

27 Perspektive

Reduziere die Bauchnabel-Perspektive. Das sagte Moholy Nagy der Bauhaus-Bewegung in der Fotografie über die Linien der Perspektive. Anders gesagt sind Perspektiven fesselnder, wenn wir in die Hocke gehen, uns hinlegen oder unsere eigene Position mit Blick auf das Motiv erhöhen. Stell anhand dieses Fotografie Tipps fest, wie die Perspektive deine Bildsprache und die implizierte Leistungsdynamik deines Bildes ändert. Sich hinzuhocken, lässt dein Motiv dynamischer wirken, während die eigene Erhöhung gegenüber deinem Motiv dafür sorgt, dass es nicht so groß erscheint. Eine meiner Lieblingsübungen ist es, dass sich die Studenten für das Foto hinlegen sollen, nicht selten im Schmutz. Ich weiß, es ist ein bisschen frech 😉

Hund und Frau am Strand Tipp Foto Perspektive

Was die Perspektive ausmachen kann….

28 Achte auf den Hintergrund

Was siehst du auf deinem Bild? So oft sehe ich großartige Fotos und denke „haben sie den hässlichen Hintergrund nicht gesehen? Die Mülltonne, die dreckige Wand, das störende Schild etc.?“ Es geht nicht nur um die Person oder den Gegenstand auf dem Bild, das Foto steht und fällt mit dem Hintergrund. Habe keine Angst, eine Person zu fragen, zur Seite zu gehen (oder bewege dich selbst). So kannst du verhindern, dass dir der Hintergrund dein Bild kaputtmacht. Falls es wirklich nicht anders geht, kannst du den Hintergrund immernoch verschwommen mit einem Bokeh-Effekt gestalten.

29 Schatten

Schatten kann dein bester Freund sein. Wenn du keinen Weg findest, um das verfügbare Licht für dein Bild zu nutzen, fotografiere im Schatten. Du erhältst eine gleichmäßige Belichtung deines Fotos, ganz ohne Unregelmäßigkeiten.

30 Drittelregel

Dies ist der häufigste Fotografie Tipp, der generell gegeben wird, um bessere Fotos zu machen. Einfach weil er so einfach und mega wirkungsvoll ist.

Drittelregel Fotografie Tipp

Drittelregel.

Zerlege dein Bild in Drittel, indem du sowohl waagerechte als auch senkrechte Linien verwendest. Du platzierst dann dein Hauptmotiv an den Kreuzungspunkten des Gitters. Das ganze kannst du noch optimieren und den psychologischen Hintergrund kennenlernen, wenn du den Artikel über die Drittelregel liest.

31 Belichtungskorrektur Fototipp

Ich habe vor kurzem viele Demonstrationen fotografiert. Im Grunde geht es nur um viele Menschen, die nah aneinander sind und sich bewegen. Ich habe oft Fehler bei der Einstellung der Belichtungszeit gemacht. Dann habe ich herausgefunden, dass – falls die Sonne hinter mir und direkt ins Gesicht der Menschen scheint – du die Belichtungskorrektur auf „unterbelichten“ setzen musst. So habe ich es geschafft, die Feinheiten des Schattens auf ihren Gesichtern herauszuarbeiten. Du kannst sie auch bei der Street Photography anwenden, wenn sich das Licht vor oder hinter dem Motiv befindet. Ein sehr einfacher, aber einer der effektivsten Fotografie Tipps den ich mir schon früher hätte zu Herzen nehmen sollen.

32 Nachbearbeitung kurz halten

Du solltest bereits beim Fotografieren alles richtig machen, sodass du KEINE Zeit auf die Nachbearbeitung verschwenden musst. Die starke Überarbeitung von Fotos mit einer Bildbearbeitungssoftware sieht selten gut aus – außer, du willst einen künstlerischen Effekt erzielen. Dauert die Abänderung des Fotos länger als 10 Minuten, denk darüber nach, noch einmal rauszugehen und das Motiv erneut zu fotografieren.

33 Variation

Nr. 33 unserer Fotografie Tipps besagt: Variationen als Schlüssel zum besseren Bild. Ich verwende häufig ein Rezept der Bildredakteure des Life Magazine, um mit meinen Fotos eine Geschichte zu erzählen – heute nennt man das wohl die Kunst des Visual Storytelling. Ich suche nach einem Gesamtbild oder einer Szene, nach Interaktion, Aktion, Portraits, Details, Nahaufnahmen und natürlich nach Schriftbildern der Signatur. Anhand dieser Liste kann ich eine Geschichte fotografieren, die erst erzählt wird, wenn du in sie eintauchst. Funktioniert großartig, wenn du dich auf einem überfüllten oder belebten Platz befindest.

Moschee viele Menschen Fototipp Variation

Variation – erzähle eine Geschichte.

34 Werde eins mit deiner Kamera

Dieser Fotografie Tipp tönt etwas esotherisch. Ist aber einfach. Trainiere deine Augen so, als würdest du immer durch den Sucher schauen. Das hilft dir sogar, wenn du gar keine Kamera dabei hast. Damit lernst du, dich auf die schönen Dinge zu konzentrieren und Eindrücke zu sammeln. Drücke auf den Auslöser, ganz unabhängig davon, ob du nun die perfekten Kameraeinstellungen gemacht hast. So wird die Kamera Teil deiner Hand.

35 Halte deine Kamera richtig

Du weißt es vielleicht nicht, aber es gibt einen richtigen und einen falschen Weg, eine DSLR-Kamera zu halten. Der richtige Weg ist die Unterstützung des Objektivs, indem du deine Hand darunter hältst. Dazu wird zumeist die linke Hand genutzt, mit der rechten Hand hältst du die Kamera. Dadurch kannst du ein Verwackeln beim fotografieren aus der Hand vermeiden. Wenn du deine Kamera an beiden Seiten festhältst, kannst du das Objektiv nicht unterstützen. Die Folge sind verwackelte Bilder. Zusatz Foto-Tipp: Um eine gleichmäßig stabile Haltung zu bekommen, drücke deine Ellenbogen in die Seiten deines Körpers.

36 Begrenze deine Farbpallette

Schon bald sind wir am Ende unserer Fototipps – die letzten schaffst du nun auch noch!

Offenes Feld Sonnenuntergang Fotografie Tipp einfache Farben

Weniger Farben entspannen den Betrachter.

Wenn die Fotos zu viele Farben haben, macht das Ansehen keinen Spaß. Außer, es handelt sich um das Foto eines Regenbogens an Fasching. Versuche, dein Foto ein- oder zweifarbig zu halten und nur die wesentlichen Elemente zu zeigen. Es ist entspannender für das Auge, das Bild erhält mehr Ausdruck. Lies dazu auch unseren kompletten Leitfaden zur Schwarz-Weiss Fotografie.

37 Kriege dein Motiv dazu, sich zu entspannen

Dies gilt insbesondere für die Portrait-Fotografie. Als Pressefotograf verbringe ich die meiste Zeit damit, persönliche Portraitfotos zu machen. Ich glaube, dass es sich lohnt, dir genug Zeit dafür zu nehmen (wenn du sie hast). Sprich mit dem Motiv, stell ihm Fragen und zeige Interesse an dem, was es gerade tut. Ich meine, dass es hilfreich ist, wenn sich die Person entspannt und oftmals sagen sie etwas, was zu einem noch besseren Foto führen kann.

38 Inspirationen in jeder Form sammeln

Nimm so viel über Fotografie Tipps auf wie du kannst – online, aus Büchern und Zeitschriften. Aber bleib nicht passiv, sieh dir die verschiedenen Stile genau an. Arbeite für dich heraus, was du magst oder was nicht. Sieh dir die technischen Elemente der Bilder an und denke darüber nach, wie sie gemacht wurden und was der Fotograf damit sagen will. Je mehr du lernst, desto größer ist dein Instrumentarium, wenn du versuchst, deine eigenen Arbeiten zu erschaffen.

39 Sei geduldig und halte durch

Mit ausreichend Zeit, Geduld, laufendem lesen von Fotografie Tipps und Durchhaltevermögen wirst du dich verbessern – mit jedem Foto, das du machst.

40 Breche die Regeln

Und noch der letzte Fotografie Tipp, der auch immer wieder gerne gegeben wird… Du kennst nun einige der wichtigsten Regeln. Und jetzt: brich sie! Experimentiere. Habe Spaß. Lerne aus deinen Fehlern. Entwickele deine eigenen Fotografie Tipps und Techniken, um fantastische Fotos zu machen.

So! Nun bin ich gespannt auf deine Meinung! Helfen dir diese Fototipps? Oder haben wir einen wichtigen vergessen?

pixolum
Über den Autor

Patrick ist der Gründer von pixolum und versorgt dich seit 2012 mit spannendem Fotografie-Stoff. Neben seiner Leidenschaft für Kameras & Design unterstützt er kreative Köpfe beim Aufbau ihres Business. Er trinkt jeden Tag 7 Kaffees aus der pixolum Tasse, ist absoluter SEO Nerd und beginnt mehr, als er zu Ende bringen kann.

0 Gedanken und Fragen

Hinterlasse deine Meinung und Fragen